Lateinamerika

“Engel von Honduras stirbt mit 93 Jahren”

Man nannte sie den „Engel von Honduras“ und die „Adoptivmutter von Tausenden von Kindern“

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Ein Schutzraum für Engel
Kirche in Not

Man nannte sie den „Engel von Honduras“ und die „Adoptivmutter von Tausenden von Kindern“: An diesem Wochenende ist die Franziskanerin Maria Rosa Leggol in Tegucigalpa mit 93 Jahren gestorben.

Leggol ist die Gründerin eines Verbands namens „Freund der Kinder“ (SAN). Seit 1964 hat dieser Verband sich darum bemüht, vernachlässigten oder auf der Strasse lebenden Kindern eine Ausbildung zu verschaffen und eine Zukunft zu geben.

Dafür erhielt die Ordensfrau in der honduranischen Gesellschaft viel Anerkennung; sie war Trägerin von zwei Ehren-Doktorhüten. Als sie kürzlich bekanntgab, an Corona erkrankt zu sein, beteten Tausende von Menschen landesweit für sie oder schickten Solidaritätsbotschaften.

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Kuba

Kuba – Staatliches Fernsehen überträgt erstmals Festgottesdienst aus dem Marienheiligtum in El Cobre

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Havanna Fidesdienst, 9. September 2020

Das staatliche kubanische Fernsehen übertrug erstmals den Festgottesdienst zu Ehren der Jungfrau der Nächstenliebe, der Schutzpatronin Kubas, der am gestrigen 8. September im Marienheiligtum in El Cobre in der Nähe der Stadt Santiago de Cuba gefeiert wurde. Bisher wurden religiöse Feiern von den Regierungsmedien in Kuba nicht ausgestrahlt, daher gilt diese Geste bei Beobachtern als Beginn einer neuen Ära.

Die Messe unter dem Vorsitz von Erzbischof Dionisio García von Santiago de Cuba wurde am Abend von einem der Kanäle des staatlichen kubanischen Fernsehens im Geiste einer neuen Zusammenarbeit zwischen Kirche und Staat ausgestrahlt, damit der Festgottesdienst in Zeiten von Corona von möglichst vielen Gläubigen mitverfolgt werden konnte.

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Diener des Wortes UPDATE

… keine Götzendiener des Reichtums und der Weltsorgen

Kirche in Not: Kuba

“Niemand kann zwei Herren dienen”

Franziskus-Perle des Tages: Erwählung, Bund und Verheissung – die drei Säulen der ganzen Heilsgeschichte und des christlichen Lebens. Reichtum und Sorgen – die Entfremdung von der Zeit. Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 22. Juni 2013

Die Reichtümer und Sorgen der Welt ersticken das Wort Gottes. Erwählung, Bund und Verheissung sind die drei Säulen des christlichen Lebens. Der Christ muss sich dem Vater anvertrauen und so die Gegenwart ohne Ängste um das leben, was geschehen wird.

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Nicaragua

Nicaragua: Brandanschlag auf Kathedrale

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Nicaragua: Die doppelte Krise
Kirche in Not
Die Kirche steht auf der Seite ihres Volkes
Februar 1996 – Papst Johannes Paul II. in  Nicaragua

Nicaragua: Brandanschlag auf Kathedrale

Als „Terrorakt“ hat der Erzbischof von Managua, Kardinal Leopoldo Brenes, einen Brandanschlag auf die Kathedrale der Hauptstadt verurteilt. Ein unbekannter Mann hatte am Freitag einen Brandsatz in der Kirche entzündet und ein kostbares Kruzifix zerstört.

Zeugenaussagen zufolge hatte der Vermummte sich dem Kruzifix in der Kathedrale „Sangre de Cristo“ mit den Worten genähert: „Ich komme zum Blut Christi“. Dann entzündete er den Brandsatz, der schwerwiegende Schäden an dem kostbaren Kreuz hinterliess. Das Kruzifix mit der Christusfiguration aus dem 4. Jahrhundert sei fast völlig verbrannt worden. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen.

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Bischof von San Carlos

Bischof von San Carlos: Die ägyptischen Plagen sind gar nichts im Vergleich zu dem, was Venezuela durchmacht

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“Hungersnot und Leid”: Bischof von San Carlos über die Katastrophe von Venezuela
Venezuela: „Entweder tötet uns Covid-19 oder der Hunger“
Latina-press

Bischof von San Carlos: Die ägyptischen Plagen sind gar nichts im Vergleich zu dem, was Venezuela durchmacht

Laut der jüngsten Studie der unabhängigen statistischen Studienplattform Encuesta Nacional de Condiciones de Vida (ENCOVI) hat das Ausmass von Armut und Ungleichheit Venezuelas Dimensionen erreicht, die für den lateinamerikanischen Kontext bisher unvorstellbar waren. Das Land habe sich erheblich von den anderen südamerikanischen Ländern entfernt und sich der Situation einiger Länder auf dem afrikanischen Kontinent angenähert, wobei es sogar nach dem Tschad und der Demokratischen Republik Kongo rangiert. Nach den von ENCOVI erhobenen Daten, sind 96% der Haushalte in Armut und 79% in extremer Armut, was bedeutet, dass das Einkommen nicht ausreicht, um den durchschnittlichen Lebensmittelbedarf zu decken.

Selbst unter Berücksichtigung anderer Variablen in Bezug auf Beschäftigung, Bildung, Wohnverhältnisse und öffentliche Dienstleistungen leben schätzungsweise 65% der Haushalte in Armut. Hinzu kommt, dass die COVID-Krise noch in den Anfängen steckt. Laut offiziellen Quellen gibt es 10.428 positive Fälle und 100 Todesfälle. Die Auswirkungen auf die miserable Wirtschaft des Landes sind jedoch brutal: 70% der Haushalte gaben den Anstieg der Lebensmittelpreise als Hauptproblem an.

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Argentinien

Argentinien – “Todos somos Amazonia“: Bischof Ojea fordert humanitäre Hilfe für das Amazonasgebiet

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Buenos Aires, 17. Juni 2020

Der Vorsitzende der Argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Oscar Vicente Ojea von San Isidro nahm an einem virtuellen Treffen teil, bei dem er sich zusammen mit den Experten über den verzweifelte Aufschrei der Erde und der Armen im Amazonasgebiet austauschte, nachdem die dramatische Situation durch die verheerenden Auswirkungen der aktuellen Coronavirus-Pandemie verschärft wurde. Die Initiative unter dem Motto “Todos somos Amazonia” wurde von der Universität San Isidro (USI) in Zusammenarbeit mit dem Studiengang für Integrale Ökologie gefördert.

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Das Corona-Virus lässt die Kirche nicht verstummen

Das Corona-Virus lässt die Kirche nicht verstummen Weltweit stehen Priester und Ordensleute betroffenen Menschen bei

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Das Corona-Virus lässt die Kirche nicht verstummen Weltweit stehen Priester und Ordensleute betroffenen Menschen bei

Die Corona-Krise ist eine weltweite Herausforderung – nicht nur medizinisch, wirtschaftlich und sozial, sondern auch pastoral. Abstandsgebote und strenge Hygieneregeln schaffen schmerzliche Distanz; Anlaufstellen brechen weg.

Die Kirche findet sich damit nicht ab. Priester, Ordensschwestern und Katecheten entwickeln Ideen, um den Menschen dennoch nahe zu sein. Ein Überblick aus einigen Projektländern:

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