Die Menschen im Sudan verhungern
Das UN-Welternährungsprogramm WFP warnt angesichts des anhaltenden Krieges vor der weltweit größten Hungerkrise
Quelle
Sudan – Der zehnmonatige Krieg hat das Land verwüstet – Agenzia Fides
Sudan
Meldung
Dem Sudan droht laut UN-Welternährungsprogramm WFP angesichts des anhaltenden Krieges die weltweit größte Hungerkrise. Die Kämpfe hätten bereits Millionen von Leben zerstört und die weltweit größte Vertreibungskrise ausgelöst, erklärte WFP-Exekutivdirektorin Cindy McCain.
Der Krieg im Sudan hat sich von einer Auseinandersetzung zwischen der regulären Armee (SAF) unter der Führung von General Abdul Fattah al-Burhan und den “Rapid Support Forces” (RSF) unter dem Kommando von Mohamed Hamdan Daglo, genannt Hemeti, zu einem Konflikt entwickelt, in den zunehmend auch Zivilisten verwickelt sind. Seitdem sind Tausende Menschen getötet worden und mehr als acht Millionen auf der Flucht.
Die Lage in Gaza wird immer dramatischer
Washington drängt auf eine sofortige, mindestens sechswöchige Waffenruhe. Mit dem Beginn des Ramadan am Sonntag wachsen Druck und Sorge

Quelle
Pizzaballa fordert erneut Waffenstillstand im Gazastreifen
06.03.2024
Im Gazastreifen spielt sich eine humanitäre Tragödie ab. Das ist noch kein politisches Statement, beantwortet nicht die Schuldfrage und propagiert auch keine bestimmte politische Lösung. Doch unabhängig von alledem ist offensichtlich, dass das menschliche Leid der Menschen im Gazastreifen nach mehr als vier Monaten Krieg zum Himmel schreit: Mindestens 15 Kinder sind verhungert oder starben an Dehydrierung, die Grundversorgung der Verwundeten
Papst: “Abrüstung ist eine moralische Pflicht”
Papst Franziskus hat die Welt zu Abrüstung gemahnt. Stattdessen gelte es in ein “Gleichgewicht des Vertrauens” zu investieren

