Mann des Jahres 2017
Quelle – Kardinal Carlo Caffarra

https://infovaticana.com/2017/12/29/carlo-caffarra-personaje-del-ano-2017/
Apostolisches Mahnwort ‘Haerent animo’ (Wortlaut)
Aufforderung an den Klerus zum Streben nach Heiligkeit durch den Hl. Papst Pius X.
Quelle (kathpedia) – Vollständiges Dokument, 4. August 1908
Kathpedia – Hl. Papst Pius X.
La Salette – Div. Beiträge
Aufforderung an den Klerus zum Streben nach Heiligkeit
Gewiss gereicht es Uns zur Freude, dass diese Bemühungen der Bischöfe schon in einer ganzen Anzahl von Priestern eine heilige Begeisterung zu wecken vermochten, so dass sie die Gnade ihrer Priesterweihe entweder zu neuem Leben entfacht oder weiter entfaltet haben. Und dennoch gibt es zu Unserem Bedauern in verschiedenen Ländern immer noch Geistliche, deren Lebenswandel keineswegs so ist, dass sie dem christlichen Volk, das zu ihnen aufblickt, ein Vorbild zur Nachahmung sein könnten. Ihnen wollen Wir in diesem Schreiben Unser Herz öffnen wie ein Vater, dessen Herz um den kranken Sohn in angstvoller Liebe bangt. Diese väterliche Sorge ist es, die Uns dazu drängt, den Ermahnungen der Bischöfe Unser eigenes Mahnwort anzufügen. Wenn es auch vornehmlich den Zweck verfolgt, die Irrenden und Lauen zur Besinnung aufzurufen, so wünschen Wir dennoch, dass es auch allen übrigen neuen Ansporn gebe. Wir weisen den Weg, auf dem jeder mit stets wachsendem Eifer vorwärts schreiten muss, um in Wahrheit – gemäss dem treffenden Ausdruck des Apostels – ein Mann Gottes zu sein und den berechtigten Erwartungen der Kirche zu entsprechen.
Warum Priester?
Warum Priester? – Fällige Antworten mit Papst Benedikt XVI.
Priester und Ordensleute (578)
Autor: Paul Josef Kardinal Cordes
Wenn es – wie oft gesagt wird – zu wenige Priester gibt, können und sollen dann nicht Laien einen Teil der priesterlichen Aufgaben übernehmen? Und wenn alle Menschen vor Gott die gleiche Würde haben, ist es dann nicht auch an der Zeit, Pfarreien demokratisch zu organisieren?
Der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes hat sich seit seiner Doktorarbeit bei Karl Lehmann im Jahre 1971 immer wieder mit dem Dienst und Leben der Priester beschäftigt. Hinter der effizienten Aufgabenverteilung in der Seelsorge oder der Organisationsstruktur von Pfarreien sieht er eine ganz wesentliche Frage: Warum braucht die Kirche überhaupt Priester? Diese Frage lässt sich nur beantworten, indem der “wesentliche Unterschied” zwischen den geweihten Hirten und den getauften Gliedern der Kirche verstanden wird, von dem das Zweite Vatikanische Konzil spricht. Diese Wesensbestimmung leistet Cordes durch einen Dialog mit der Theologie Papst Benedikts XVI., dessen grundlegende Aussagen zu Fragen des Priestertums er jedem Kapitel voranstellt.
Aus Lächerlichem Wunderbares schaffen UPDATE
EWTN-TV-Gründerin: Aus Lächerlichem Wunderbares schaffen
Update: KathTube:
Father Joseph Mary Wolfe: Predigt während der Bischofsmesse für die verstorbene EWTN-Gründerin Mother Angelica (mit Übersetzung)
Quelle: Text
KathTube: Exequien für Mother Angelica: Aussegnung und Prozession
Mutter Mary Angelica PCPA ist am Ostersonntag gestorben
Millionen von Menschen auf der ganzen Welt war sie als Gründerin des katholischen Fernsehsenders EWTN (Eternal Word Television Network) bekannt: Mutter Mary Angelica PCPA ist am Ostersonntag gestorben. Sie starb friedlich im Beisein ihrer Mitschwestern vom Orden der Armen Klarissen von der Ewigen Anbetung im US-Kloster „Our Lady of Angels“ in Hanceville, Alabama. Martin Rothweiler ist Programmdirektor und Geschäftsführer beim von ihm gegründeten deutschen Ableger von EWTN. Im Vorfeld der Sendung haben wir mit ihm über den Tod von Mutter Angelica gesprochen.
„Zunächst einmal darf ich wirklich sagen, dass viele Menschen in Deutschland und der ganzen Welt reagiert haben und natürlich bemerkt haben, dass es ein besonderes Zusammentreffen ist, dass Mutter Angelica ausgerechnet am Ostersonntag verstorben ist. Ich denke, ihr Vermächtnis für uns ist ihre grosse Nähe und Freundschaft zu Jesus Christus, die sie ihr ganzes Leben lang gehabt hat. Das war das, was sie den Menschen vermitteln wollte, auch eben über das Medium des Fernsehens, um möglichst viele Menschen zu Christus zu führen, um ihnen zu sagen, Christus liebt dich, auch wenn du es noch nicht weisst, auch wenn du ihn noch nicht kennst.“
„Was er euch sagt, das tut!“
Die Predigt von Kardinal Piacenza – Fatima, 13. September 2017

