Papst Pius XII.

Kardinal Montini, Rolf Hochhuth und das Konklave

Giovanni Battista Montini, der Erzbischof von Mailand

Dass nicht die eigene Person, sondern stets die anderer im Fokus zu stehen hat, bewies ein Kardinal und späterer Papst an der Schwelle eines Konklave

Vatikanstadt, 28. Februar 2013, Zenit.org, Ulrich Nersinger

Giovanni Battista Montini, der Erzbischof von Mailand, galt schon nach dem Tode Pius’ XII. (1958) als ein aussichtsreicher Kandidat für den Stuhl Petri. Doch der Oberhirte der norditalienischen Diözese besass noch nicht den Kardinalspurpur. Zwar hätte er dennoch gewählt werden können, aber ein solcher Schritt war damals wie heute ein rein theoretischer. Von Papst Johannes XXIII. bereits am 15. Dezember 1958 in den Senat der Kirche berufen, standen für ihn im Konklave des Jahres 1963 die Chancen sehr gut, neues geistliches Oberhaupt der Katholiken in aller Welt zu werden. Die Tage vor dem Einzug in die Papstwahlversammlung verbrachte der “Papabile” nicht im Kreisen um seine Person, sondern in der Verteidigung eines Mannes, dessen Andenken in dieser Zeit der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth in den Schmutz gezogen hatte.

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Die Wahrheit über Papst Pius XII.

Ehemaliger Spion spricht über eine Verschwörung

Ehemaliger Spion spricht über eine Verschwörung, die zum Ziel hatte, den Papst in Verruf zu bringen

Von Edward Pentin

Rom, 5. September 2012 (ZENIT.org)

Es ist nicht leicht, mit General Ion Mihai Pacepa Kontakt aufzunehmen. Zu seinem eigenen Schutz verweilt er an einem unbekannten Ort, gewährt nur selten Interviews und kann nur über einen Mittelmann per elektronische Post erreicht werden.

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Einmaliges Zeugnis über Pius XII.

Frau Bonfigli (92) kannte Guido Mendes

…..den grossen jüdischen Freund des Papstes Pacelli

Von Livio Spinelli

Rom, 4. September 2012 (ZENIT.org)

Zum ersten Mal gibt es Augenzeugenberichte über einige wichtige historische Ereignisse, die in den 30er Jahren in Santa Marinella und Civitavecchia vorgefallen sind.

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Frankreich

Toulouse gedenkt des Hirtenbriefs von Erzbischof Saliège

70. Jahrestag der historischen Stellungnahme gegen die Judendeportation

Rom, 23. August 2012 (ZENIT.org)

Die Stadt Toulouse gedenkt des Hirtenbriefs, den Erzbischof Jules-Géraud Saliège vor genau 70 Jahren, am 23. August 1942, an alle Pfarreien seiner Erzdiözese schickte. Darin protestierte der Erzbischof öffentlich gegen die Festnahme und Deportation der Juden im von den Nazis besetzten Frankreich.

Auch heute habe der Hirtenbrief von Erzbischof Saliège “nichts von seiner Aktualität eingebüsst”, heisst es in einer Mitteilung der Erzdiözese Toulouse. Dies erkenne man auch an der Tatsache, dass verschiedene Organisationen, die Präfektur und die Stadtverwaltung von Toulouse Gedenkveranstaltungen organisiert hätten.

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“Erbe des Lehramtes Pius’ XII. & II. Vatikanisches Konzil”

Ansprache von Benedikt XVI. an die Teilnehmer des Kongresses

Samstag, 8. November 2008

Meine Herren Kardinäle, verehrte Mitbrüder im Bischofs- und im Priesteramt, liebe Brüder und Schwestern!

Ich freue mich, Sie anlässlich des Kongresses über “Das Erbe des Lehramtes Pius’ XII. und das II. Vatikanische Konzil” zu empfangen, der von der Päpstlichen Lateranuniversität gemeinsam mit der Päpstlichen Universität Gregoriana veranstaltet wurde. Es ist ein wichtiger Kongress, sowohl wegen des Themas, das er aufgreift, als auch wegen der Wissenschaftler aus verschiedenen Nationen, die daran teilnehmen. Während ich jeden herzlich begrüsse, danke ich besonders Erzbischof Rino Fisichella, Rektor der Lateranuniversität, und P. Gianfranco Ghirlanda, Rektor der Universität Gregoriana, für die freundlichen Worte, mit denen sie die gemeinsamen Gefühle aller zum Ausdruck gebracht haben.

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Fiorenzo Angelini

Ein Kardinal und die Hermeneutik der Kontinuität

Internationale Seelsorge für Menschen in medizinischen Berufen, für Kranke und Leidende

Von Ulrich Nersinger*

Rom, 19. Juli 2012, zenit.org

In diesen Tagen wurde eines der ältesten Mitglieder des Kardinalskollegiums, Fiorenzo Angelini, in Castel Gandolfo von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen. Das Leben des verdienten Purpurträgers, der am 1. August 1916 in Rom geboren wurde, zeigt eindrucksvoll, wie sich in der Kirche das Gestern und Heute, historische Dimensionen und zeitgemässe Erfordernisse, nicht auszuschliessen brauchen. Anhand der Biographie des ehemaligen Kurienkardinals wird die Hermeneutik der Kontinuität erkennbar.

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Schwarze Legende um Pius XII. ist am Ende

Pius XII. rettete mehr Juden als alle anderen Staatsmänner zusammen

Vatikan, Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Nach sechs Jahren der Forschungen über Papst Pius XII. und dessen Rolle während der Judenvernichtung, die zur Entdeckung und Auswertung von Originalakten im Umfang von mehr als 75.000 Seiten führten, zur Anhörung und Überprüfung von zahlreichen Augenzeugen mit Beiträgen von zahlreichen international renommierten Historikern gab der amerikanische Jude Gary Krupp erste Ergebnisse bekannt. Krupp ist zuversichtlich, dass die Verleumdung von Pius XII. ihrem Ende zugeht. “Wir gewinnen zweifellos, darüber gibt es absolut keinen Zweifel”, sagte Krupp zur Nachrichtenagentur Zenit in diesen Tagen in Rom. “Jedesmal, wenn wir die Suche vertiefen, finden wir einen Diamanten. Es ist unglaublich, aber es gibt nichts auf der Gegenseite, weil es für keine ihrer Anklagen in den Akten eine Grundlage gibt.”

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