25 Jahre Ökumenisches Heiligenlexikon
Quelle: Heilige, Namenstage, Patrone – Ökumenisches Heiligenlexikon
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Heilige treten zunehmend ins Blickfeld
Das Vorbild, das Heilige und Selige geben, stößt auf großes Interesse; Religion ist ein Grundbedürfnis des Menschen.
Heilige nach heutigem Sprachgebrauch überspringen die Mauern der Konfessionen.
Als Heilige werden Franziskus von Assisi, Mutter Teresa, Martin Luther King, Dietrich Bonhoeffer oder Mahatma Gandhi in einem Atemzug genannt.
Unser umfangreiches Lexikon enthält die Lebensgeschichten und Legenden von über 10.000 Frauen und Männern: von Heiligen, Seligen und Verehrten
• der katholischen Kirche,
• den orthodoxen Kirchen,
• aus denprotestantischen und anglikanischen Kirchen,
• aus den altorientalischen Kirchen.
War der Schleier von Manoppello auch im Mariengrab?
Der Bericht von der Entschlafung der Gottesmutter und ihrer Aufnahme in den Himmel bildete in der frühchristlichen Literatur eine eigene Gattung

Quelle
Mariä Entschlafung im Kloster Maria Schutz – Freunde des Klosters Maria Schutz (freunde-des-klosters.net)
Entschlafen der Gottesgebärerin | Православна Церква України (ukrorthodox-kirche.de)
Wie kommt Maria in den Himmel? (steyler.eu)
Mariä Aufnahme in den Himmel – Wikipedia
Von Dirk Weisbrod / Vatican Magazin
15. August 2019
Der Bericht von der Entschlafung der Gottesmutter und ihrer Aufnahme in den Himmel bildete in der frühchristlichen Literatur eine eigene Gattung. Nach dem lateinischen Wort für Übergang wird sie Transitus-Literatur genannt, von der heute über 20 apokryphe Textzeugnisse bekannt sind. Ihre Autoren verlieren sich im Nebel mehrerer Texttraditionen, diverser Abschriften und Redaktionen.
Gerne wurden die Texte einem Apostel, Evangelisten oder Kirchenvater zugeschrieben, um den darin berichteten Ereignissen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Ebenso sind uns verschiedene Erzähl-Varianten überliefert, wonach einmal die Gottesmutter ohne den Tod zu kosten ins Paradies entrückt, ein andermal aber erst nach ihrer Beerdigung in den Himmel aufgenommen wurde.
Existenz Gottes – Natürliche Theologie
Agnostisches Denken ist beliebt: „Ich bin kein Atheist, aber auch kein gläubiger Mensch; ich weiß nicht, ob es Gott gibt oder nicht es kann mir also egal sein.“
Quelle
Prof. Dr. Werner Thiede stellt sich vor (werner-thiede.de)
Literatur: Dr. Werner Thiede
18.08.2023
Werner Thiede
Agnostisches Denken ist beliebt: „Ich bin kein Atheist, aber auch kein gläubiger Mensch; ich weiß nicht, ob es Gott gibt oder nicht es kann mir also egal sein.“ Tatsächlich lässt sich fragen: Selbst wenn Gott existiert, hat er sich dann nicht so sehr verborgen, dass eine agnostizistische Einstellung gerechtfertigt ist? Oder gar eine atheistische Haltung? Hat sich nicht die Ankündigung des „tollen Menschen“ in Friedrich Nietzsches „Fröhlicher Wissenschaft“ bestätigt, so dass der Eindruck, Gott sei tot, gewissermaßen alltäglich geworden ist?
USA: 9. Weltparlament der Religionen
In den Vereinigten Staaten haben sich diese Woche Religionsführer aus 95 Ländern zum Weltparlament der Religionen versammelt. Mehr als 6.500 Delegierte setzten sich dabei mit der Rolle des Gewissens bei der Verteidigung von Freiheit und Menschenrechten auseinander. Chicago ist Gastgeber des bisher 9. Weltparlaments
Der katholische Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, appellierte in seiner Rede an das Weltparlament, gemeinsam „die Herausforderungen anzugehen, vor denen wir stehen, um Freiheit, Rechte und Würde für alle zu gewährleisten“. Technologische Fortschritte ermöglichten es, „in Echtzeit mit Menschen in der Nachbarschaft zu sprechen, genauso wie mit denen auf der anderen Seite der Welt“.
Der von Papst Franziskus zum Kardinal berufene Erzbischof warnte gleichzeitig vor dem Verlust des Dialogs zwischen verschiedenen Gruppen. Es sei einfacher denn je, „nur noch mit denen zu sprechen, die wir am sympathischsten finden“, und selten oder nie denen zuzuhören, die anderer Meinung seien. Menschen könnten heute „leichter verteufelt und entmenschlicht werden“, weil sie physisch nicht anwesend seien. Den Religionen komme die Aufgabe zu, für Gemeinsamkeit zu sorgen.
Ukraine und Patriarchat von Konstantinopel vertiefen Beziehungen
Metropolit Emmanuel (Adamakis), die inoffizielle „Nummer Zwei“ im orthodoxen Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel, hält sich derzeit im Auftrag von Patriarch Bartholomaios I. in der Ukraine auf
Am Donnerstag traf er in Kyiv u.a. mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen laut einer Mitteilung des Präsidialamtes humanitäre Fragen, oder auch Fragen der „geistigen Unabhängigkeit“ der Ukraine.
Selenskyj hatte erst Anfang Juli Patriarch Bartholomaios im Phanar in Istanbul zu vertraulichen Gesprächen aufgesucht. Dem Vernehmen nach verständigten sich Selenskyj und Bartholomaios dabei u.a. über eine wieder stärkere Allianz des ukrainischen Staates mit dem Ökumenischen Patriarchat. Eine solche hatte schon einmal unter dem früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko zwischen 2005 und 2010 bestanden. Bartholomaios I. wollte damals aber noch nicht dem Drängen des ukrainischen Staatsoberhaupts nach der Autokephalie (Eigenständigkeit) der ukrainischen Orthodoxie nachgeben.



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