Kultur

Motu Proprio ‘Latina Lingua’ UPDATE

Apostolisches Schreiben in Form eines ‘Motu Proprio’

‘Latina Lingua’ von Papst Benedikt XVI. mit dem die ‘päpstliche Akademie für die lateinische Sprache’ errichtet wird

Quelle
Päpstlicher Rat für die Kultur
Papst bestätigt Leiter der päpstlichen Latein-Akademie

1. Die lateinische Sprache ist von der katholischen Kirche und den römischen Päpsten immer sehr hochgehalten worden, die ihre Kenntnis und Verbreitung dadurch eifrig förderten, daß sie sie zu ihrer Sprache gemacht hatten, die fähig ist, die Botschaft des Evangeliums weltweit zu verbreiten, wie bereits von der Apostolischen Konstitution Veterum sapientia meines Vorgängers, des seligen Johannes XXIII., verbindlich geltend gemacht wurde.

Tatsächlich hat die Kirche seit Pfingsten in allen Sprachen der Menschen gesprochen und gebetet. Doch die christlichen Gemeinden der ersten Jahrhunderte verwendeten weitgehend Griechisch und Lateinisch, Sprachen der universalen Kommunikation der Welt, in der sie lebten, dank welcher die Neuheit des Wortes Christi dem Erbe der hellenistisch-römischen Kultur begegnete. Nach dem Untergang des weströmischen Reiches hat die Kirche Roms nicht nur weiterhin die lateinische Sprache verwendet, sondern sich gewissermaßen zu ihrer Hüterin und Förderin gemacht, sowohl im theologischen wie im liturgischen Bereich als auch bei der Ausbildung und der Weitergabe des Wissens.

Weiterlesen

‘Die geistlichen Wurzeln Europas’

„Wenn wir heute Karl den Grossen feiern, dann verneigen wir uns vor den geistlichen Wurzeln Euro­pas“

Quelle
SRF – Karl der Grosse
Heiligenlexikon

Kardinal Dominik Duka, Erzbischof von Prag, feierte am vergangenen Sonntag, dem 28. Januar 2018, das Festhochamt zum Karlsfest im Aachener Dom.

Gero P. Weishaupt

Aachen/Prag (kathnews), 1. Februar 2018

„Wenn wir heute Karl den Grossen feiern, dann verneigen wir uns vor den geistlichen Wurzeln Euro­pas, wir verneigen uns vor dem christli­chen Glau­ben und den europäischen Werten, die daraus erwachsen sind – und nicht vor der fundamenta­listischen Laizität und ihren neomarxisti­schen Hel­fern.“ So Dominik Kardinal Duka, Erzbischof von Prag, in seiner Predigt am Karlsfest im Aachener Dom. Kathnews dokumentiert die Predigt in ihrem Wortlaut:

Weiterlesen

2018 wird das Jahr des Kulturerbes

Die Schweiz beteiligt sich am Europäischen Jahr des Kulturerbes

Quelle
TV/Arte

Bern, 10.02.2017

Die Schweiz beteiligt sich am Europäischen Jahr des Kulturerbes. Die Initiative lenkt die Aufmerksamkeit auf die Leistungen des kulturellen Erbes für die Gesellschaft. Das Jahr steht unter dem Patronat von Bundesrat Alain Berset.

Mit der Ausrufung des Kulturerbejahres 2018 macht das Bundesamt für Kultur auf die fundamentale Bedeutung des Kulturerbes für alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens aufmerksam. Die Schweiz beteiligt sich damit an einer Initiative, die gestern von der EU beschlossen wurde. Geplant sind vielfältige Vermittlungs- und Kommunikationsprojekte auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene.

Weiterlesen

Jerusalem, Jerusalem: Die Hauptstadt der Welt

Christi Geburtskirche und Christi Grabeskirche liegen etwa so weit voneinander entfernt wie die Gedächtniskirche vom Gendarmenmarkt in Berlin

Quelle

Von Paul Badde (Vatican Magazin)

Christi Geburtskirche und Christi Grabeskirche liegen etwa so weit voneinander entfernt wie die Gedächtniskirche vom Gendarmenmarkt in Berlin. Lägen die beiden Heiligtümer in Mexiko, wären Bethlehem und Jerusalem längst schon zu einer einzigen Megametropole zusammen gewachsen und zur Hauptstadt der Menschheit erklärt worden. Denn hier wurde Gott selber Mensch. Hier wurde er geboren und hingerichtet und hier ist er nach drei Tagen im Grab wieder von den Toten auferstanden.

