Lateinamerika

An die Bischöfe aus Nord-Brasilien

Ansprache von Benedikt XVI. an die Bischöfe aus Nord-Brasilien, anlässlich ihres “Ad-Limina-Besuches
Donnerstag, 15. April 2010

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An die Bischöfe der Brasilianischen Bischofskonferenz (Regionen “Nord I” und “Nordwesten”

Liebe Mitbrüder im Bischofsamt!

Euer »Ad-limina«-Besuch findet in einer Atmosphäre des Lobpreises und der österlichen Freude statt, die in der ganzen Kirche spürbar ist, die im Licht des auferstandenen Christus erstrahlt. Durch ihn hat die Menschheit den Tod überwunden, die letzte Etappe ihres Wachstums hinter sich gebracht und mit ihm einen Platz im Himmel erlangt (vgl. Eph 2,6). Nun kann Jesus diesen Weg aus freiem Entschluss noch einmal gehen und seinen Brüdern und Schwestern begegnen, wie, wann und wo er will. Es freut mich, euch fromme Hirten der Kirche Gottes in der Region »Norte 2« mit demselben Gruss begrüssen zu dürfen, den der auferstandene Herr an die Apostel und Freunde gerichtet hat: »Friede sei mit euch« (Lk 24,36).

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Nicaragua

Nicaragua – Bischöfe und Nuntius gehen mit einer Prozession durch Masaya und fordern Gewaltlosigkeit

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Youtube – Kirche will vermitteln

Masaya, Fides-Dienst, 22. Juni 2018

Nachdem es in Masaya erneut ab fünf Uhr morgens zu Übergriffen gekommen war kam der Apostolische Nuntius zusammen mit mehreren Bischöfen in die Stadt, wo sie mit einer Prozession ein Zeichen der Gewaltlosigkeit setzen und die Massaker beenden wollten. Die Initiative war zwar nicht ungefährlich, doch als die Menschen die Bischöfe die Strasse hinuntergehen sahen, kamen sie aus den Häusern und schlossen sich ihnen an. Es handelte sich um Gläubige, darunter auch Nichtkatholiken, die alle zusammen, schweigend mit dem Allerheiligsten bis zur Polizeikaserne gingen, von wo aus die Anweisungen für Übergriffe auf die Zivilbevölkerung ergangen waren. Die dort stationierten Einheiten unterstehen dem Kommando von Ramón Avellán, der für die Massaker der vergangenen Wochen verantwortlich sein soll.

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Guatemala – Vulkanausbruch

Guatemala – Bischof Escuintla: “Wir dürfen Opfer des Vulkanausbruchs nicht ohne Hilfe lassen“

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Guatemalastadt, Fidesdienst, 5. Juni 2018

„Angesichts der schmerzlichen Verluste an Menschenleben, der vielen Verwundeten und der Tausenden von Menschen, die vom jüngsten Ausbruch des Volcán de Fuego in Richtung Escuintla und anderen Departements betroffen sind, möchten wir den Familien und den Betroffenen unsere Verbundenheit und Solidarität zum Ausdruck bringen, erleuchtet durch den Glauben an den Gott Jesu Christi: Gott des Lebens und nicht des Todes, des Friedens und nicht der Zerstörung, der immer bereit ist, seinen Kindern durch das Engagement der Gläubigen, die an das Evangelium des Lebens glauben, zu helfen“, heisst es in einer Verlautbarung der Diözese Escuintla nach dem Ausbruch des Vulkans Fuego, bei dem in verschiedenen Departements Guatemalas bisher insgesamt 69 Menschen starben, 46 verletzt wurden. Insgesamt 3.271 wurden vertrieben und rund 1,7 Millionen sind betroffen.

