Katholischer Frieden wird dringend gebraucht
Katholischer Frieden wird dringend gebraucht. Überlegungen zur Bischofskonferenz in Mainz

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Exclusiv – Kardinal Woelki über Petitionen: “Ich möchte keine Galionsfigur sein”
“In alphabetischer Reihenfolge”: Bischof Voderholzer macht Vorschlag zum DBK-Vorsitz
Von Thorsten Paprotny, 2. März 2020
In Mainz tagt vom heutigen Montag bis zum Donnerstag dieser Woche die Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz. Auch ein neuer Vorsitzender wird gewählt werden. Manche Medien haben im Vorfeld darüber spekuliert. Der scheidende Amtsinhaber Reinhard Kardinal Marx ist sechs Jahre lang, mit dem ihm eigenen Charisma und Temperament, als Vorsitzender öffentlich sichtbar gewesen. Er wird Dank für seinen treuen Dienst empfangen, in Rom weiterhin als Berater des Papstes fungieren und auch in Deutschland als Erzbischof von München und Freising eine wichtige Stimme im Kollegium der Bischöfe sein. Dass der deutsche Episkopat, darin den ehemals grossen Volksparteien SPD und CDU sehr ähnlich, ein höchst differenziertes Bild abgibt, ist bedauerlich und spiegelt auf gewisse Weise auch die geistige Situation der Zeit im alten Europa. Die Debatten darüber machen einfach nur müde. Das ist Politik. Auch in der Kirche verdrängen heute oft politische, also kirchenpolitische Themen die Gottesfrage. Und das ist einfach nur sehr traurig.
Freunde des Bräutigams
Freunde des Bräutigams: Für ein erneuertes Verständnis des Priestertums (Sammlung Theologia Romanica)

Das Modell des Priesters scheint gescheitert zu sein. Die Priester selbst fühlen sich nicht mehr angezogen und nicht erfüllt in ihrem Dienst. Dennoch, davon ist Marc Ouellet überzeugt, kann die Kirche nicht auf ihre Dienste verzichten oder für sie Ersatzkräfte suchen, ohne ihre eigene Sendung zu verraten. Sie hat nicht das Recht, den Mangel an Priesterberufen resigniert hinzunehmen und sich neu zu erfinden mit dem, was ihr so zur Verfügung steht, und so zu tun, als ob sie auf der Höhe ihrer Sendung wäre.Wird der Herr durch ein ganz ihm überantwortetes Leben nicht besser bezeugt als blosse Worte es tun können?Marc Kardinal Ouellet ist seit 2010 Präfekt der Bischofskongregation.
Der erste getötete Missionar im Jahr 2020
Der erste getötete Missionar im Jahr 2020 ist ein 82-jähriger Priester
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Venezuela – Erzbischof von San Critobal äussert sich erneut zum Tod des vermissten Priesters
Von Susanne Finner
Johannesburg, 17. Januar 2020 (CNA Deutsch)
Pater Jozef Hollanders von den Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria (OMI) ist der erste Missionar, der im Jahr 2020 getötet wurde.
Das berichtet “ACI Prensa“, die spanischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch. Pater Hollanders wurde 82 Jahre alt und hat 55 Jahre lang seinn Dienst im südichen Afrika versehen, vor allem in Botswana.
Laut Angaben der Nachrichtenagentur “Fides” war die Ursache seines Todes offenbar ein Raubüberfall in der Pfarrei von Bodibe (Provinz Nordwest, Südafrika) in der Nacht vom Sonntag, den 12. Januar. Pater Daniël Coryn, Provinzoberer der Oblatenmissionare Mariens, nahm zu dem Gewaltverbrechen Stellung.
FE-Medienverlag *UPDATE
Das Bekanntwerden des Buches “Aus der Tiefe des Herzens” schlug ein wie eine Bombe
Benedikt XVI.: Ich bin nicht Co-Autor des Buches von Sarah
FE-Medien
Kardinal Sarah widerspricht Vorwürfen gegen neues Buch mit Papst emeritus Benedikt
*Bestätigt: Benedikt distanziert sich von Autorschaft des Buchs mit Kardinal Sarah
Die Veröffentlichung der Auszüge aus dem neusten Werk von Robert Kardinal Sarah hat dieser Tage einen regelrechten Sturm im Blätterwald ausgelöst. Das mediale Echo auf diesen Vorabdruck ist enorm.
Robert Kardinal Sarah schreibt über das Priestertum und verteidigt den Zölibat mit grosser Kraft und Weisheit – ohne Angst vor der öffentlichen Debatte zu haben. Unterstützung bekommt er dabei von Papst em. Benedikt XVI., der ihm mit einem theologischen Beitrag den Rücken stärkt.
Das Bekanntwerden des Buches “Aus der Tiefe des Herzens” schlug ein wie eine Bombe. Die französiche Originalausgabe wird morgen, am 15.02.2020 in Paris vorgestellt. Wie kaum eine andere Publikation der letzten Jahre bewegt dieses Buch die Gemüter der katholischen Kirche.
Am 21. Februar 2020 erscheint die deutschsprachige Ausgabe im fe-Medienverlag – und kann bereits jetzt vorbestellt werden.
Kardinal Prosper Grech gestorben
Kardinal Prosper Grech ist am heutigen 30. Dezember gestorben
Von AC Wimmer
Vatikanstadt, 30. Dezember 2019 (CNA Deutsch)
Kardinal Prosper Grech ist am heutigen 30. Dezember gestorben. Er wurde 94 Jahre alt. Der Ordensgeistliche und international bekannte Theologe wurde am Heiligabend 1925 in Malta als Stanley Grech geboren.
Im Jahre 1944 legte er sein Ordensgelübde ab. 1950 wurde er in Rom in der Lateranbasilika zum Priester geweiht.
Im Jahr 1953 schloss er sein Studium an der Päpstlichen Universität Gregoriana mit dem Lizentiat und dem Doktorat in Theologie ab.


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