Stattdessen aber trennen heute enorme Mauern aus Hass, Angst und Beton nicht nur die beiden alten Königsstädte Jerusalem und Bethlehem, sondern auch Jerusalem selbst, die Hauptstadt des Heiligen Landes, wo das Christentum seinen Anfang nahm und nicht der Islam oder das Judentum. Abraham, der Urvater des Judentums, kam mit seinen Herden aus dem heutigen Irak in das verheissene Land und Moses kam aus Ägypten bis zum Berg Nebo über dem Toten Meer, wo man die Lichter Jerusalems am Abend im Westen mit blossen Augen sehen kann. Mohammed hingegen war überhaupt nie in Jerusalem.

Weiterlesen

Die Zisterzienser: Das Europa der Klöster

Als Macht und Reichtum der Benediktiner die monastischen Ideale immer mehr untergruben, zogen 1098 drei Mönche aus und gründeten das Kloster Cîteaux

Die Zisterzienser im Mittelalter
Die Zisterzienser: Konzeptionen klösterlichen Lebens
Die Zisterzenser: Geschichte und Architektur

Als Macht und Reichtum der Benediktiner die monastischen Ideale immer mehr untergruben, zogen 1098 drei Mönche aus und gründeten das Kloster Cîteaux. Sie wollten zurückkehren zur Ordensregel des heiligen Benedikt und leben von der eigenen Hände Arbeit. Die Zisterzienser sollten zu einem der mächtigsten Verbände des Mittelalters werden. Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jh.s entstanden fast 650 Klöster ein dichtes Netz, das sich über ganz Europa erstreckte. Die weißen Mönche schufen die vielleicht eindrucksvollsten Sakralbauten ihrer Zeit. Handschriften aus ihren Skriptorien zählen zu den Höhepunkten mittelalterlicher Buchkunst.
Der reich bebilderte Katalog zur Ausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn widmet sich dem Orden und seiner Kunst, die europaweite Vorbildfunktion hatte und bis heute fasziniert. Prachtvolle Gemälde, Skulpturen und Manuskripte aus ganz Europa sowie Architekturmodelle und Rekonstruktionen erlauben außergewöhnliche Einblicke in die mittelalterliche Klosterwelt.

Weiterlesen

“Papst Franziskus misst der Volksfrömmigkeit besonderen Wert bei”

Peru – Sprecher der Bischöfe: “Papst Franziskus misst der Volksfrömmigkeit besonderen Wert bei”


Fides Peru – Papst besucht Flutopfer: “Viele Familien haben alles verloren”
Kirche in Not – Peru
Kurz vor dem Abschluss der Peru-Reise
Vatikan  – Video: Angelus
Eucharistiefeier auf dem Militärflugplatz ‘Las Palmas’
– Vatikan

Lima, Fidesdienst, Montag, 22. Januar 2018

Der Papst habe die Menschen in Peru vor allem zur Rückkehr zu ihren kulturellen und familiären Wurzeln eingeladen und dazu, den Glauben mit Freude als “dankbare Diener” zu erleben. So fasst der der Sprecher der Peruanischen Bischofskonferenz, Pater Victor Hugo Mirando, die Botschaft zusammen, die Papst Franziskus hinterlassen hat. Der Besuch des Papstes endete mit einer Eucharistiefeier auf den Flugplatz Las Palmas in Lima, an dem rund eine Million Gläubige teilnahmen.

Weiterlesen

Besuch des Kinderheims “Der kleine Prinz”

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Chile und Peru
(15.-22. Januar 2018)

Quelle
Begegnung mit Vertretern der Regierung und des öffentlichen Lebens sowie mit dem Diplomatischen Korps

Besuch des Kinderheims “Der kleine Prinz” – Ansprache des Heiligen Vaters
Puerto Maldonado, Freitag, 19. Januar 2018

Liebe Brüder und Schwestern,
liebe Kinder,

vielen Dank für diesen feinen Empfang und die Willkommensworte. Euch singen zu sehen, euch tanzen zu sehen, erfüllt mich mit grosser Freude. Danke.

Als man mir von der Existenz dieses Kinderheims „Der kleine Prinz“ und der Stiftung Apronia erzählte, habe ich gedacht, dass ich von Puerto Maldonado nicht fortgehen kann, ohne euch zu begrüssen. Ihr wolltet euch aus verschiedenen Unterkünften in diesem schönen Heim „Der kleine Prinz“ versammeln. Danke für die Bemühungen, die ihr angestellt habt, damit ich heute hier sein kann.

Weiterlesen

Archiv

[Not a valid template]

Empfehlung

Ausgewählte Artikel