Hl. Papst Johannes Paul II.

‘Tertio millennio adveniente’

” Jesus Christus ist derselbe Gestern, Heute…” – (Hebr 13, 8)

Vatikan: Apostolisches Schreiben ‘ tertio millennio adveniente: Papst Johannes Paul II. an die Bischöfe, Priester und Gläubigen zur Vorbereitung auf das Jubeljahr 2000
Tertio millennio adveniente

An die Bischöfe,
An die Priester und Diakone,
An die Ordensmänner und Ordensfrauen,
An die Laien

1. Während das dritte Jahrtausend neuer Zeitrechnung näherrückt, kommen uns unwillkürlich die Worte des Apostels Paulus in den Sinn: “Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau” (Gal 4,4). Die Fülle der Zeiten ist identisch mit dem Geheimnis der Fleischwerdung des Wortes, des mit dem Vater wesensgleichen Sohnes, und mit dem Geheimnis der Erlösung der Welt. Der hl. Paulus unterstreicht an dieser Stelle, dass der Sohn von einer Frau geboren wurde, unter dem Gesetz geboren und in die Welt gekommen ist, um alle freizukaufen, die unter dem Gesetz standen, damit sie die Sohnschaft erlangten. Und er fügt hinzu: “Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater!” Wirklich tröstlich ist sein Schlusssatz: “Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott” (Gal 4 , 6-7).

Weiterlesen

‘Theologische Streitfragen’ anderswo klären

“Zuerst den Katechismus ändern zu wollen, bedeutet das Pferd von hinten aufzuzäumen”

Quelle

Professor Stephan Kampowski im CNA-Deutsch-Interview über die Frage, wann und wie der Katechismus der Kirche geändert werden kann: “Theologische Streitfragen müssen anderswo geklärt werden”

Von AC Wimmer

Rom, 12. März 2021 (CNA Deutsch)

“Der Katechismus sollte nicht zu einem Instrument gemacht werden, das die theologische Diskussion verkürzt und der lehramtlichen Entscheidung vorgreift”: Das sagt Stephan Kampowski, Professor für philosophische Anthropologie am Päpstlichen Theologischen Institut Johannes Paul II. für Ehe- und Familienwissenschaften in Rom. Der deutsche Wissenschaftler ist seit 2012 auch Gastprofessor an der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Universität des hl. Thomas (Angelicum). Im Interview mit CNA Deutsch erklärt er angesichts jüngster Forderungen nach einer Änderung des Katechismus, wie und wo diese sinnvoll – oder überhaupt möglich – ist.

Weiterlesen

Vorbilder der Verkündigung

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil  7

Quelle

Von Thorsten Paprotny, 13. März 2021

Wenig bekannt und selten rezipiert ist die Enzyklika “Slavorum apostoli” , die Papst Johannes Paul II. den Heiligen Cyrill und Methodius, den Brüdern, die “Apostel der Slawen” genannt werden, gewidmet und am 2. Juni 1985 publiziert hat. Auch über die Lebensläufe und die Bedeutung der beiden Heiligen für die Kirchengeschichte legt er hierin Betrachtungen vor, die heute noch mit Gewinn studiert werden können. Vor allem aber geht es ihm auch darum, das Wirken der Heiligen mit Blick auf die Gegenwart zu deuten. Die Herrschaft des Kommunismus im Osten besteht 1985 fort, in Westeuropa fallen immer mehr Gläubige vom Glauben ab und erliegen den Verlockungen des Konsumismus. Der Papst sieht das alles sehr genau. Die Entfremdung von Gott schreitet voran. Von Gott ist in Europa vielerorts schon lange nicht mehr die Rede.

Weiterlesen

CD mit Papst Franziskus im Irak

Bei uns auf CD: Mit Papst Franziskus im Irak (Radio Vatikan -Red.)

Quelle
Radioakademie: 90 Jahre Radio Vatikan (Teil 4)

Bei uns auf CD: Mit Papst Franziskus im Irak

Es war eine der aussergewöhnlichsten Papstreisen der Geschichte: Franziskus im Irak. Bei uns können Sie die wichtigsten Momente dieser Reise auf CD hören und miterleben.

