Priester Ordensleute

Ein Mann des Ausgleichs

Früherer Jesuiten-General Peter-Hans Kolvenbach gestorben

Quelle

Ein Mann des Ausgleichs

27.11.2016

Er war der erste Jesuiten-General in fast 500 Jahren Ordensgeschichte, der zu Lebzeiten freiwillig vom Amt zurücktrat. Seitdem lebte Peter-Hans Kolvenbach in Beirut. Dort ist er jetzt kurz vor dem 88. Geburtstag gestorben.

Mehr als 24 Jahre lang stand der Niederländer Peter Hans Kolvenbach an der Spitze des grössten Männerordens der katholischen Kirche, dem übrigens auch Papst Franziskus angehört. Als Jesuiten-General war Kolvenbach auf Lebenszeit gewählt. Aber er fühlte sich nach turbulenten Jahren an der Spitze ausgebrannt und amtsmüde. So bat er den Papst um Erlaubnis zum Rücktritt – und Benedikt XVI. signalisierte grünes Licht. Anfang 2008 nahm die Generalkongregation den Rücktritt an: ein bis dahin einmaliger Vorgang in der fast 500-jährigen Ordensgeschichte. Am Samstag teilte der Orden nun in Rom mit, dass Kolvenbach kurz vor seinem 88. Geburtstag in Beirut gestorben ist.

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Mann des Jahres 2017

Quelle – Kardinal Carlo Caffarra

https://infovaticana.com/2017/12/29/carlo-caffarra-personaje-del-ano-2017/

Apostolisches Mahnwort ‚Haerent animo‘ (Wortlaut)

Aufforderung an den Klerus zum Streben nach Heiligkeit durch den Hl. Papst Pius X.

Quelle (kathpedia) – Vollständiges Dokument, 4. August 1908
Kathpedia – Hl. Papst Pius X.
La Salette – Div. Beiträge

Aufforderung an den Klerus zum Streben nach Heiligkeit

Gewiss gereicht es Uns zur Freude, dass diese Bemühungen der Bischöfe schon in einer ganzen Anzahl von Priestern eine heilige Begeisterung zu wecken vermochten, so dass sie die Gnade ihrer Priesterweihe entweder zu neuem Leben entfacht oder weiter entfaltet haben. Und dennoch gibt es zu Unserem Bedauern in verschiedenen Ländern immer noch Geistliche, deren Lebenswandel keineswegs so ist, dass sie dem christlichen Volk, das zu ihnen aufblickt, ein Vorbild zur Nachahmung sein könnten. Ihnen wollen Wir in diesem Schreiben Unser Herz öffnen wie ein Vater, dessen Herz um den kranken Sohn in angstvoller Liebe bangt. Diese väterliche Sorge ist es, die Uns dazu drängt, den Ermahnungen der Bischöfe Unser eigenes Mahnwort anzufügen. Wenn es auch vornehmlich den Zweck verfolgt, die Irrenden und Lauen zur Besinnung aufzurufen, so wünschen Wir dennoch, dass es auch allen übrigen neuen Ansporn gebe. Wir weisen den Weg, auf dem jeder mit stets wachsendem Eifer vorwärts schreiten muss, um in Wahrheit – gemäss dem treffenden Ausdruck des Apostels – ein Mann Gottes zu sein und den berechtigten Erwartungen der Kirche zu entsprechen.

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Warum Priester?

Warum Priester? – Fällige Antworten mit Papst Benedikt XVI.

Priester und Ordensleute (578)

Quelle/Bestellung

Autor: Paul Josef Kardinal Cordes

Wenn es – wie oft gesagt wird – zu wenige Priester gibt, können und sollen dann nicht Laien einen Teil der priesterlichen Aufgaben übernehmen? Und wenn alle Menschen vor Gott die gleiche Würde haben, ist es dann nicht auch an der Zeit, Pfarreien demokratisch zu organisieren?

Der deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes hat sich seit seiner Doktorarbeit bei Karl Lehmann im Jahre 1971 immer wieder mit dem Dienst und Leben der Priester beschäftigt. Hinter der effizienten Aufgabenverteilung in der Seelsorge oder der Organisationsstruktur von Pfarreien sieht er eine ganz wesentliche Frage: Warum braucht die Kirche überhaupt Priester? Diese Frage lässt sich nur beantworten, indem der „wesentliche Unterschied“ zwischen den geweihten Hirten und den getauften Gliedern der Kirche verstanden wird, von dem das Zweite Vatikanische Konzil spricht. Diese Wesensbestimmung leistet Cordes durch einen Dialog mit der Theologie Papst Benedikts XVI., dessen grundlegende Aussagen zu Fragen des Priestertums er jedem Kapitel voranstellt.

