Konzil

Die Wahrheit des Glaubens finden

Über die Prinzipien theologischer Erkenntnis

Die Tagespost, 25. März 2015

Über die Prinzipien theologischer Erkenntnis –Anmerkungen zur Forderung nach einem Paradigmenwechsel. Von Professor Helmut Hoping

Mit der dogmatischen Konstitution “Dei verbum” (1965) hat das Zweite Vatikanische Konzil ein Dokument über die göttliche Offenbarung verabschiedet, das zu den Schlüsseltexten des Konzils gehört. Ziel des Textes ist es, “den Spuren des Trienter und des Ersten Vatikanischen Konzils folgend, die echte Lehre über die göttliche Offenbarung und ihre Weitergabe vorzulegen”.

Im schärfer werdenden Streit über die katholische Ehelehre hat sich seit Jahresbeginn eine Reihe kirchlicher Würdenträger auf das Terrain der theologischen Erkenntnislehre begeben und einen Paradigmenwechsel gefordert: Es gehe nicht darum, die Wahrheit zu verteidigen, sondern den Menschen zu helfen, sie zu finden.

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Rom bereitet sich auf Heiliges Jahr 2016 vor

Bischofskonferenzen weltweit begrüssen die Ankündigung

Quelle

Nach der Bekanntgabe des Papstes, dass die Kirche 2016 ein “Jubiläum der Barmherzigkeit” begehen wird, sind die Reaktionen in der Weltkirche sehr positiv.

Bischofskonferenzen weltweit begrüssen die Ankündigung. Auch die Stadt Rom freut sich auf den besonderen Anlass und dankt Franziskus für diese Verkündigung, wie der Bürgermeister der Stadt Ignazio Marino sagte. Es sei nun wichtig für die Hauptstadt Italiens, sich auf das Jahr rechtzeitig vorzubereiten und die Pilger so gut wie möglich zu empfangen.

Blicken wir zurück auf Freitagabend im Petersdom: Es war eine besinnliche Bussfeier, just am Tag, an dem Papst Franziskus seinen zweiten Jahrestag seiner Wahl feierte. Am Morgen fand keine Messe in der Kapelle Santa Marta statt und auch die Fastenpredigt von Pater Raniero Cantalamessa fiel aus. Freitag, der 13. März, war im gesamten Vatikan ein Feiertag.

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Die afrikanische Stunde

Wahrheiten des Evangeliums mitfühlend, aber auch kompromisslos verkündigen: Afrikanischer Katholizismus als Vorbild

Die Tagespost, 06. Februar 2015
Kardinal Napier: Weitere Beiträge

Zwischen den beiden Synoden: Bei der jüngsten Bischofsversammlung zu Ehe und Familie bremsten die Vertreter des Südens den Versuch des alten Europa, das Scheitern der Theologen und Katecheten einer erstarrten Pastoral in die Länder zu transportieren, in denen die katholische Kirche lebendig ist und wächst. Für den synodalen Weg hat das Konsequenzen.

Von George Weigel

Es war am 19. November 1964: An diesem Tag wurde der Textentwurf für die “Erklärung über die Religionsfreiheit“ des Zweiten Vatikanischen Konzils unvermittelt zurückgestellt und die Abstimmung um ein Jahr verschoben. Die Ankündigung dieser unerwarteten Entscheidung, die ein Antrag italienischer und spanischer Bischöfe veranlasst hatte, die angeblich gegen diese Erklärung waren, führte zu einer fast chaotischen Situation.

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Vatikan feiert 50 Jahre Ökumene-Dekret

‘Gespräche mit anderen christlichen Kirchen’

Am 21. November feiert der Vatikan das 50jährige Bestehen des Ökumenismus-Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils:

Damals hatten die Konzilsväter mit überwältigender Mehrheit den Wunsch nach Gesprächen mit anderen christlichen Kirchen bekräftigt. Es ist natürlich kein Zufall, dass der Päpstliche Einheitsrat, der unter Kardinal Augustin Bea die Vorarbeit für das Dokument geleistet hatte, seine jährliche Vollversammlung ausgerechnet jetzt durchführt. Der heutige vatikanische Ökumene-Verantwortliche ist der Schweizer Kardinal Kurt Koch. Er sagt im Interview mit Radio Vatikan:

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Iota Unum

Iota Unum: Eine Studie über die Veränderungen in der Katholischen Kirche im 20. Jahrhundert

Fresco die BergpredigtQuelle: Bestellung
Vatikan: Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils

Iota Unum ist eine minutiöse, präzise und kompromisslose Bestandsaufnahme der Veränderungen, die sich in der katholischen Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil vollzogen haben.

In 42 Kapiteln wird die gesamte Bandbreite des modernen katholischen Lebens und der modernen katholischen Lehre einer kritischen Betrachtung unterzogen. Im Mittelpunkt stehen dabei: das II. Vatikanische Konzil, Priestertum, Katechese, religiöse Orden, Feminismus, Ökumenismus, Glaube, Moral, katholische Kultur, Liturgie und Eschatologie.

Für seine Analyse benutzt der bekannte Philosoph Romano Amerio ausschliesslich offizielle und halboffizielle Verlautbarungen der Kirche und L’Osservatore Romano, die offizielle Zeitung des Vatikans.

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Vatikan feiert 50 Jahre Ökumene-Dekret

Am 21. November feiert der Vatikan das 50jährige Bestehen des Ökumenismus-Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils

Unitatis redintegratio: Dekret über den Oekumenismus

Am 21. November feiert der Vatikan das 50jährige Bestehen des Ökumenismus-Dekrets des Zweiten Vatikanischen Konzils: Damals hatten die Konzilsväter mit überwältigender Mehrheit den Wunsch nach Gesprächen mit anderen christlichen Kirchen bekräftigt. Es ist natürlich kein Zufall, dass der Päpstliche Einheitsrat, der unter Kardinal Augustin Bea die Vorarbeit für das Dokument geleistet hatte, seine jährliche Vollversammlung ausgerechnet jetzt durchführt. Der heutige vatikanische Ökumene-Verantwortliche ist der Schweizer Kardinal Kurt Koch. Er sagt im Interview mit Radio Vatikan:

Das ist ein willkommener Anlass, auf diesen Konzilstext zurückzublicken und ihn neu zu lesen und zu vergegenwärtigen. Wir müssen uns fragen, was das Ziel der ökumenischen Bewegung ist und wo die Prinzipien, die Herausforderungen und die positiven Entwicklungen liegen.” Weiterlesen

600 Jahre Konstanzer Konzil

600 Jahre Konstanzer Konzil: Bischöfe fordern mehr Dialog

Konzil von Konstanz

Genau 600 Jahre nach Eröffnung des Konzils von Konstanz (1414-1418) haben Deutschlands Kirchen und die Politik am Mittwochabend in der baden-württembergischen Bezirksstadt mit einem Gottesdienst und einem Festakt an Originalschauplätzen an das bedeutende Treffen von Fürsten und Kardinälen erinnert. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach mehr Dialog vor dem Hintergrund neuer Religionskonflikte.

Am 5. November 1414 hatten die Kardinäle im Konstanzer Münster das “heilige Concilium” eröffnet. Die bei dem Konzil erfolgte Wahl von Martin V. zum Papst war das einzige Konklave, das je in Deutschland stattfand. Gleichzeitig wurde beim Konstanzer Konzil das abendländische Schisma von 1378 durch die Absetzung der Gegenpäpste beendigt.

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