Neuer Hirtenstab für Papst Leo
Leo XIV. hat bei der Messfeier vom 6. Januar in St. Peter erstmals einen neuen Hirtenstab benutzt. Das bestätigte das Liturgische Büro des Vatikans
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Das ist die Bedeutung von Papst Leos neuem Hirtenstab
Vatikan: Geschichte und Gegenwart – Päpstliche Insignien
Anders als ein Bischofsstab, der im oberen Teil eine Krümme aufweist, ist der Hirtenstab des Papstes im oberen Teil gerade: ein Hinweis auf seine Autorität über die ganze Weltkirche. Der neue Papststab erinnert mit seiner Darstellung Jesu am Kreuz an den Hirtenstab von Johannes Paul II. (1978-2005); dabei sind aber die Hinweise auf die Auferstehung stärker herausgearbeitet worden, wie das Liturgische Büro erläutert.
Papst an Familien des Neujahrsunglücks: Prüfung im Glauben
Papst Leo XIV. hat an diesem Donnerstag Angehörige der beim Brand im Schweizer Skiort Crans-Montana Verstorbenen und Verletzten im Vatikan empfangen. Als er vom Wunsch, ihn zu treffen, gehört habe, habe er sofort zugesagt: “Ich wollte wenigstens die Gelegenheit haben, etwas Zeit mit Euch zu verbringen, inmitten von so viel Schmerz und Leid. Es ist wirklich eine Prüfung im Glauben”, sagte das katholische Kirchenoberhaupt zu Beginn in freier Rede
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
“Da fragt man oft: ‘Warum, Herr?’ Jemand hat mich an einen ähnlichen Moment bei einer Trauermesse erinnert, wo der Priester statt einer Predigt eine Art Dialog mit Gott führte, mit dieser Frage, die uns immer begleitet: ‘Warum, Herr, warum?'”. Diese drängende Frage könne auch ein Papst nicht beantworten, gestand Leo XIV.:
“Ich kann Euch nicht erklären, Brüder und Schwestern, warum von Euch und Euren Lieben eine solche Prüfung verlangt wird. Das Mitgefühl und die Worte, die ich heute an Euch richte, scheinen sehr begrenzt und ohnmächtig. Andererseits bekräftigt der Nachfolger Petri, den ihr heute treffen wolltet, überzeugt und kraftvoll: Eure Hoffnung, Eure Hoffnung ist nicht vergebens, denn Christus ist wirklich auferstanden!”
Amichai – Wildfrieden
Mit einem ungewöhnlichen literarischen Akzent hat Papst Leo XIV. seine Weihnachtsbotschaft geprägt
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Papst zitiert in Weihnachtsbotschaft Jehuda Amichais Gedicht “Wildfrieden” – Kultur – SZ.de
Der Papst, das Jesuskind und der “Wilde Frieden” – Israel Heute
Mit einem ungewöhnlichen literarischen Akzent hat Papst Leo XIV. seine Weihnachtsbotschaft geprägt. Als er am Weihnachtstag um zwölf Uhr auf dem Petersplatz den Segen “Urbi et orbi” spendete, folgte die Zeremonie zunächst dem vertrauten Ritual: musikalische Ehren, theologische Bezüge zur Menschwerdung Christi, ein Zitat von Papst Leo dem Grossen und mehrsprachige Weihnachtsgrüsse als Zeichen der Weltkirche. Der Papst sprach über Kriegsopfer, Hungernde, Geflüchtete und Menschen, die alles verloren haben, mit besonderem Blick auf aktuelle Konfliktregionen. Der Ton war pastoral und zugleich politisch. Am Ende jedoch wich Leo XIV. von jeder Erwartung ab. Statt einer weiteren Bibelstelle zitierte er einen jüdischen Dichter des 20. Jahrhunderts: Jehuda Amichai. Von der Loggia des Petersdoms erklangen Verse aus dessen Gedicht “Wildfrieden”.
Papst Leo XIV. mahnt Ende der Gewalt im Iran und Syrien an
Papst Leo XIV. sorgt die Gewalt in Syrien und dem Iran: “Meine Gedanken sind bei den Ereignissen dieser Tage im Nahen Osten, insbesondere im Iran und in Syrien, wo anhaltende Spannungen den Tod vieler Menschen fordern. Ich wünsche und bete dafür, dass mit Geduld der Dialog und der Frieden gepflegt werden, um das Gemeinwohl der gesamten Gesellschaft zu verfolgen””, sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
In der syrischen Hauptstadt Aleppo gab es in den vergangenen Tagen die schwersten Kämpfe seit dem Ende des syrischen Bürgerkriegs. Laut Medienberichten von diesem Sonntag wurde nun in der syrischen Millionenstadt ein Waffenstillstand zwischen den Regierungstruppen und den kurdischen Kämpfern erreicht. Ein Waffenstillstand vom Freitag hatte nicht gehalten. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden Dutzende Menschen getötet. Laut Al-Dschasira flohen mehr als 160.000 Menschen vor den Kämpfen. Im Iran hat die Regierung das Internet gesperrt; weswegen Informationen nur spärlich verfügbar sind. Bei den Protesten gegen die autoritäre Führung in Iran sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mittlerweile mindestens 192 Menschen getötet worden. Wie Iran Human Rights (IHR) mitteilt, wurde der in Norwegen ansässigen Organisation bislang die Tötung dieser Zahl von Demonstranten bestätigt. Menschenrechtsorganisationen berichten zudem von etwa 2.600 Verhaftungen bei den jüngsten Demonstrationen im Iran.*


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