Er kam lächelnd, und er ging leise
Benedikts Vermächtnis: Der Papst und die Taube
Eine Würdigung von Matthias Matussek
Er kam lächelnd, und er ging leise. Selten ist ein Mächtiger dieser Welt so würdevoll abgetreten, so bescheiden, so fromm. Benedikt XVI. hat wieder einmal all die Zerrbilder übermalt, die man von ihm an die Mauern der säkularen Welt gepinselt hatte.
Text
Benedikt XVI. – nicht bloß mit weltlichen Maßstäben gemessen (catholicnewsagency.com)
Prophetischer Denker im Gegenwind (catholicnewsagency.com)
Vor 10 Jahren: Papst Benedikt kündigt seinen Rücktritt an
Päpste treten nicht zurück, sie sterben im Amt. Das war ungeschriebenes Gesetz in der katholischen Kirche bis zu jenem 11. Februar vor zehn Jahren, als der deutsche Papst Benedikt XVI. es mit Mut und Demut brach *UPDATE
![]()
Quelle
*Als der Blitz einschlug: Georg Gänswein über den “Jahrtausendschritt” von Papst Benedikt (catholicnewsagency.com)
Oltre la crisi della Chiesa, (“Jenseits der Krise der Kirche”)
Der Missbrauch des Missbrauchs
Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Es war der 11. Februar 2013, doppelter Feiertag: Muttergottes von Lourdes und zugleich Staatsfeiertag im Vatikan. Trotzdem hatte Papst Benedikt XVI. die römischen Kardinäle zu einer Versammlung eingeladen. Das Konsistorium versprach wenig Aufregung, es ging um Heiligsprechungen, und gerade eine Handvoll Medienleute verfolgten den feierlichen Termin mit den rot gekleideten Würdenträgern im Vatikan-Fernsehen live. Auch bei Radio Vatikan war alles andere als Hochbetrieb.
11. Februar Fest der Erscheinung der Gottesmutter in Lourdes
Der Glaube verleiht Flügel: Ansprache Benedikts XVI. zum Angelusgebet *UPDATE

‘Missionarischen Geist bewahren’
Lichterprozession in Lourdes
Papst Benedikt in Paris und Lourdes
*Pastoralbesuch in Lourdes (12.-15. September 2008) | BENEDIKT XVI. (vatican.va)
Die Muttergottes von Lourdes – Opus Dei
Nicht nur Lourdes: Viele sind der Mutter Gottes schon begegnet – WELT
11. Februar – Fest der Erscheinung der unbefleckten Jungfrau Maria – Distrikt Österreich (fsspx.at)
“In Maria kann die Kirche bereits das betrachten, was zu werden sie berufen ist”
Lourdes, 14. September 2008 (Zenit.org).
– Wir veröffentlichen die offizielle Übersetzung der Ansprache, die Benedikt XVI. heute, Sonntag, nach dem Festgottesdienst zur 150-Jahr-Feier der Erscheinungen von Unserer Lieben Frau von Lourdes zum Angelus gehalten hat.
14. September 2006 – Kathedrale der Hl. Maria und des Hl. Korbinian in Freising
Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI. nach München, Altötting und Regensburg (9.-14. September 2006)

Quelle
Apostolische Reise nach München, Altötting und Regensburg (9.-14. September 2006) | BENEDIKT XVI. (vatican.va)
«Ein bankrottes Unternehmen als Vorbild»: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Peter Hahne
Begegnung mit den Priestern und ständigen Diakonen Bayerns – Ansprache von Benedikt XVI.
Kathedrale Hl. Maria und Hl. Korbinian, Freising, Donnerstag, 14. September 2006
Liebe Mitbrüder im bischöflichen und priesterlichen Dienst,
liebe Schwestern und Brüder!
Dies ist für mich ein Augenblick der Freude und einer großen Dankbarkeit – Dankbarkeit für alles, was ich auf diesem Pastoralbesuch in Bayern erleben und empfangen durfte. So viel Herzlichkeit, so viel Glaube, so viel Freude an Gott, daß es mich tief getroffen hat und als Quelle neuer Kraft mit mir geht. Dankbarkeit dann besonders dafür, daß ich nun am Ende noch in den Freisinger Dom zurückkehren durfte und daß ich ihn in seiner leuchtenden neuen Gestalt sehen darf. Dank Kardinal Wetter, Dank den anderen beiden bayerischen Bischöfen, Dank aber allen, die mitgearbeitet haben, Dank der Vorsehung, die die Renovierung des Domes ermöglicht hat, der nun in dieser neuen Schönheit dasteht! Jetzt, da ich in diesem Dom stehe, steigen so viele Erinnerungen in mir wieder auf, auch wenn ich die alten Weggefährten sehen darf, und die jungen Priester, die die Botschaft, die Fackel des Glaubens, weitertragen.
“Der Mensch dürstet nach der Wahrheit” ***UPDATE
Die “Diktatur des Relativismus” entlarvt Kurienkardinal Kurt Koch in einem Interview von Martin Lohmann in der aktuellen Ausgabe der “Tagespost”

Quelle
Relativismus
*Bischof Bätzing im Strudel des Relativismus (catholicnewsagency.com)
DBK-Chef: Antwort von Kardinal Koch “kann ich nicht als zufriedenstellend akzeptieren”
**Kardinal Koch und Bischof Bätzing sprechen sich aus – Vatican News
Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen klärendes Gespräch in Debatte um Synodalen Weg (catholicnewsagency.com)
***“Beim Glauben der Kirche gibt es einen Punkt, wo ich sagen muss, das ist wahr und das ist falsch”
26. September 2022
Die “Diktatur des Relativismus” entlarvt Kurienkardinal Kurt Koch in einem Interview von Martin Lohmann in der aktuellen Ausgabe der “Tagespost”. In Anlehnung an Papst Benedikt XVI. sagt Kardinal Koch, diese Diktatur leugne zwar die Wahrheit, nehme sie aber für sich selbst in Anspruch: “Das Paradoxe dieser Diktatur besteht darin, dass sie die Wahrheit relativiert, aber den eigenen Relativismus absolut setzt. Damit zeigt sie ihr wahres Gesicht, das im Grunde nicht in der Bestreitung, sondern in der Subjektivierung und Pluralisierung der Wahrheit in dem Sinne besteht, dass jeder seine eigene ‘Wahrheit’ hat. Im Grunde gibt es dann aber keine Wahrheit mehr, sondern bloß noch verschiedene Ansichten und Meinungen.”
Dialektik der Säkularisierung *UPDATE
Wie ist zu verhindern, dass Modernisierung entgleist?

Prof. Dr. Jürgen Habermas
Papst em. Benedikt XVI. (1755)
*Papst Benedikt XVI. gehört zum Weltkulturerbe
Der Kurienkardinal im Gespräch mit dem wohl bedeutendsten Gegenwartsphilosophen über Grundlagen einer freiheitlichen und friedlichen Gesellschaftsordnung. Wie ist zu verhindern, dass Modernisierung entgleist? Kann Religion der Vernunft Grenzen setzen – und umgekehrt? Das Dokument einer zukunftsweisenden Begegnung zur geistigen Situation unserer Zeit.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Jürgen Habermas, Prof. Dr. Dr. h.c. mult., ist einer der weltweit einflussreichsten Philosophen und Soziologen der Gegenwart. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main sowie der University of California in Berkeley. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2001) und den Kyoto-Preis (2004).


Neueste Kommentare