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Aus Lächerlichem Wunderbares schaffen UPDATE

EWTN-TV-Gründerin: Aus Lächerlichem Wunderbares schaffen

Update: KathTube:
Father Joseph Mary Wolfe: Predigt während der Bischofsmesse für die verstorbene EWTN-Gründerin Mother Angelica (mit Übersetzung)

sturm auf demQuelle: Text
KathTube: Exequien für Mother Angelica: Aussegnung und Prozession

Mutter Mary Angelica PCPA ist am Ostersonntag gestorben

Millionen von Menschen auf der ganzen Welt war sie als Gründerin des katholischen Fernsehsenders EWTN (Eternal Word Television Network) bekannt: Mutter Mary Angelica PCPA ist am Ostersonntag gestorben. Sie starb friedlich im Beisein ihrer Mitschwestern vom Orden der Armen Klarissen von der Ewigen Anbetung im US-Kloster „Our Lady of Angels“ in Hanceville, Alabama. Martin Rothweiler ist Programmdirektor und Geschäftsführer beim von ihm gegründeten deutschen Ableger von EWTN. Im Vorfeld der Sendung haben wir mit ihm über den Tod von Mutter Angelica gesprochen.

„Zunächst einmal darf ich wirklich sagen, dass viele Menschen in Deutschland und der ganzen Welt reagiert haben und natürlich bemerkt haben, dass es ein besonderes Zusammentreffen ist, dass Mutter Angelica ausgerechnet am Ostersonntag verstorben ist. Ich denke, ihr Vermächtnis für uns ist ihre grosse Nähe und Freundschaft zu Jesus Christus, die sie ihr ganzes Leben lang gehabt hat. Das war das, was sie den Menschen vermitteln wollte, auch eben über das Medium des Fernsehens, um möglichst viele Menschen zu Christus zu führen, um ihnen zu sagen, Christus liebt dich, auch wenn du es noch nicht weisst, auch wenn du ihn noch nicht kennst.“

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„Was er euch sagt, das tut!“

Die Predigt von Kardinal Piacenza – Fatima, 13. September 2017

Quelle
Kardinal Mauro Piacenza – Diverse Beiträge

„Was er euch sagt, das tut!“

Diese Worte der Jungfrau Maria klingen heute hier, wo sie vor hundert Jahren erschienen ist, für jeden von uns nach. Das ist der sichere Beweis für die Wahrheit und die Aktualität des Christentums.

Auch heute wiederholt uns die Gottesmutter „voll der Gnade“ die gleichen Worte: „Was er euch sagt, das tut!“. Sie spornt unseren Verstand an, damit wir die Zeichen der Zeit erkennen. Sie spornt unseren Willen an, damit wir die richtigen Entscheidungen treffen.

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Pater Otto Maier verstorben

Christus, der König, hat seinen treuen Diener P. Otto Maier (SJM) am Freitag, 18. August 2017 im 87.Lebensjahr zu sich gerufen

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Generaloberer und Kongregation der Diener Jesu und Mariens / SJM

P. Otto Maier wurde am 23. Januar 1931 in Stuttgart geboren. Nach seiner Schulzeit und einer Ausbildung bei der Deutschen Bahn trat P. Maier 1953 in den Pallotinerorden in Friedberg bei Augsburg ein, wo er am 16. Juli 1959 auch zum Priester geweiht wurde. Als Pallotinerpater arbeitete er u.a. als Erzieher in der Schweiz und als Schulrektor in Spanien.

Besonders herauszuheben ist sein leidenschaftliches, unermüdliches und wortgewaltiges Eintreten für die Rechte des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Diesem Anliegen, aus dem auch die Aktion Leben mit Walter Ramm hervorging, verschrieb sich P. Maier bis zu Ende seines Lebens.

Zudem engagierte sich P. Maier voller Hingabe für die Ehre der Gottesmutter, wie man aus seinen zahlreichen Marienpredigten und seinem treuen Engagement in der Marianischen Priesterbewegung ersehen kann, der er freundschaftlich verbunden war und in deren Dienst er Zönakel in ganz Deutschland hielt. Eine besondere Verehrung hatte er zeitlebens zu Unserer Lieben Frau von Fatima, wohin er auch seine letzte Reise unternahm.

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