Dirigent Nikolaus Harnoncourt gestorben
Der österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt im Alter von 86 Jahren gestorben
Der österreichische Dirigent Nikolaus Harnoncourt ist am Samstag im Alter von 86 Jahren gestorben. Das hat die Familie des weltbekannten Musikers am Sonntag bekannt gegeben. Der gebürtige Berliner kam aus einem katholischen Elternhaus und wuchs in Graz auf. Sein Bruder, Philipp Harnoncourt, ist Priester und Theologe.
“Wir Musiker”, sagte Nikolaus Harnoncourt einmal, “haben eine machtvolle, ja heilige Sprache zu verwalten. Wir müssen alles tun, dass sie nicht verloren geht im Sog der materialistischen Entwicklung. (…) Die Kunst ist eben keine hübsche Zuwage, sie ist die Nabelschnur, die uns mit dem Göttlichen verbindet”.
Statement eines Kirchenmusikers UPDATE
Umbau der Herz-Jesu-Kirche Rorschach
UPDATE: Umnutzung Kirche Rorschach: Kochnische statt Beichtstuhl
Priesterbruderschaft St. Petrus
Niederlassungen in der Schweiz
Peter Fröhlich
Kirchenmusiker
Krummfeld 36
6423 Seewen
froepe@bluewin.ch
041 811 60 44 Seewen, 27. April 2015
Katholische Kirchgemeinde
Rorschach
z.H. Herr Stefan Meier
Mariabergstrasse 18
9400 Rorschach
Umbau der Herz-Jesu-Kirche Rorschach
Sehr geehrter Herr Meier
Sehr geehrter Herr Bischof
Sehr geehrte Damen und Herren
Mit grossem Befremden habe ich in den Medien die Ideen zur Umgestaltung der Herz-Jesu-Kirche in Rorschach zur Kenntnis genommen.
Der Pfeilerbilderzyklus des Mariendoms in Erfurt
Kontroverse & Kompromiss: Der Pfeilerbilderzyklus des Mariendoms und die Kultur der Bikonfessionalität im Erfurt des 16. Jahrhunderts
Die acht konvexen Pfeilerbilder im Erfurter Mariendom sind als einheitlicher Zyklus von Epitaphgemälden auf gekrümmtem Holz deutschlandweit einzigartig. Entstanden etwa zwischen 1505 und 1570 – also in den Jahren zwischen Luthers Studienzeit in Erfurt und der Ankunft der Jesuiten in der Stadt – sind sie das bedeutendste Ensemble von Tafelgemälden des 16. Jahrhunderts, das sich in Erfurt erhalten hat. Mit der Himmelfahrt Mariens oder der Gregorsmesse zeigen sie überwiegend Themen, die nicht erst heute als dezidiert katholisch angesehen werden. Die Pfeilerbilder sind damit ein Zeugnis für die theologischen Kontroversen der Lutherzeit. Die Beschäftigung mit ihnen zeigt die künstlerischen Konsequenzen auf, die sich aus Erfurts Rolle als erster deutscher Stadt mit einem geregelten Zusammenleben zweier Konfessionen ergeben.
Den Ärmsten widmete er sich ein Leben lang
Als Missionar war er gescheitert, doch die Mühsal des Lebens hielt er auf der Leinwand fest: Zum 125. Todestag von Vincent van Gogh

Van Gogh Museum
Von Alexander Riebel
Er fühlte sich zutiefst als Seelsorger. Das war sicher nicht nur in seinem Elternhaus begründet, einem reformierten Pfarrhaus in der niederländischen Gemeinde Zundert. Es gehörte einfach zum Charakter Vincent van Goghs (1853–1890), dass er sich um die Einfachen und Ärmsten kümmern wollte und dabei bewusst an die Ränder der damaligen Gesellschaft ging. Als sich Van Gogh probeweise als Evangelist im belgischen Kohlebergwerk von Borinage Arbeit befand, schrieb die Frau seines Bruders Theo in einem Brief 1913: “Er sucht die Lehre Christi buchstäblich in die Praxis umzusetzen, verschenkt alles, sein Geld, seine Kleider, sein Bett, verlässt die gute Unterkunft und Verpflegung und zieht allein in eine armselige kleine Hütte, wo es am nötigsten fehlt.” Und als er einmal gefragt wird, “Herr Vincent, warum geben Sie alle Ihre Kleider weg. Sie sind doch aus einer feinen holländischen Pastorenfamilie”, antwortete er, “ich bin ein Freund der Armen, wie es der Herr Jesus war”.
Benedikt XVI. meditiert über die Musik
Liebe, Trauer, Göttliches – Benedikt XVI. meditiert über die Musik

Quelle
Die Ansprache von Benedikt XVI. – Volltext
Das erste Mal seit seinem Amtsverzicht liess der emeritierte Papst an diesem Samstag wieder seine Stimme hören: Im päpstlichen Sommersitz Castel Gandolfo erhielt Benedikt XVI. zwei Ehrendoktorwürden aus Krakau – die eine von der Musikakademie, die andere von der Päpstlichen Universität Johannes Paul II.. Und er nutzte die kleine Feier für eine tiefsinnige Meditation über die Musik und die Liturgie-Konstitution des II. Vatikanischen Konzils.
Etwas unsicher auf den Beinen, die Stimme etwas schwächer als früher, aber hellwach und entspannt: So wirkte der 88-jährige Benedikt an diesem Samstag bei der aussergewöhnlichen Audienz für die polnischen Besucher. Der emeritierte Papst hielt seine Ansprache im Stehen, und im Stehen grüsste er auch alle Anwesenden. Irgendwie war es auf einmal wie früher, wie vor dem Amtsverzicht des Papstes 2013. Die Ehrungen verschafften ihm eine noch tiefere Verbindung mit der Heimat des heiligen Johannes Paul II., unterstrich Benedikt in seiner auf Italienisch vorgetragenen Rede.
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