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Heiligsprechung Oscar Romeros

Heiligsprechung Oscar Romeros: Die Emotion eines ganzen Volkes

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Erzbischof Romeros Heiligsrechung findet in Rom statt

Papst Franziskus könnte im kommenden Jahr am Rande seines Besuches beim Weltjugendtag in Panama einen Abstecher zum Grab des neuen Heiligen Oscar Romero machen: Dies sei eine „sehr konkrete Möglichkeit“, sagte der Weihbischof von San Salvador, Kardinal Gregorio Rosa Chavez, im Gespräch mit Vatican News.

Christine Seuss – Vatikanstadt

„Es besteht eine sehr konkrete Möglichkeit, dass der Papst im Januar auch zu uns kommt, wenn er nach Panama fliegt“, so Rosa Chavez. „Das ist noch nicht offiziell, aber es besteht grosses Interesse daran. Die Möglichkeit besteht jedenfalls, und wir müssen dafür arbeiten, dass sie Wirklichkeit wird. In Rom besteht grosses Interesse daran. Aber wir müssen viele Details prüfen.“

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Nicaragua

Nicaragua – Bischof Silvio Báez erhält Morddrohungen am Rande des Nationalen Dialogs

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Kirche in Not

Managua, Fides-Dienst, 23. Mai 2018

„Wir sehen uns gezwungen die Menschen über die Kampagne gegen Bischöfe und Priester und die Morddrohungen zu informieren, die gegen uns und insbesondere unseren Mitbruder Silvio Báez Ortega, Weihbischof von Managua, ausgesprochen wurden“, heisst es in einer Verlautbarung der Bischofskonferenz von Nicaragua (CEN). Es handle sich um “Angriffe aus Regierungskreisen, die von Journalisten und staatlichen Medien transportiert und in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter verbreitete”.

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Chiles Bischöfe kündigen Aufklärung von Missbrauch an

Chiles katholische Bischöfe bitten für die Missbrauchsfälle in ihrem Land um Vergebung und haben geschlossen ihren Rücktritt angeboten

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Chiles katholische Bischöfe bitten für die Missbrauchsfälle in ihrem Land um Vergebung und haben geschlossen ihren Rücktritt angeboten. In einer Erklärung der in Rom versammelten Oberhirten, die diese zum Abschluss ihrer Gespräche mit dem Papst am Freitag veröffentlichten, gestehen sie „schwerwiegende Fehler und Unterlassungen“ im Umgang mit den Missbrauchsfällen ein.

Anne Preckel – Vatikanstadt

Durch diese Verfehlungen der chilenischen Kirche sei den Opfern, dem Papst sowie der gesamten Glaubensgemeinschaft und ganz Chile grosser Schmerz verursacht worden, heisst es in dem einseitigen Papier.

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Missbrauch: Papst trifft ab Dienstag Chiles Bischöfe

Der Krisengipfel des Papstes mit den chilenischen Bischöfen findet von Dienstag bis Donnerstag nächster Woche im Vatikan statt. Das hat das Presseamt des Heiligen Stuhls jetzt bestätigt

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Chile: Bischöfe bereiten sich auf Treffen mit dem Papst vor
Papst Franziskus und die Bischöfe Chiles: Das erste Treffen
Schmerz und Scham: Chiles Bischöfe beim Papst

Stefan von Kempis – Vatikanstadt

Franziskus will nach Angaben des Statements von diesem Samstag mit den Bischöfen „seine persönlichen Schlussfolgerungen aus den Ergebnissen der Sonderuntersuchung“ teilen. Bei dieser Untersuchung hatte im Frühjahr der aus Malta stammende Erzbischof Charles Scicluna in Chile recherchiert.

Es geht um den Umgang der chilenischen Kirche und auch des Papstes mit dem Fall Karadima: So heisst ein Priester, der offenbar vielfachen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen begangen hat. Ein Priester aus dem Umfeld von Karadima, Juan Barros, wurde von Papst Franziskus zum Bischof ernannt; der Papst hält bislang an Barros fest. Dieser gibt an, von den Missbrauchsfällen nichts mitbekommen zu haben.

Krisengipfel? Nein – synodaler Prozess

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