“Selige Guadalupe gibt uns Hoffnung”
“Guadalupe gibt uns Hoffnung”: 11.000 Gläubige bei Seligsprechung einer Chemikerin
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Diese Chemikerin wird als erste Frau des Opus Dei seliggesprochen
Frohe Stimmung und gesammelte Gebetatmosphäre bündeln sich in der grössten Halle Madrids bei der Seligsprechung der ersten Frau des Opus Dei
Von Hartwig Bouillon
Madrid, 18. Mai 2019 (CNA Deutsch)
Die Chemielehrerin Guadalupe Ortiz de Landázuri (1916 – 1975) ist heute im Auftrag von Papst Franziskus in ihrer Geburtstadt Madrid seliggesprochen geworden.
In seinem Grusswort unterstrich der Papst, dass “Beispiele der Heiligkeit” wie jenes der seligen Guadalupe “uns mit Hoffnung” erfüllten und “uns klar den Weg zeigen, den wir gehen müssen”. Zugleich ermunterte er alle Gläubigen der Prälatur Opus Dei und jene, die an seinen Apostolaten teilhaben, nach jener “Heiligkeit der Normalität” zu streben, die “die Welt und Kirche heute so notwendig haben.”
Venezuelas Bischöfe prangern Gewalt und Not an
Venezuelas Bischöfe prangern Gewalt und Not an, appellieren mit Video für Frieden
Von CNA Deutsch/EWTN News
Caracas, 16. Mai 2019 (CNA Deutsch)
Angesichts der fortgesetzten schweren Krise in Venezuela haben sich die Bischöfe Venezuelas in einem dramatischen Video mit einem Appell für ein Ende der Gewalt und Not an die Öffentlichkeit gewandt.
Die Bischofskonferenz veröffentliche das Video, um der Welt zu zeigen, wie die Menschen in Venezuela leben, da derzeit keine Texte veröffentlicht werden können: Der Zugriff auf die eigene Website sei durch das Regime gesperrt worden. Das Video endet mit dem Aufruf der Bischöfe, nicht mit Gewalt auf die ständigen Provokationen der Regierung zu reagieren.
Der Film prangere nicht nur den Hunger, das Elend und die vielen Misstände unter dem sozialistischen Regime von Nicolas Maduro an, so das Video der Bischofskonferenz von Venezeula (CEV). Es gehe darum, Solidarität mit den Notleidenden zu zeigen und für Versöhnung und Frieden zu appellieren.
Krise in Venezuela
Krise in Venezuela: Erzbischof fordert Freilassung friedlicher Demonstranten
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Venezuela – Nationalgardisten greifen Kirche nach heiliger Messe an
Venezuela – Kirche erhebt prophetisch Stimme gegen Regierung (2010)
Venezuela – Erzbischof Santana beklagt „Blutbad” in Venezuela
Vatikan – Bischöfe von Venezuela “Ad Limina”-Besuch
Von CNA Deutsch/EWTN News
Maracaibo, 2. Mai 2019 (CNA Deutsch)
Der emeritierte Erzbischof von Maracaibo hat die unverzügliche Freilassung von friedlichen Demonstranten gefordert, die bei Protesten gegen die Regierung von Nicolas Maduro verhaftet wurden.
Erzbischof Ubaldo Ramon Santana Sequera sagte am 1. Mai auf Twitter: “Ich bedaure sehr, dass gestern hier in Maracaibo friedliche Demonstranten festgenommen wurden. Unter ihnen Cesar Perozo, ein angesehener Kardiologe internationaler Reputation sowie andere Ärzte in seinem Team. Sie sollten unverzüglich freigelassen werden.”
„Wir leisten quasi Sterbebegleitung”
„Wir leisten quasi Sterbebegleitung” – Humanitäre Krise im südamerikanischen Venezuela verschärft sich
„Wir leisten quasi Sterbebegleitung” – Humanitäre Krise im südamerikanischen Venezuela verschärft sich
Die humanitäre Krise und die medizinische Versorgung der Venezolaner nimmt immer dramatischere Züge an.
