Größte Christus-Statue des Nahen Ostens entsteht in Libanon – mitten im Krieg
Im libanesischen Grenzort Al-Qaa entsteht die größte Christus-Statue des Nahen Ostens
Quelle
Al-Qaa, das libanesische Dorf, das versucht, sich vor dem syrischen Konflikt zu schützen – Frankreich 24/Übersetzung
Christliche Gemeinden im Libanon | chrismon
Maron von Beit-Marun – Ökumenisches Heiligenlexikon
Armenischer Milliardär baut größte Jesus-Statue der Welt – ostwirtschaft.de
Von Alexander Folz
Redaktion – Freitag, 27. März 2026
Im libanesischen Grenzort Al-Qaa entsteht die größte Christus-Statue des Nahen Ostens. Am 14. März setzten Arbeiter den Kopf der Figur auf den Berg Jabal al-Salib. Bilder dieses Moments verbreiteten sich daraufhin weltweit.
„Sie erinnert uns daran, dass die Menschen von Al-Qaa sicher, beschützt und geliebt sind“, sagte Joey Mattar, die das Projekt plante und ausführte, gegenüber dem Portal ChurchPOP, einem Partner von CNA Deutsch.
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem sagt Palmprozession und Chrisammesse ab
Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, hat angesichts des Krieges in der Region die Palmprozession am nächsten Sonntag abgesagt und die Chrisammesse auf unbestimmte Zeit verschoben
Quelle
Jerusalem: Franziskaner dementieren Gerüchte über Schließung – Vatican News
Ravasi mahnt zum Dialog angesichts der Krise im Heiligen Land – Vatican News
Iran-Krieg: Exportrückgänge und Versorgungsengpässe in Afrika – Vatican News
Libanon: Eine christliche Familie harrt aus
Libanon: Helfer fordern Schutz für Kinder – Vatican News
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Dienstag, 24. März 2026
Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, der Lateinische Patriarch von Jerusalem, hat angesichts des Krieges in der Region die Palmprozession am nächsten Sonntag abgesagt und die Chrisammesse auf unbestimmte Zeit verschoben. Normalerweise findet diese Messe, in der die drei heiligen Öle geweiht werden, welche die Kirche für verschiedene Sakramente und Zeremonien benutzt, am Gründonnerstag oder wenigstens in der Karwoche statt.
Pizzaballa schrieb am Montag an die Gläubigen des Lateinischen Patriarchats: „Die durch den Konflikt und die Ereignisse der letzten Tage bedingten Einschränkungen lassen keine baldige Besserung erwarten.“ Konkret nahm er damit Bezug auf den Iran-Krieg und dessen Auswirkungen. Weiterlesen
Warnung vor Angriffen auf religiöse Stätten
Vertreter des Heiligen Stuhls bei UN in Genf warnt vor Angriffen auf religiöse Stätten
Irak: Chaldäischer Patriarch Sako tritt zurück *UPDATE
Eine Ära in der christlichen Geschichte des Nahen Ostens geht zu Ende: Papst Leo XIV. hat an diesem Dienstag das Rücktrittsgesuch von Kardinal Louis Raphaël Sako angenommen. Der 77-jährige Patriarch von Bagdad, der die chaldäisch-katholische Kirche durch die dunkelsten Jahre des Terrors und der politischen Instabilität im Irak führte, zieht sich nach 13 Jahren an der Spitze des Patriarchats zurück
Quelle
Patriarch Sako
*Irak: Chaldäische Kirche wählt im April neuen Patriarchen – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
In einem persönlichen Schreiben, das zeitgleich mit der vatikanischen Mitteilung veröffentlicht wurde, stellte Sako klar, dass dieser Schritt in „voller Freiheit“ und aus eigenem Entschluss erfolgt sei. Bereits vor zwei Jahren, mit Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren, habe er den Rückzug erwogen, sei aber vom verstorbenen Papst Franziskus ermutigt worden, im Amt zu bleiben.
Rückzug in Gebet und Stille
„Ich habe mich entschieden, mein Gesuch bei Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. einzureichen, damit ich mich in Ruhe dem Gebet, dem Schreiben und dem einfachen Dienst widmen kann“, erklärte Sako. Um jeglichen Fehlinterpretationen vorzubeugen, betonte der Kardinal: „Niemand hat mich dazu gezwungen; es war mein eigener Wille.“
Erzbischof Bentz: „Angriff auf den Iran ist ethisch nicht vertretbar“
Dem Paderborner Erzbischof Udo Bentz zufolge ist der „Angriff auf den Iran“ durch die USA und den Staat Israel „ethisch nicht vertretbar“

Quelle
Kölner Domkapitular Meiering berichtet, wie er während Nahost-Krieg in Katar feststeckte
Erzbischof Bentz
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Mittwoch, 18. März 2026
Dem Paderborner Erzbischof Udo Bentz zufolge ist der „Angriff auf den Iran“ durch die USA und den Staat Israel „ethisch nicht vertretbar“. Entsprechend lasse sich auch „die gezielte Tötung der iranischen Führung nicht rechtfertigen“, sagte Bentz gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Dienstag.
Bentz ist neben seiner eigentlichen Aufgabe im Erzbistum Paderborn auch Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).
Nuntius im äußersten Süden Libanons: „Wir bringen Hilfe und Hoffnung“
Erzbischof Paolo Borgia ist der Diplomat des Heiligen Stuhles im Libanon, dessen Süden stark vom Iran-Krieg betroffen ist. Dorthin hat sich der Nuntius kürzlich zum wiederholten Mal aufgemacht, um den notleidenden Menschen Hilfsgüter zu bringen. Sein Anliegen sei es, den Libanesen „eine Botschaft der Nähe, des Friedens und der Hoffnung“ zu übermitteln, sagte uns der Diplomat
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Quelle
Nigeria: Terrorattacken zum Ramadan – Vatican News
Waisen-Hilfe in Uganda: Auf der Suche nach Zugehörigkeit – Vatican News
Salvatore Cernuzio und Gudrun Sailer – Vatikanstadt
Erzbischof Paolo Borgia fuhr an diesem Montag bis an die sogenannte Blue Line, die Grenze zwischen Libanon und Israel. Dort besuchte er Orte wie Rmesh, Debel und Ain Ebel, die unter Beschuss zwischen israelischen Streitkräften und der Hisbollah stehen. Er begleitete einen humanitären Konvoi mit sechs Lastwagen, die Medikamente und verschiedene Güter geladen hatten. Der Nuntius half selbst beim Entladen und Tragen von Paketen für die hilfbedürftigen Bewohner der mehrheitlich christlichen Dörfer.


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