Kulturministerium birgt Grabtuch von Arquata
Italien: Kulturministerium birgt Grabtuch von Arquata
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Nach Erdbeben – Grabtuch von Arquata in Sicherheit
Das italienische Kulturministerium hat am Donnerstag mit der Bergung des Grabtuchs von Arquata begonnen – einer originalgetreuen Kopie des Turiner Grabtuchs. Die Rettungsaktion in der Kirche San Francesco di Borgo im italienischen Arquata del Tronto, mitten in der roten Zone des Erdbebens, sollte am Vormittag beginnen, teilte das Ministerium mit.
In Absprache mit dem Zivilschutz sucht ein Team aus Feuerwehrleuten, extra ausgebildeten „Kultur-Carabinieri“ und Restauratoren nach dem Tuch, das als authentisches Abbild des Turiner Grabtuchs gilt. Viele Gläubige sehen im norditalienischen Original den Stoff, in dem Jesus von Nazareth nach seiner Kreuzigung bestattet wurde.
Die Lukasbrüder
Die Lukasbrüder. Die Nazarener und die Kunst ihrer Freundschaft: Künstlerroman
Im Jahr 1810 gründen die Wiener Kunststudenten Friedrich Overbeck aus Lübeck und Konrad Hottinger aus Wien mit Franz Pforr und Ludwig Vogel die Lukasbruderschaft. Sie weihen ihr Leben der Malerei und wollen wie Mönche leben, um eine christliche Kunst zu schaffen, wie es sie seit Raffael Santi nicht mehr gegeben hat. Auf der Suche nach der Schönheit der Renaissance begeben sich die Lukasbrüder nach Rom. Doch haben sie nicht alle die gleichen Vorstellungen von klösterlichem Leben.
Erdbeben Italien: Auch die Kunst zählt ihre Opfer
In den betroffenen Gebieten sind viele Dächer von historischen Gebäuden eingestürzt und die Innenräume der Witterung preisgegeben
Das heftige Sisma vom 24. August in Mittelitalien hat nicht nur zahlreiche Menschenleben gefordert, sondern auch bedeutende Kunstwerke zerstört, darunter dutzende von mittelalterlichen Kirchen und Klöstern. Eine erste Bestandsaufnahme gab Minister für Kulturgüter Dario Franceschini vergangenen Donnerstag: rund 300 beschädigte und etwa 50 komplett zerstörte Objekte. Die Bilanz sei vorläufig und beziehe sich nur auf einen Umkreis von 20 km des Epizentrums Accumuli, der in der Schnelle untersucht werden konnte. Die Zahl wird zweifellos steigen.
Ein Rundgang durch die vatikanischen Gärten
Sicht der Gärten
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Die Gärten sind Ruhe- und Meditationsort des Römischen Papstes seit 1279, als Papst Nikolaus III. (Giovanni Gaetano Orsini, 1277-1280) den päpstlichen Wohnsitz vom Lateran in den Vatikan verlegte. Innerhalb der neuen zur Verteidigung des Wohnsitzes errichteten Mauern liess der Papst einen Obstgarten (pomerium), einen Rasen (pratellum) und einen echten Garten (viridarium) anlegen, wie man auch einer heute im Konservatorenpalast des Kapitols aufbewahrten Steininschrift entnimmt. Dieser erste Kern entstand in der Nähe des Sant’Egidio-Hügels, wo sich heute der Belvedere-Palast und die Höfe der Vatikanischen Museen befinden.
Fund in Bethlehem: Der siebte Engel
„Der siebte Engel.“ Hört sich an wie ein Buchtitel von Dan Brown – ist aber ein aufregender Fund in der Geburtskirche Jesu in Bethlehem
Zwar ist dieser Fund nicht ganz so dramatisch wie die Erscheinung des siebten Engels in der Offenbarung des Johannes, aber für Kunsthistoriker und -liebhaber doch mehr als bedeutend. Denn in der Geburtskirche haben Restaurateure mithilfe der Thermographie ein Mosaik, das seit Jahrhunderten für verloren galt, wiedergefunden: Es stellt, in Überlebensgrösse, einen Engel dar. Eine wichtige Entdeckung, denn von den ursprünglich 2.000 Quadratmetern an Mosaiken sind nur etwa 200 Quadratmeter erhalten.
Der heilige Maler
Diane Cole Ahl wirft einen neuen Blick auf Fra Angelico
San Marco Museum Florenz
Angelikus von Fiesole: Heiligenlexikon
Von Martin Warnke
Der Maler Fra Angelico (er wurde zwischen 1386 und 1400 geboren und starb 1455) ist der einzige heilige Künstler. Papst Johannes Paul II. erhob ihn 1984 zum Schutzpatron der Maler, nicht ohne die Künstler zu ermahnen, dem Beispiel dieses frommen Mannes zu folgen. Da der heilige Lukas, der das ganze Mittelalter hindurch dieses Amt versehen hatte, seit dem 17. Jahrhundert nicht mehr als Maler anerkannt war, hatten die Maler jetzt erst wieder einen Heiligen, der ihre Fürbitten entgegennehmen konnte. Zu verdanken ist das vor allem dem “Vater der Kunstgeschichte”, Giorgio Vasari, der in seinem Vitenwerk von 1550 Fra Angelico zum pictor christianus, den man zu Recht “engelgleich” genannt habe, stilisiert.
Das Ostergeheimnis in der Kunst
Auf verschiedene Wege näherten sich Künstler in ihren Werken der Auferstehung an und standen doch immer vor der gleichen Schwierigkeit

Die Tagespost, 24. März 2016 von Natalie Nordio
Albrecht Dürer
Isenheimer Altar
Mit der Natur verheiratet
Gegeisselt und ans Kreuz geschlagen ist Jesus am dritten Tage auferstanden. Das gesamte Leben Jesu Christi, beginnend mit seiner Geburt im Stall zu Bethlehem, ist fester Bestandteil der christlichen Ikonografie. Alle wichtigen Stationen und Ereignisse im Leben des Gottessohns wurden über Jahrhunderte immer wieder von Künstlerhand umgesetzt. Zu Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu, die das Fundament unseres Glaubens ist: “… gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel…”, beten Christen weltweit im Glaubensbekenntnis.






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