Quelle
Kardinal Mauro Piacenza – Diverse Beiträge
„Was er euch sagt, das tut!“
Diese Worte der Jungfrau Maria klingen heute hier, wo sie vor hundert Jahren erschienen ist, für jeden von uns nach. Das ist der sichere Beweis für die Wahrheit und die Aktualität des Christentums.
Auch heute wiederholt uns die Gottesmutter „voll der Gnade“ die gleichen Worte: „Was er euch sagt, das tut!“. Sie spornt unseren Verstand an, damit wir die Zeichen der Zeit erkennen. Sie spornt unseren Willen an, damit wir die richtigen Entscheidungen treffen.
Pater Otto Maier verstorben
Christus, der König, hat seinen treuen Diener P. Otto Maier (SJM) am Freitag, 18. August 2017 im 87.Lebensjahr zu sich gerufen
Quelle
Generaloberer und Kongregation der Diener Jesu und Mariens / SJM
P. Otto Maier wurde am 23. Januar 1931 in Stuttgart geboren. Nach seiner Schulzeit und einer Ausbildung bei der Deutschen Bahn trat P. Maier 1953 in den Pallotinerorden in Friedberg bei Augsburg ein, wo er am 16. Juli 1959 auch zum Priester geweiht wurde. Als Pallotinerpater arbeitete er u.a. als Erzieher in der Schweiz und als Schulrektor in Spanien.
Besonders herauszuheben ist sein leidenschaftliches, unermüdliches und wortgewaltiges Eintreten für die Rechte des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Diesem Anliegen, aus dem auch die Aktion Leben mit Walter Ramm hervorging, verschrieb sich P. Maier bis zu Ende seines Lebens.
Zudem engagierte sich P. Maier voller Hingabe für die Ehre der Gottesmutter, wie man aus seinen zahlreichen Marienpredigten und seinem treuen Engagement in der Marianischen Priesterbewegung ersehen kann, der er freundschaftlich verbunden war und in deren Dienst er Zönakel in ganz Deutschland hielt. Eine besondere Verehrung hatte er zeitlebens zu Unserer Lieben Frau von Fatima, wohin er auch seine letzte Reise unternahm.
Erzbistum Köln trauert um Kardinal Meisner
25 Jahre Erzbischof von Köln

Quelle
Erzbistum Köln – Fastenhirtenbriefe Kardinal Meisner
Domradio
Die Stimme des Kardinals
Am 25. Dezember 1933 wurde Joachim Meisner in Breslau, Deutsch Lissa, als zweiter von vier Brüdern geboren. Seine Eltern Hedwig und Walter Meisner, führten ein Einzelhandelsgeschäft, bis der Vater im Krieg fiel und die Familie 1945 zu Fuss und mit der Bahn vor der Roten Armee fliehen musste. Die Familie kam schliesslich in Körner bei Mühlhausen in Thüringen an. Dort machte er 1948 seinen Schulabschluss und begann eine Lehre als Bankkaufman. In der Schule wurde der katholische Meisner in der überwiegend evangelisch geprägten Umgebung wegen seiner vielen schulfreien Feiertage beneidet. 1956 absolvierte er über das Norbertuswerk in Magdeburg das Abitur. Im selben Jahr begann er ein Studium der Philosophie und Theologie in Erfurt, das er sechs Jahre später erfolgreich abschloss.


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