Kirche in Not

Kirche in Not veröffentlicht deutsch-arabisches Gebetsheft für Flüchtlinge

Das illustrierte Heft enthält Grundgebete, wie z.B. das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis und die Rosenkranzgeheimnisse

Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ gibt ein Heft mit den wichtigsten katholischen Gebeten auf Deutsch und Arabisch für die Flüchtlingsseelsorge heraus. „Immer wieder erreichen uns Anfragen von Seelsorgern und Ehrenamtlichen. Sie berichten, wie die Flüchtlinge nach Nahrung für ihren Glauben fragen. Wir wollen dazu beitragen, diesen Hunger zu stillen“, erklärte die Geschäftsführerin von „Kirche in Not“, Karin Maria Fenbert.

Das illustrierte Gebetsheft im Postkartenformat enthält Grundgebete wie das Vaterunser und das Glaubensbekenntnis, die Rosenkranzgeheimnisse, Gebete zur Gottesmutter Maria, aber auch den Ablauf der heiligen Messe. Viele christliche Flüchtlinge gehören einer mit Rom unierten Ostkirche an. Sie sind katholisch, haben jedoch andere Traditionen und Riten. „So können Sie verstehen, wie wir hierzulande Gottesdienst feiern“, sagte Fenbert. Wegen seiner Zweisprachigkeit eignet sich das Gebetsheft auch für gemeinsame Andachten und Gottesdienste.

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Syrien: Zur Unterwerfung ausgehungert

Rebellen – ebenso wie die Regierung – verweigern Hilfe in Form von Lebensmitteln, so der Projektleiter eines Hilfswerks

UnterwerfungZur Situation religiöser Minderheiten in Irak und Syrien

Ganze Gemeinden drohen zu verhungern, da den Hilfskonvois der Zugang verweigert wird. (Kirche in Not)

Nahrung ist zur „tödlichsten Waffe des Krieges“ in Syrien geworden, so ein leitender Nahost-Projektkoordinator eines katholischen Hilfswerks. Ihm zufolge blockieren sowohl die Truppen der Regierung als auch der Rebellen humanitäre Hilfsgüter mit dem Ziel, ganze Gemeinden an den Rand des Verhungerns zu bringen und sie zu zwingen, sich ihrer Herrschaft zu unterwerfen.

Pater Andrzej Halemba, Nahostreferent des katholischen Hilfswerks Kirche in Not, sagte, dass viele Gruppen dafür sorgen, dass keine Lebensmitteltransporte durchkommen, um auf diese Weise den Widerstand der Oppositionsgruppen zu schwächen.

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Glaube als Waffe gegen Aberglaube

Rückblick auf das Podium über den Freitag, den Dreizehnten

Pater Hans BuobQuelle

„Sind Sie wahnsinnig, den Kongress an einem Freitag, den Dreizehnten zu eröffnen?” André Stiefenhofer, der Moderator des Podiums „Aberglaube im aufgeklärten Europa und die christliche Sicht“, hatte dies vor Beginn des Kongresses „Treffpunkt Weltkirche“ in Würzburg häufiger gehört.

Doch offenbar hatte dies die Planer des Kongresses nicht weiter bekümmert – zu Recht, wie die Gäste des Podiums bestätigten. „Der Freitag ist der Tag, an dem wir des Erlösertodes des Herrn gedenken. Das ist immer ein guter Tag“, meinte Pater Hans Buob, Leiter des Exerzitienhauses Sankt Ulrich in der Nähe von Nördlingen.

Der Historiker Michael Hesemann ergänzte mit dem Hinweis auf den Fatimatag, der in der katholischen Welt an einem 13. eines jeden Monats begangen werde, „und das ist immer ein segensreicher Tag. Ausserdem wurde heute vor zwei Jahren Papst Franziskus gewählt. Das ist ja wohl auch ein freudiges Ereignis für einen Katholiken.“

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„Treffpunkt Weltkirche“

Internationaler Kongress von Kirche in Not in Würzburg vom 12.-15. März

Quelle
Kath Tube: Wichtiges Podiumsgespräch ‚Gegen den Strom von Meinungsdiktatur und Political Correctness‘ beim Kongress von Kirche in Not

Mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst im Würzburger Kiliansdom hat am Freitag der 5. Internationale Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ von Kirche in Not begonnen. Mit dem Würzburger Diözesanbischof Friedhelm Hofmann zelebrierte auch der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke sowie Bischöfe und Geistliche unter anderem aus Ägypten, Nigeria und Lettland.

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Weihnachten nicht überall ein Fest des Friedens

Christen weltweit sind an den Weihnachtstagen besonders bedroht

Kerzen im Dunkeln

Karin Maria Fenbert, Geschäftsführerin von Kirche in Not Deutschland.

In einer Woche feiern wir Weihnachten – und das nicht nur in Europa, sondern in der ganzen Weltkirche. Über die Situation und Bräuche von Christen auf anderen Kontinenten sprach Eva-Maria Vogel mit der Geschäftsführerin von Kirche in Not Deutschland, Karin Maria Fenbert.

Frau Fenbert, wie wird in der Weltkirche Weihnachten gefeiert?

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Emmanuels Odyssee:

 Mit 13 Jahren von Menschenhändlern betrogen

Kirche in Not, 11. Januar 2013

Jedes Jahr verlassen 25.000 junge Frauen und Männer Äthiopien, um im Ausland Arbeit zu finden und ihre Familien unterstützen zu können. Die Realität sieht anders aus. Sie werden ausgebeutet, ihrer Freiheit beraubt, sexuell missbraucht, um ihren Lohn betrogen. Am 13. Januar begeht die Katholische Kirche den 99. „Welttag des Migranten und des Flüchtlings“. Papst Benedikt XVI. verurteilt in seiner Botschaft Menschenhandel und Ausbeutung.

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Kardinal Meisner würdigt ‚Speckpater‘ Werenfried van Straaten

Kölner Erzbischof Meisner:

Der Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ gehöre ganz der charismatischen Dimension der Kirche an.

VIDEO DER PREDIGT

Köln, kath.net/KNA, 19. Januar 2013

Zum 100. Geburtstag und 10. Todestag von Pater Werenfried van Straaten (1913-2003) hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner dessen Leben und Werk gewürdigt. Der Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ gehöre ganz der charismatischen Dimension der Kirche an, sagte er am Samstag bei einer Messe im Kölner Dom. Er sei die Antwort Gottes auf die Christen in Minderheitssituationen.

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