In einer an Kirche in Not weitergeleiteten Nachricht schilderte eine Krankenhausärztin eindrücklich die angespannte Lage, in der sie ihre Hilflosigkeit aufgrund des herrschenden Medikamentenmangels erfahren hat. Aus Sicherheitsgründen kann ihr Name nicht genannt werden.
Venezuela
Venezuela: „Kinder haben nur einmal pro Tag zu essen“
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Fidesdienst
Kirche in Not
Venezuela: „Kinder haben nur einmal pro Tag zu essen“
Auf die sich weiter zuspitzende humanitäre Lage in Venezuela hat der Vorsitzende der Bischofskonferenz des Landes, Jose Luis Azuaje Ayala, hingewiesen. Ausser einer grossen Nahrungskrise gebe es in dem Krisenstaat einen Totalzusammenbruch der Infrastruktur, wie etwa aktuell der erneute landesweite Stromausfall zeige, sowie eine bedrohliche gesundheitliche Situation etwa durch die Unterernährung von 300.000 Kindern.
„Mütter lassen ihre Kinder bis Mittag schlafen, um mit einem Essen pro Tag durchzukommen. Viele suchen in Müllcontainern nach Nahrung. Das sind Szenen, die es bei uns zuvor nie gegeben hat“, sagte Azuaje, der auch Präsident der Caritas Lateinamerika ist, am Mittwoch in Wien. Der Erzbischof nimmt derzeit in Wien an einem Treffen des Weltcaritasdachverbands „Caritas internationalis“ teil.
Venezuela
Venezuela: Zwischen unverschämten Oligarchen und resignierten Bischöfen
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Venezuela: Das Nahrungs-Blackout bleibt
Venezuela: Zwischen unverschämten Oligarchen und resignierten Bischöfen
19. März 2019
Jesuitenpater Klaus Väthröder kennt Venezuela. Zwölf Jahre hat er dort gelebt und erst kürzlich war er wieder dort, um sich selbst ein Bild von der desaströsen Lage des Landes zu machen. Im Interview mit Vatican News spricht er über eine unvorstellbare Misere mit lächerlichen Mindestlöhnen und Massen unterernährter Kinder, über unverschämte Oligarchen und resignierte Bischöfe – aber auch über Menschen, die trotz allem immer weitermachen.
Vatican News: Kürzlich haben Sie Venezuela einen Besuch abgestattet und sich mit eigenen Augen ein Bild von der dortigen Lage machen können. Mit seiner ruinierten Wirtschaft und dem bankrotten Staat befindet sich das Land auf einer steilen Talfahrt. Können Sie die Verschlechterung der Situation bestätigen?
Argentinien
Argentinien – Botschaft der Bischöfe zur Wahl: “Bürger sollen die Zukunft des Landes mitgestalten”
Buenos Aires, Fidesdienst, 15. März 2019
In einer am Ende der 117. Vollversammlung der argentinischen Bischofskonferenz (11. bis 14. März) veröffentlichten Botschaft äussern sich die Bischöfe des Landes unter anderem zur bevorstehenden Präsidentschaftswahl.
“Der Edelmut der politischen Berufung erfordert von den Führungskräften Bereitschaft zur Zusammenarbeit, damit das Volk als Souverän die eigene Geschichte mitgestalten kann. Wir brauchen Politiker, die uns helfen, über die wirtschaftliche Situation hinauszuschauen und authentische Wege der sozialen Freundschaft einzuschlagen”, so die Bischöfe, “In einer Realität, in der wachsende Armut unser Land trifft und belastet, dürfen wir nicht die Hoffnung verlieren, sondern wir müssen weitermachen und die Herausforderung meistern, von einer gierigen Wegwerfkultur zu einer Kultur der gegenseitigen Fürsorge, des Erhalts des gemeinsamen Hauses, der Brüderlichkeit und der Akzeptanz zu gelangen”.





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