Papst Pius XII.

Wird Yad Vashem Papst Pius XII. rehabilitieren?

Kontroverse Beschriftung an Holocaust-Gedenktstätte wurde, ausgetauscht

Bislang war es ein Ärgernis an einem doch so würdigen Ort

KathTube: Ein Papst im Angesicht des Bösen

Jerusalem, kath.net, 2. Juli 2012, von Michael Hesemann

Bislang war es ein Ärgernis an einem doch so würdigen Ort. In einem Raum der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem bei Jerusalem, inmitten der erschütternden Belege für das vielleicht grösste Verbrechen der Menschheitsgeschichte, und der bewegenden Zeugnisse heldenhafter Zeitgenossen, die ihr Leben riskierten, um Unschuldige zu retten, hing eine Anklage, die wie eine schallende Ohrfeige für die gesamte katholische Kirche klang. Ausgerechnet der Papst des Zweiten Weltkriegs, Pius XII., habe es sträflich versäumt, sich für die sechs Millionen Opfer der Schoah einzusetzen und ihre Mörder anzuklagen. Wörtlich hiess es auf der Schautafel zum Thema “Papst Pius XII. und der Holocaust”: “Die Reaktion Pius XII. auf den Mord an den Juden während des Holocaust ist Thema von Kontroversen”.

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Die schwarze Legende

Endlich! Must read!

Kurzbeschreibung: buch.ch

Eigentlich war der Berliner Drehbuchautor Adrian Friedhoven schon “down and out”, als er unerwartet eine letzte Chance bekommt. Filmproduzent Justus Grube gibt ihm grossmütig den Auftrag, aus Flor Kapps Theaterbestseller “Der Fels” ein drehfertiges Skript zu machen. Kapp hatte Anfang der sechziger Jahre ein Drama über Papst Pius XII. geschrieben und war damit als Vatikankritiker weltweit ganz gross herausgekommen. Vierzig Jahre lagen die Filmrechte für Kapps Theaterstück auf Eis. Jetzt will Kapp endlich auch im Kino Kasse machen. Doch als Adrian Friedhoven damit beginnt, Kapps “Fels” auf seinen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen, gerät nicht nur der Dramatiker in einen Konflikt, der schnell eskaliert und tödliche Konsequenzen hat. “Die schwarze Legende” verbindet Zeit- und Theatergeschichte und ist ein Roman über Wahrheit, Freundschaft und Liebe. Weiterlesen

Dokumente bezeugen es

Pius XII. begünstigte jüdischen Heimatstaat in Palästina

Stiftung macht weitere Funde, die bezeugen, dass Pius in keiner Weise Hitlers Papst war

New York, 13. März, 2012, zenit.org

Den Äusserungen einer Organisation zufolge, die sich mit der Untersuchung des geschichtlichen Verhältnisses zwischen Pius XII. und den Juden befasst, weist eine Reihe von Dokumenten, die vor kurzem entdeckt worden sind, darauf hin, dass Erzbischof Eugenio Pacelli (vor seiner Wahl zum Papst) nach einem gewissen Muster direkt tätig wurde, was in der Gründung des modernen Staates Israel gipfelten.

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Pius XII.: Sei stolz darauf, dass Du ein Jude bist!

Wie der Weltkriegs-Papst 500 jüdische Schiffbrüchige rettete

Köln, kath.net, 11. Februar 2012, von Michael Hesemann

Die Debatte um Papst Pius XII. nimmt kein Ende. Während Rolf Hochhuths Zerrbild vom “Stellvertreter”, von Christian Stückl inszeniert, im Münchener Volkstheater seine traurige Wiedererweckung feiert, zeichnen jüngste Recherchen des amerikanischen Historikers William Doino jr. ein ganz anderes Bild des Weltkriegspapstes: Pius XII. war mitnichten der eiskalte Bürokrat, als den ihn der deutsche Skandaldramatiker karikiert. Er war vielmehr, so Doino, ein engagierter, mutiger und fürsorglicher “Freund und Retter der Juden”.

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Vatikan: Kongress über Pius XII.

Ein Kongress über Papst Pius XII. findet am 23. November in Rom statt

Geleitet wird die Veranstaltung vom ehemaligen Vorsitzenden des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaften, Kardinal Walter Brandmüller. Ebenfalls teilnehmen werden der Berater der Kongregation für die Glaubenslehre Nicola Bux sowie der für das Seligsprechungsverfahren von Pius XII. ehemalige zuständige Pater Peter Gumpel.

Papst.Pius.XII.

Pius XII. und die Rettung der Juden Roms

Ist das Ende der “schwarzen Legende” nahe?

Neue Dokumente beweisen die entscheidende Rolle, die der Papst für die Rettung der römischen jüdischen Gemeinde gespielt hat. Ist das Ende der konstruierten “Schwarzen Legende” nahe? Wer hat sie geschaffen? Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 03.08.2011

Seit vielen Jahren kämpft die amerikanische Stiftung “Pave the Way” unter der Leitung des Juden Gary Krupp dafür, dass die historische Wahrheit über das Wirken und die Rolle Papst Pius’ XII. während des II. Weltkriegs zur Rettung der Juden ans Licht kommt. Vor einigen Tagen lieferte “Pave the Way” gegenüber der internationalen Nachrichtenagentur Zenit weitere Elemente, um die tragischen Umstände des 16. Oktobers 1943 rekonstruieren zu können. An jenem Tag begannen in Rom die Verhaftungen der Juden. Über 1.000 von rund 12.400 römischen Juden wurden verschleppt und fanden in Auschwitz den Tod. Die neue Sicht auf jenen Tag und die ihn begleitenden Umstände wurde durch die Forschungsarbeit des deutschen Historikers Michael Hesemann möglich. Hesemann arbeitete in den Archiven der deutschen Pfarrei Roms “Santa Maria dell’Anima”. Weiterlesen

“Klare Beweise für die Bemühungen Papst Pius XII.”

Geheimarchivakten aus dem zweiten Weltkrieg bald im Internet

Jesús Colina und Michaela Koller

Rom, 17. Februar 2010, zenit.org

Akten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die bisher im Vatikanischen Geheimarchiv lagerten, werden demnächst, gebührenfrei abrufbar, ins Internet gestellt. Angaben der Stiftung “Pave the Way” zufolge reagiert der Heilige Stuhl mit diesem Schritt auf eine Reihe von entsprechenden Anfragen, darunter auch von der Stiftung selbst.

“Pave the Way” hatte vorgeschlagen, Akten zu digitalisieren und später zu veröffentlichen, ingesamt 5.125 Dokumentenkopien und Anlagen aus dem geschlossenen Bereich des Vatikanarchivs aus der Zeit von März 1939 bis Mai 1945.

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