US-Kardinal Timothy Dolan
Herzensveränderung ist wichtiger als Strukturveränderung
US-Kardinal Timothy Dolan: “Jesus hat uns zuallererst nicht dazu aufgerufen, Strukturen zu verändern, sondern uns von Gott innerlich verändern zu lassen.”
Vatikan, kath.net/CNA/EWTN/pl, 4. März 2013
“Jesus hat uns zuallererst nicht dazu aufgerufen, Strukturen zu verändern, sondern uns von Gott innerlich verändern zu lassen.” Dies sagte Timothy Kardinal Dolan bei einer Predigt im Rahmen einer Messe für US-amerikanische Journalisten in den Katakomben des Petersdoms. Auch er selbst brauche die Veränderung durch “Bekehrung, Busse und geistliche Erneuerung“, um das “Herz des Evangeliums” besser widerspiegeln zu können, erläuterte der 63-jährige Erzbischof von New York, der von vielen zu den “Papabiles” gezählt wird.
‘Danke, Papst Benedikt’
Mit einem Konzert verabschiedeten sich Katholiken in Regensburg von ihrem Papst
Yuliya Tkachova berichtet über den ungewöhnlichen Konzertnachmittag der Initiative “Deutschland pro Papa”
Regensburg, kath.net, 2. März 2013
“Ich denke, es gibt keinen Weg, dieses grosse Pontifikat angemessener zu würdigen, als mit Musik”, erklärte der Historiker und Papstbiograf Michael Hesemann in Regensburg. Das scheinen einige Hundert Katholiken ähnlich gesehen zu haben, die am 2. März, nur zwei Tage nach seinem spektakulären Amtsverzicht, in seiner Heimatstadt den Worten Benedikts XVI. lauschten, die von grossen Werken der musica sacra umrahmt wurden.
Auch im Jahr 2005 wurde ein “Schweigen” beschlossen
Der Rücktritt Benedikts XVI. und das dritte Geheimnis von Fatima
Botschaft von Fatima: Vatikan
‘Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist: etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen, einen in Weiss gekleideten Bischof. Wir hatten die Ahnung, dass es der Heilige Vater war.’
Rom, kath.net/as, 6. März 2013, von Armin Schwibach
Über das Konklave der Journalisten wurde bereits geschrieben. Natürlich bringt es die von Kardinal Angelo Sodano und Kardinal Tarcisio Bertone gewollte strikte Geheimhaltung hinsichtlich der in den Generalkongregation diskutierten Themen mit sich, dass das Interesse der Medien, die Suche nach dem Scoop und natürlich auch die Erfindungskraft angeheizt werden.
“Konklave braucht noch etwas zeitlichen Vorlauf”
Ein Termin sei noch nicht bekannt gegeben worden
Vatikansprecher Federico Lombardi geht davon aus, dass es noch etwas Zeit bis zum Beginn des Konklave braucht. Ein Termin sei noch nicht bekannt gegeben worden. Dies sagte Lombardi am Mittwoch nach der vierten so genannten Generalkongregation vor der Presse. An dem Treffen nahmen insgesamt 153 Kardinäle teil, bis auf zwei waren alle wahlberechtigten Kardinäle anwesend, so Lombardi:
“Damit sind wir bei 113 wahlberechtigten Kardinälen angelangt, es fehlten heute morgen also noch zwei der insgesamt 115 wahlberechtigten Kardinäle: der Warschauer Kardinal Kazimierz Nycz, der heute in Rom erwartet wird, und sein vietnamesischer Amtskollege Jean-Baptiste Pham Minh, der morgen in Rom erwartet wird. Wenn alles wie geplant abläuft, sind also ab morgen alle wahlberechtigten Kardinäle in Rom versammelt.”
Kardinal Martins
Konklave ist “keine Präsidentenwahl”
Das bevorstehende Konklave ist nach Ansicht des portugiesischen Kardinals Jose Saraiva Martins weder eine Art Präsidentenwahl noch ähnelt es einem geheimnisumwitterten Ritual eines Dan-Brown-Romans
Rom, kath.net/KNA, 4. März 2013
Das bevorstehende Konklave ist nach Ansicht des portugiesischen Kardinals Jose Saraiva Martins weder eine Art Präsidentenwahl noch ähnelt es einem geheimnisumwitterten Ritual eines Dan-Brown-Romans. Es sei unmöglich, einen Kandidaten vorauszusagen, sagte Martins der römischen Tageszeitung “Il Messaggero” (Sonntag). Das Konklave entwickele unter Leitung des Heiliges Geistes seine eigene Dynamik.
Der unbekannte Stab
Während der Sedisvakanz trägt der Kardinalkämmerer eine eigene Insignie
Rom, kath.net/un, 4. märz 2013, von Ulich Nesinger
Die Fotografien und Videoaufnahmen von der Verschliessung der päpstlichen Gemächer zeigen Kardinalkämmerer Tarcisio Bertone mit einem vergoldeten, von dunkelrotem Veloursstoff umhüllten Stab. Bei seiner Ernennung zum Camerlengo der Kirche war Kardinal Bertone dieser Stab vom Papst mit den Worten übergeben worden: “Accipe baculum in signum iurisdictionis et auctoritatis. In nomine Patris et Filii et Spiritus Sancti. Amen – Nimm hin den Stab als Zeichen der Jurisdiktion und Autorität. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen”.
Der Notar des Konklaves
Zeremonienmeister des Konklaves Guido Marini als Notar bei der Papstwahl
Rom, kath.net/KNA, 2.März 2013, von Johannes Schidelko
Zu den führenden Akteuren in der Zeit der Sedisvakanz zwischen Papstrücktritt, Konklave und Wahl zählt der Zeremonienmeister: der aus Norditalien stammende Prälat Guido Marini (48). Während der Amtsverzicht von Benedikt XVI. für viele vatikanische Führungskräfte das Ende auch ihrer Amtszeit bedeutet, erhält der Zeremoniar für diese Zwischenphase sogar zusätzliche Aufgaben. Als einer der wenigen Nicht-Kardinäle ist er beim Konklave mit dabei, zumindest zeitweise. Und er übernimmt Notarsfunktionen, wenn er die Annahme der Wahl durch den neuen Papst und den von ihm angenommenen Namen beurkundet.



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