Quelle
Papst zu Gaza: Waffenstillstand, Verhandlungen, Geiseln freilassen – Vatican News
Der Generalsekretär: Botschaft zum Internationalen Tag der Abrüstung und der Förderung des Bewusstseins für Nichtverbreitung (unvienna.org)
“Wie viele Ressourcen werden für Militärausgaben verschwendet, die aufgrund der aktuellen Situation leider weiter steigen!”, übte Franziskus am Sonntag nach dem Angelus-Gebet Kritik an den Aufrüstungstendenzen weltweit. Er verwies auf die zweite Ausgabe des “Internationalen Tages der Abrüstung und der Förderung des Bewusstseins für Nichtverbreitung”, der am 5. März 2024 begangen wird.
Pizzaballa: Waffenruhe bitter nötig
Pizzaballa: Waffenruhe bitter nötig – Lage täglich dramatischer
Quelle
Papst zu Gaza: Waffenstillstand, Verhandlungen, Geiseln freilassen
“Kirche in Not” erhöht Hilfen für Christen im Heiligen Land (catholicnewsagency.com)
Pfarrer Romanelli: “Wir bitten den heiligen Porphyrios, Bischof von Gaza, um Hilfe” – Agenzia Fides
Am Sonntag hat Papst Franziskus sein Mittagsgebet genutzt, um im Nahen Osten erneut einen Waffenstillstand und Verhandlungen zu fordern. Im Interview mit Radio Vatikan betont auch der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dass es dringend eine Waffenpause zwischen Israel und Palästina brauche.
Federico del Piana und Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Kardinal Pizzaballa erinnert im Gespräch mit Radio Vatikan daran, dass die Vertreter der Kirchen in Jerusalem bereits seit dem Terrorattentat der Hamas auf Israel im Oktober 2023 und dem folgenden Krieg für Frieden werben:
Heiliges Land: Vikar der Kustodie bittet um Unterstützung
“Das Leben ist schwierig geworden, wir brauchen die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, um eine Lösung für dieses Problem zu finden und alles zu tun, damit die Menschen hier in Würde und Liebe leben.” Darum bittet der Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, Pater Ibrahim Faltas, mit Blick auf die Lebensbedingungen der Bevölkerung in Bethlehem und im Westjordanland, die ebenfalls von den Folgen des Krieges in Gaza betroffen sind
Quelle
Israel und Palästina – Schulen des Heiligen Landes | Pro Terra Sancta – Über uns
Gaza: “Save the Children” warnt vor Hungerkatastrophe – Vatican News
Pater Ibrahim Faltas
“Die wirtschaftliche Situation vieler Familien und junger Menschen hat sich aufgrund des Fehlens der Pilger, die die treibende Kraft der Stadt sind, verschlechtert, aber die Kustodie des Heiligen Landes ist stark vertreten, um die Überreste der christlichen Präsenz zu bewahren”, so Pater Faltas gegenüber dem Christlichen Medienzentrum der Kustodie. Die Verpflichtung und Mission der Kustodie bestehe in der Tat darin, “den Menschen, den Menschen dieses Landes, zu dienen, die christliche Präsenz im Heiligen Land aufrechtzuerhalten, ihnen zu dienen, mit ihnen und an ihrer Seite zu sein, ihnen beim Widerstand zu helfen.”
2 Jahre Krieg in Ukraine
2 Jahre Krieg in Ukraine: Papst drängt neuerlich auf Verhandlungslösung
Papst Franziskus hat ein weiteres Mal zu einem Ende des Kriegs in der Ukraine aufgerufen. Beim Mittagsgebet an diesem Sonntag forderte er “die Wiederherstellung jenes kleinen Stücks Menschlichkeit, das die Voraussetzungen für eine diplomatische Lösung auf der Suche nach einem gerechten und dauerhaften Frieden schafft”.
“Mit Trauer” habe man am Samstag an den zweiten Jahrestag des Beginns dieses Krieges gedacht. “So viele Opfer, Verwundete, Zerstörungen, Ängste, Tränen in einer Zeit, die furchtbar lang wird und deren Ende noch nicht absehbar ist”, erklärte Franziskus, ohne den Aggressor Russland zu nennen. Dieser Krieg verwüste nicht nur die entsprechende Region Europas, sondern “er löst auch eine weltweite Welle der Angst und des Hasses aus”. Erneut äußerte der Papst seine “tiefe Zuneigung für das gepeinigte ukrainische Volk” und sicherte sein Gebet “für alle” zu, besonders für die vielen schuldlosen Opfer.
“Es ist kein Verbrechen, in Gaza geboren zu sein”
Das Erstarken islamistischer Strömungen im Gazastreifen ist in den letzten Jahren “auch von der Ungerechtigkeit der Lebensbedingungen” begünstigt worden. Das sagt der katholische Pfarrer von Gaza, Gabriel Romanelli *UDAE
![]()

Quelle
Israel: Der Schmerz des Kibbuz-Überlebenden – Vatican News
*Pfarrer Gabriel Romanelli
Gaza-Stadt: Pfarrei wehrt sich gegen Evakuierung | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nach Aufforderung Israels: Gläubige der Pfarrei Gaza weigern sich wohl, zu evakuieren (catholicnewsagency.com)
Der Prozess der Radikalisierung habe schon “in den letzten Tagen der Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde”, also vor Machtübernahme der Hamas begonnen, so der Geistliche in einem Interview mit der Vatikanzeitung “L’Osservatore Romano”. Sechzehn Jahre Blockade hätten den Gazastreifen “in ein Gefängnis” verwandelt. “Es gab nur einen Ausweg nach Ägypten, aber warum sollten Sie nach Ägypten auswandern, wenn Ihre Verwandten in Betlehem, in Jerusalem, in Hebron sind?”

Quelle

Neueste Kommentare