Papst Leo XIV.: „Lösungen ohne Waffen suchen“
Vor den Journalisten, die ihn in Castel Gandolfo bei seiner Residenz Villa Barberini erwarteten, hat der Papst in einer kurzen Erklärung erneut seinen Appell bekräftigt, „für den Frieden zu arbeiten“ und „den Dialog zu fördern“
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Live bei uns: Mit Papst Leo XIV. durch den März – Vatican News
„Für den Frieden beten, für den Frieden arbeiten, weniger Hass. Der Hass nimmt in der Welt immer mehr zu.“ Mit diesen Worten richtete sich Papst Leo XIV. an eine Gruppe von Journalisten, die ihn am Dienstagabend vor seiner Rückfahrt nach Rom an der der Villa Barberini erwarten. Wie üblich hatte er sich am Montagabend zu seiner Residenz in Castel Gandolfo begeben, um dort einen Tag lang auszuspannen und in Ruhe zu arbeiten.
Während sich im Nahen Osten die Angriffe häufen und Angst sowie Spannungen weltweit zunehmen, ermahnte der Papst, das Ziel des Friedens konsequent zu verfolgen. Zugleich lud er dazu ein, „wirklich den Dialog zu fördern“ und „Lösungen ohne Waffen zu suchen, um die Probleme zu lösen“.
Papst Leo verurteilt übersteigerten Nationalismus in neu aufgelegtem Buch
In einem neu aufgelegten Buch hat Papst Leo XIV. nachdrücklich erklärt: „Wir leben in einer Welt, die von zu vielen Konflikten verwundet und von blutigen Feindseligkeiten heimgesucht ist. Ein übersteigerter Nationalismus tritt die Rechte der Schwächsten mit Füßen“
Von Victoria Cardiel
Vatikanstadt – Donnerstag, 26. Februar 2026
In einem neu aufgelegten Buch hat Papst Leo XIV. nachdrücklich erklärt: „Wir leben in einer Welt, die von zu vielen Konflikten verwundet und von blutigen Feindseligkeiten heimgesucht ist. Ein übersteigerter Nationalismus tritt die Rechte der Schwächsten mit Füßen.“
Leo schrieb das Vorwort zu „Peace Be With You!“, einem Buch, das seit Dienstag in mehreren englischsprachigen Ländern erhältlich ist und sich gegen das richtet, was der Papst als „Globalisierung der Ohnmacht“ bezeichnet. Es handelt sich um eine Neuauflage von „Y paz sea!“, das 2025 vom Vatikanverlag „Libreria Editrice Vaticana“ veröffentlicht wurde und die pastoralen Prioritäten des Papstes anhand seiner bisherigen öffentlichen Äußerungen zusammenfasst. Die neue englische Ausgabe umfasst ein bisher unveröffentlichtes Vorwort.
Papst als „Apostel des Friedens“
Der Besuch des Papstes in Algerien stärke die Christen in dem Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. Das betonen die katholischen Bischöfe Algeriens in einer Reaktion auf die Ankündigung der Afrika-Reise von Papst Leo XIV.
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Quelle
Algerien – Agenzia Fides
An die Bischöfe der Regionalen Bischofskonferenz für Nordafrika (C.E.R.N.A) zu ihrem Besuch ad Limina Apostolorum (2. März 2015)
Christliche Märtyrer Algeriens seliggesprochen
Das spirituelle Erbe der Mönche von Tibhirine
Er komme als „Apostel des Friedens“ nach Algerien. Über alle „Reibungen und Missverständnisse“ hinweg solle der aufrichtige Wunsch stehen, „in Frieden zusammenzuleben“, so die Bischöfe.
Augustinus – gemeinsamer Bruder
Das nordafrikanische Land ist die erste Station der Reise – auf den Spuren des heiligen Augustinus. Er wurde im Jahr 354 in Tagaste im heutigen Algerien geboren; seine Bischofsstadt Hippo, heute Annaba, liegt im Norden des Landes am Mittelmeer nahe der Grenze zu Tunesien. Der Papst erinnere Algeriens Bevölkerung mit seinem Besuch „an den Segen, einen großen gemeinsamen Bruder zu haben, dessen Gestalt unseren gemeinsamen Weg begleiten kann“, so die Bischöfe in ihrer gemeinsamen Erklärung weiter.
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