Trotz schwerer Sicherheitsbedenken und der anhaltenden Corona-Pandemie hat der Papst seinen Wunsch, das Zweistromland zu besuchen, wahr machen können. Dabei betete er in den Trümmern, die das Terrorregime des “Islamischen Staats” im Nordirak hinterlassen hat. Er machte den irakischen Christen Mut, allen Schwierigkeiten und Verfolgungen die Stirn zu bieten und in ihrer Heimat zu bleiben. Und in den Ruinen von Ur, der Heimat Abrahams, brachte der Papst Angehörige der verschiedensten Religionen zu einem “Gebet der Kinder Abrahams” zusammen.

Weiterlesen

Quellen des Erbarmens

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 5

Quelle
Hl. Papst Johannes Paul II. (566)

Von Thorsten Paprotny, 27. Februar 2021

Christus berührt, aber er erregt auch in den Stunden seiner Passion Anstoss. In der “selbstlosen Hingabe” könne auch ein Ungläubiger den Herrn entdecken und erkennen. Die “göttliche Dimension” reiche jedoch weiter: “Das auf Golgota errichtete Kreuz, an dem Christus sein letztes Zwiegespräch mit dem Vater führt, erwächst aus dem innersten Kern jener Liebe, die dem nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffenen Menschen gemäss dem ewigen Plan Gottes geschenkt worden ist. … Es sind dies die Bande der Liebe, die nicht nur das Gute hervorbringt, sondern am Leben Gottes selbst, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, teilhaben lässt. Wer liebt, den drängt es ja, sich selbst zum Geschenk zu machen.”

Weiterlesen

Apostolisches Schreiben Familiaris Consortio UPDATE

Apostolisches Schreiben Familiaris Consortio von Papst Johannes Paul II. an die Bischöfe, die Priester und Gläubigen der ganzen Kirche über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt von heute

Hl. Papst Johannes Paul II. JanuarFamiliaris Consortio
Weitere Beiträge zu familiaris consortio
Bischofssynode
Do. Vatikan
Bischofssynode: Presseamt des Hl. Stuhls

Die Kirche im Dienst an der Familie

1. Die Familie wurde in unseren Tagen – wie andere Institutionen und vielleicht noch mehr als diese – in die umfassenden, tiefgreifenden und raschen Wandlungen von Gesellschaft und Kultur hineingezogen. Viele Familien leben in dieser Situation in Treue zu den Werten, welche die Grundlage der Familie als Institution ausmachen. Andere sind ihren Aufgaben gegenüber unsicher und verwirrt oder sogar in Zweifel und fast in Unwissenheit über die letzte Bedeutung und die Wahrheit des ehelichen und familiären Lebens. Wieder andere sind durch ungerechte Situationen verschiedener Art in der Ausübung ihrer Grundrechte behindert.

Weiterlesen

Enzyklika ‘Centesimus annus’

100 Jahre Enzyklika ‘Rerum novarum

Rerum novarum’ – kathpedia
Vatikan – Enzyklika ‘Centesimus annus’ – Vollständiges Dokument

Einleitung

1. Der hundertste Jahrestag der Verkündigung der Enzyklika meines ehrwürdigen Vorgängers Leo XIII., die mit den Worten Rerum novarum 1beginnt, zeigt in der Gegenwartsgeschichte der Kirche und auch in meinem Pontifikat ein Datum an, dem beachtliche Bedeutung zukommt. War doch dieser Enzyklika das Privileg beschieden, daß ihrer die Päpste seit dem vierzigsten Jahrestag ihrer Veröffentlichung bis zum neunzigsten mit feierlichen Dokumenten gedachten. Man kann sagen, ihr Gang durch die Geschichte hat seinen Rhythmus von anderen Schreiben erhalten, die die Enzyklika in Erinnerung riefen und sie zugleich aktualisierten. 2

Weiterlesen

Archiv

[Not a valid template]

Empfehlung

Ausgewählte Artikel