Konzil

Zwischen Bruch und Reform UPDATE

Zwei unterschiedliche Schlüssel das Zweite Vatikanum zu interpretieren

Bruch oder Reform

Wie es kam, dass es nach dem Konzil zwei unterschiedliche Schlüssel gab, das Zweite Vatikanum zu interpretieren.

Tagespost, 30.12.2011, von Guido Horst

Liest man Bücher über die Zeit nach dem Zweiten Vatikanum – wie etwa “Wohin steuert der Vatikan?” von Reinhard Raffalt, erschienen im Jahr 1973 –dann kommt darin das Wort “Hermeneutik” nicht vor. Dass es einmal verschiedene, vor allem aber zwei “Lesarten” geben werde, das jüngste Konzil und seinen schriftlichen Niederschlag zu lesen und zu interpretieren, das sollte sich erst in späteren Jahrzehnten herauskristallisieren. Aber eins war schon im Verlauf des Zweiten Vatikanums und erst recht in den unmittelbaren Reaktionen auf diese bedeutendste Kirchenversammlung des zwanzigsten Jahrhunderts deutlich geworden: Dass es zwei Lager gab, eine Mehrheit, die etwas erreichen, und eine Minderheit, die etwas bewahren wollte. Dazwischen dann die Unentschiedenen, die sich vom Verlauf der Dinge mitreissen liessen.

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Ältester Kardinal der Kirche wird 100 Jahre alt

Loris Francesco Capovilla, der älteste Kardinal der Weltkirche, wird am kommenden Mittwoch 100 Jahre alt

Quelle

Der langjährige Privatsekretär von Papst Johannes XXIII. (1958-1963) lebt heute in dessen einstigem Haus in Sotto il Monte bei Bergamo. Bis heute ist Capovilla gefragter Zeitzeuge, wenn es um die Darstellung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) oder des Roncalli-Pontifikates geht.

Der Titularerzbischof von Mesembria empfing die Priesterweihe am 23. Mai 1940. Seit 1953 stand er “Papa Roncalli” zur Seite, als dieser noch Patriarch von Venedig war. Sein Nachfolger Paul VI. ernannte ihn am 26.

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Zweites Vatikanisches Konzil/Bischofssynode 2014/2015

The same procedure: Hektik und Nervosität

Konzils-Dokumente: Vatikan
Zweites Vatikanisches Konzil: 11. Oktober 1962 – 8. Dezember 1965
50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil
Konzilsblog
Theologen

Bischofssynode 2014/2015
Die Synode von Franziskus

Das Zweite Vatikanische Konzil war das bisher letzte der 21 ökumenischen Konzilien der römisch-katholischen Kirche.

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Nachkonziliare Krise

Das Evangelium im Widerstreit der Theologen

versuchung christiBiografie zu Danneels 
Sensationsmeldung?
Nachkonziliare Krise: Quelle

Im konservativ-katholischen Milieu wird mit dem Begriff Nachkonziliare Krise die Phase (ungefähr) zwischen 1965 und 1985 bezeichnet. Eine eindeutiges Ansetzen von Beginn und Ende der nachkonziliaren Krise ist oft schwierig, so wird von manchen auch die Gegenwart im Umfeld der nachkonziliaren Krise gesehen. Zu den lehramtlichen Dokumenten der Zeit vgl. Nachkonziliare Dokumentation.

Begriff

Der Begriff wurde vermutlich in Frankreich geprägt, wo die “kirchenpolitischen Lager” nicht erst seit 1965 heftig aufeinander stiessen (“la crise post-conciliaire”). Damit sind die Phänomene schwindender religiöser Praxis und nachlassender Disziplin in der katholischen Kirche ad intra gemeint, verbunden mit dem allgemeinen Phänomen der Säkularisierung (“Verweltlichung”), vor allem in der westlichen Welt.

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25. September 2011

Apostolische Reise nach Deutschland 22. – 25. September 2011

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Begegnung mit in Kirche und Gesellschaft engagierten Katholiken

Ansprache von Papst Benedikt XVI.
Konzerthaus, Freiburg im Breisgau
Sonntag, 25. September 2011

Verehrter Herr Bundespräsident,
Herr Ministerpräsident
Herr Oberbürgermeister,
Verehrte Damen und Herrn,
Liebe Mitbrüder im Bischofs- und Priesteramt!

Ich freue mich über diese Begegnung mit Ihnen, die Sie sich in vielfältiger Weise für die Kirche und für das Gemeinwesen engagieren.

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Wie Brüder diskutieren und in Eintracht eine Entscheidung treffen

Predigt des Papstes in der “Domus Sanctae Marthae” über das Wirken des Heiligen Geistes in der Kirche

Rom, 8. Mai 2015, zenit.org, Britta Dörre

“In einer Kirche, wo man immer diskutiert und es Seilschaften gibt und die Brüder einander hintergehen, dort ist der Heilige Geist nicht!”, mahnte Papst Franziskus in der heutigen Frühmesse in der “Domus Sanctae Marthae”.

Ausgehend vom Tagesevangelium legte der Papst dar, dass die Christen seit der Zeit der Apostel dank des Wirkens des Heiligen Geistes offen miteinander diskutiert hätten. Während des ersten ökumenischen Konzils hätten sie sich versammelt, habe jeder seine Meinung geäussert und hätten sie wie Brüder, nicht wie Feinde miteinander gesprochen.

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Kirchliche Existenz und existentielle Theologie

Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie: Ekklesiologische Grundlinien unter dem Anspruch von Lumen gentium (Bamberger Theologische Studien)

Diese Arbeit wurde 2004 mit dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis in Wien und dem Johann-Kaspar-Zeuss-Preis in Kronach ausgezeichnet. Durch die Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Nachfolger Petri als Papst Benedikt XVI. steht seine Ekklesiologie neuerlich im Blickpunkt der theologischen bzw. ökumenischen Diskussion.

Hat sich seine Ekklesiologie seit dem II. Vatikanum verändert oder kontinuierlich weiterentwickelt?
Ist die katholische Kirche eine Kirche unter Kirchen?
Ist sie Gegenstand der Hoffnung oder geschichtliche Wirklichkeit?

Der Theologe Ratzinger soll nicht primär als bisheriger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen, sondern vielmehr als Denker und Schriftsteller.

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