Papst an Universitäten: Sirenengesang oder Weg des Geistes?
Glaube und Wissensdiskurse stehen laut Papst keinesfalls im Widerspruch. Die Weisheit Christi biete “den natürlichen Ort der Begegnung und des Dialogs mit allen Kulturen und allen Denkweisen”, betonte Leo XIV. in einer Botschaft, die er an einen Universitäten-Verbund richtete
Das Schreiben ging an die 28. Generalversammlung der Internationalen Föderation katholischer Universitäten (FIUC), die dieses Jahr im mexikanischen Guadalajara stattfindet; der Vatikan veröffentlichte es am Montagabend. Darin teilt der Papst einige Gedanken zum Verhältnis von Glauben und Wissenschaft mit und ermutigt zu einer neuen Evangelisierung im Bereich der katholischen Hochschulbildung.
Moden im Denken
“Katholische Universitäten, Choreografen des Wissens”: dieses Motto hatte die Föderation anlässlich ihres 100 Jahr-Bestehens gewählt. Es handele sich um einen “sehr schönen Ausdruck, der zu Harmonie, Einheit, Dynamik und Freude einlädt”, geht der Papst darauf in seiner Botschaft ein. In diesem Zusammenhang gelte es zu fragen, “welcher Musik wir folgen”, regt er zum Nachdenken an und warnte davor, bestimmten Moden im Denken zu verfallen.
Der Verlust der Tugend: Zur moralischen Krise der Gegenwart
MacIntyre deutet die Problemlagen und Aporien gegenwärtiger moralphilosophischer Diskussionen als Ausdruck einer katastrophalen moralischen Krise der Gegenwart

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Alasdair MacIntyre: Ständiger Sucher des tugendhaften Lebens | Die Tagespost
MacIntyre deutet die Problemlagen und Aporien gegenwärtiger moralphilosophischer Diskussionen als Ausdruck einer katastrophalen moralischen Krise der Gegenwart. Sein Ausgangspunkt ist die Unfähigkeit unserer Zeit, zentrale moralische Fragen im allgemeinen Konsens zu lösen. Die echte Alternative zu Nietzsches Destruktion der Moral sieht er in einer neuen Anknüpfung an die bedeutendste Form einer vormodernen Ethik, die Tugendlehre des Aristoteles. Eine Geschichte der »Tugend« in der Antike und im Mittelalter unterbaut diesen Anspruch. Im ständigen Dialog mit philosophischen und soziologischen Autoren entwirft er die Perspektive einer neuen in lokale Gemeinschaften eingelassenen Tugendethik für unser Zeitalter. Weiterlesen
Was bedeutet: Maria Magdalena ist ‘Apostolin der Apostel’?
Ist Maria Magdalena Trägerin des Apostelamtes? Oder ist sie vielmehr Prototyp des Laienapostolates?
Gastkommentar von Alexander Fischer
St. Pölten, kath.net, 22. Juli 2016
“Auf ausdrücklichen Wunsch des Heiligen Vaters Franziskus hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung mit Datum vom 3. Juni 2016, dem Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu, ein neues Dekret veröffentlicht, mit dem die Feier der heiligen Maria Magdalena, die bisher im Römischen Generalkalender als Gedenktag verzeichnet war, in den Rang eines Festes erhoben wurde.” (1)
Eine Wüste wird zum Symbol geistlichen Neuanfangs
Von wegen, der Glaube ist tot: Der katholische Fernsehsender KTV bringt eine beeindruckende Dokumentation über den Aufbruch der Kirche im Osten Deutschlands heraus

Quelle
Thomas Kiesebrink: Neuevangelisierung statt neue Gremien | Die Tagespost
19.07.202
Diesen Sonntag feiert eine Dokumentation des katholischen Fernsehsenders KTV über geistliche Aufbrüche im Osten Deutschland Premiere. Sie zeigt die “lebendige und mutmachende Seite der Kirche im Osten”, wie es in einer Pressemitteilung heißt und so ist es auch: Ganz gegen den allgemeinen Trend der Glaubenserosion werden Orte gleichsam herangezoomt, in denen Christsein noch vor wenigen Jahrzehnten eine mutige Entscheidung war — “gegen Sicherheit, Karriere und Anpassung”, wie Moderatorin Tini Brüning es im Film sagt —, die heute aber zu echten geistlichen Oasen geworden sind.

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