Jerusalem: Ausstellung zu Wirken der Franziskaner im Heiligen Land
Seit 800 Jahren sind die Franziskaner in Jerusalem aktiv. Die Mönche bewachen nicht nur Heilige Stätten und betreuen Pilger. Sie waren und sind auch ein starker Faktor im Kultur-, Bildungs- und Sozialleben der Stadt, wie die Ausstellung „Kloster, Pfarre, Museum“ im Sankt-Salvator-Kloster direkt am Neutor der Jerusalemer Altstadt zeigt
Quelle
800 Jahre Präsenz der Franziskaner im Heiligen Land – Franziskaner CH
Inmitten aller Menschen, ohne Angst, sich zu Christus zu bekennen – Gemeinschaft und Befreiung – Offizielle Website
Heiliges Land – Franziskaner CH
Kustodie des Heiligen Landes – Wikipedia
St.-Antonius-Kloster, Jerusalem – Koptisch-Orthodoxe Kirche
Auf großen Schautafeln in Arabisch und Englisch und mit einigen Exponaten erfahren die Besucher noch bis 25. Juli (2023 Red.), was der Orden, den die Päpste im Jahr 1342 offiziell mit der Bewahrung der christlichen Heiligen Stätten im Heiligen Land betraut haben, für das öffentliche und gesellschaftliche Leben in Jerusalem geleistet hat.
Heiliges Land: „Christen beginnen zu verzweifeln“
Der neue Nahostkrieg hat auch für die christliche Minderheit im Heiligen Land schwerwiegende Auswirkungen; noch mehr Christen als bisher denken über Auswanderung nach
Quelle
Libanon: Große Not durch Kriegshandlungen – Vatican News
Bentz zu Iran-Krieg: Militäreinsatz hochgradig unverantwortlich – Vatican News
Vatikan verurteilt Islamfeindlichkeit – Vatican News
Libanon – Nach dem Tod von Pfarrer El-Rahi: Christen im Süden zwischen Evakuierungsdruck und dem Wunsch zu bleiben – Agenzia Fides
Alma el-Chaab | Les Plus Beaux Villages du Liban/Übersetzung
Dennoch sieht die Kirche ihre Aufgabe weiterhin darin, den Menschen inmitten der Krise Hoffnung und Würde zu schenken. Darauf wies George Akroush vom Lateinischen Patriarchat von Jerusalem im Gespräch mit dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ hin.
Vatikan: „Heiliges Land ohne Gläubige ist ein verlorenes Land“
In einem Schreiben zur diesjährigen Karfreitags-Kollekte hat sich Kardinal Claudio Gugerotti, Präfekt des Dikasteriums für die Ostkirchen, an die Bischöfe weltweit gewandt. Angesichts der anhaltenden Gewalt im Nahen Osten und der massiven Abwanderung von Christen ruft er zur großzügigen Unterstützung der diesjährigen Karfreitags-Kollekte auf. Er warnt eindringlich davor, dass ohne Hilfe die lebendige christliche Präsenz an den Wirkungsstätten Jesu auszusterben droht
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Quelle
Vatikan: Brief für die Heilig-Land-Kollekte im Wortlaut – Vatican News
Mario Galgano – Vatikanstadt
„Wie sehr haben wir gehofft, dass der Frieden endlich Leben und Hoffnung ins Heilige Land zurückbringen möge!“, beginnt Gugerotti den Brief. Doch die Realität sei ernüchternd: Waffenruhen blieben aus, Gebiete seien umkämpft, und während das Medieninteresse nachlasse, sterben weiterhin Menschen. Besonders dramatisch sei die Lage der christlichen Minderheit, die ihre Heimat verlasse, um ihr Leben zu retten.
Libanon: Patriarch verurteilt Krieg, „der uns aufgezwungen wurde“
Der maronitische Patriarch im Libanon, Kardinal Bechara Rai, sieht den Krieg mit seinen vielen Toten als „sinnlos und verheerend“ an. Zugleich zeigte er sich bei der Sonntagsmesse an seinem Amtssitz Bkerke solidarisch mit den Vertriebenen und Flüchtlingen
Quelle
Ausweitung des Iran-Kriegs: Christen im Südlibanon bangen um ihre Dörfer
Aalma ash-Shaab – Wikipedia
Libanon
Der Libanon sei in einen erbitterten Krieg zwischen der Hisbollah und Israel verwickelt; „einen Krieg, der uns aufgezwungen wurde“ und „offiziell wie auch von der Bevölkerung abgelehnt“ werde, so Rai.
Der Libanon brauche heute eine „klare, loyale Stimme des Gewissens“, sagte das Oberhaupt der größten Christengemeinschaft des Landes. Diese müsse „verkünden, dass das Land seinem Volk gehört und dass die aus ihrer Heimat Vertriebenen in Würde zurückkehren müssen“.
Österreichs Pilger-Hospiz in Jerusalem hat neuen Rektor
Der Wiener Priester Franz Xaver Brandmayr (70) wird neuer Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem. Das bestätigte der für die Ernennung zuständige Wiener Erzbischof Josef Grünwidl am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress
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Quelle
Franz Xaver Brandmayr – Wikipedia
Jerusalem: Altstadt abgeriegelt, Schule von Raketentrümmern getroffen – Vatican News
Die Personalie war zuvor Thema bei der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz, wo Grünwidl das Votum der Bischöfe für seine Entscheidung einholte. Brandmayr ist derzeit Dompropst von Wiener Neustadt und wirkte in früheren Jahren in Rom als Rektor von Santa Maria dell’Anima. Er tritt seinen Dienst in Jerusalem am 1. September an.
Das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land stand zuletzt unter interimistischer Leitung von Lucas Maier, nachdem der langjährige Rektor Markus Stephan Bugnyar im Oktober 2024 dienstfrei gestellt worden war. Das Pilger-Hospiz ist dem jeweiligen Erzbischof von Wien als Protektor unterstellt.
„Krieg ist niemals der Weg zum Frieden“
Der Präsident der nordafrikanischen Bischofskonferenz hat vor einer Ausweitung der militärischen Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA gewarnt. Zugleich rief er zum Einsatz von Diplomatie sowie interreligiösem Dialog auf
Quelle
Libanon: Humanitäre Notlage spitzt sich zu – Vatican News
Maronitischer Patriarch im Libanon fordert Lösungen von Hisbollah und Israel
Nahost-Krieg: Kurden wollen sich heraushalten – Vatican News
Zwischen den Fronten: Die verzweifelte Lage der Christen im Südlibanon – Vatican News
„Der Krieg ist niemals der Weg zum Frieden: Er ist immer dessen Scheitern. Gewalt antwortet nicht auf das Leiden, sondern verstärkt es“, sagte Erzbischof Nicolas Lhernould von Tunis in einem Interview mit der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR. Die Kirchen der Region blickten mit „sehr tiefer Traurigkeit“ auf die Entwicklung.
Christliche Gemeinden in Marokko hätten kürzlich betont, sie „weisen mit der ganzen Kraft des Evangeliums den Rückgriff auf Gewalt und Krieg als Methode zur Lösung von Konflikten zwischen Völkern und Nationen zurück“, so Lhernould. Diese Haltung entspringe unmittelbar dem Evangelium.


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