Kirche in Not

Hunderte Kinder und Jugendliche in Mosambik verschleppt

In der umkämpften Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks wurden zahlreiche Kinder und Jugendliche verschleppt

Quelle

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Maputo, 11. Juni 2021 (CNA Deutsch)

In der umkämpften Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks wurden zahlreiche Kinder und Jugendliche verschleppt. Das teilte der Kommunikationsbeauftragte der Diözese Pemba, Kwiriwi Fonseca, dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk “Kirche in Not” mit. “Wir können von hunderten Entführungen sprechen”, sagte der Priester. “Die Terroristen benutzen die Jungen, um sie als Kindersoldaten zu rekrutieren. Die Mädchen machen sie zu ihren Ehefrauen und vergewaltigen sie. Wenn sie kein Interesse mehr an ihnen haben, werden sie ,entsorgt‘.”

Seit 2017 wird der Norden von Mosambik von dschihadistischen Angriffen heimgesucht. Lokalen Angaben zufolge sollen dabei 2500 Menschen getötet und über eine Dreiviertelmillion vertrieben worden sein. Selbst Experten wissen wenig über die Herkunft und die Hintergründe der bewaffneten Einheiten; sie gelten als Splittergruppen der Terrormilizen “Islamischer Staat”, Al-Shabaab und anderer Gruppen. Die Terrortruppen dürften auch von wirtschaftlichen und politischen Zielen motiviert sein: Vor der Küste im Norden Mosambiks sind grosse Erdöl-Bohrungen in Vorbereitungen – eines der grössten Investitionsprojekte in Subsahara-Afrika.

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Bischof: Sanktionen sind Syriens “neuer Kreuzweg”

Der maronitische Erzbischof der syrischen Hauptstadt Damaskus, Samir Nassar, hat die internationalen Sanktionen gegen sein Land scharf kritisiert, da “sie Syrien lähmen und die Menschen in bittere Armut stürzen”

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Fidesdienst

Aleppo, 7. Juni 2021 (CNA Deutsch)

Der maronitische Erzbischof der syrischen Hauptstadt Damaskus, Samir Nassar, hat die internationalen Sanktionen gegen sein Land scharf kritisiert, da “sie Syrien lähmen und die Menschen in bittere Armut stürzen”.

In einer Erklärung, die dem weltweiten katholischen Hilfswerk “Kirche in Not” (ACN) vorliegt, schreibt Nassar: “Gesetze, die Staaten und Menschen bestrafen, die es wagen, Hilfe nach Syrien zu schicken, vervielfachen die Engpässe.”

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Äthiopien

Äthiopien: “In der Region Tigray findet ein Völkermord statt”

Quelle
Äthiopien: Appell für humanitäre Hilfe in Tigray
Kirche in Not – Äthiopien

Gezielte Angriffe auf junge Menschen, wahllose Morde und sexuelle Gewalt auch gegen Ordensfrauen ereignen sich laut einer kirchennahen Quelle aktuell in der umkämpften Region Tigray im Norden Äthiopiens. Darauf macht “Kirche in Not” aufmerksam.

“Das ist nicht nur ein Kampf zwischen Militäreinheiten; sie töten alle. Das ist eindeutig ein Völkermord an den Menschen von Tigray”, zitiert das päpstliche Hilfswerk in einer Aussendung vom Mittwoch einen Gesprächspartner, der aus Sicherheitsgründen anonym bleibt. Die anonyme Quelle bestätigte damit die Einschätzung des Oberhaupts der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Kirche, Patriarch Mathias. Dieser hatte Anfang Mai von einem Völkermord in der Region Tigray gesprochen.

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Äthiopien

Äthiopien: “In der Region Tigray findet ein Völkermord statt”

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Die Geschichte des Christentums

Anonyme Quelle berichtet laut “Kirche in Not” von Massenmorden und Vergewaltigungen

Addis Abeba, 2. Juni 2021 (CNA Deutsch)

Gezielte Angriffe auf junge Menschen, wahllose Morde und sexuelle Gewalt, einschließlich der Vergewaltigung von Ordensfrauen, ereignen sich laut einer kirchennahen Quelle aktuell in der umkämpften Region Tigray im Norden Äthiopiens. Der Gesprächspartner, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben muss, machte gegenüber dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) unter anderem Militärs aus dem Nachbarland Eritrea für die Gräueltaten verantwortlich.

„Das ist nicht nur ein Kampf zwischen Militäreinheiten; sie töten alle. Das ist eindeutig ein Völkermord an den Menschen von Tigray.“ Die anonyme Quelle bestätigte damit die Einschätzung des Oberhaupts der äthiopisch-orthodoxen Tewahedo-Kirche, Patriarch Mathias. Dieser hatte Anfang Mai von einem Völkermord in der Region Tigray gesprochen.

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Syrien: Eine vorhersehbare Präsidentschaftswahl

Die Syrer sind an diesem Mittwoch an die Urnen gerufen, um an der Präsidentschaftswahl teilzunehmen

Quelle
D: Syrien-Wahl verschlechtert Chance auf Rückkehr
Gebetskarte für Syrien

Die Syrer sind an diesem Mittwoch an die Urnen gerufen, um an der Präsidentschaftswahl teilzunehmen. Es wären die zweiten Wahlen seit Beginn des Krieges vor zehn Jahren. Spannung kommt jedoch kaum auf: Eine vierte Amtszeit für Präsident Bashar Al-Assad ist gesichert.

Die syrischen Staatsangehörigen im Ausland konnten bereits am 20. Mai wählen; was ihre im Lande verbliebenen Landsleute betrifft, so können sie dies nur an diesem Mittwoch tun. Für die durch Konflikt, Wirtschaftskrise und Armut erschöpften Syrer gehe es in erster Linie ums Überleben und nicht darum, sich über eine Wahl aufzuregen, deren Ausgang keine Überraschungen berge, so der Syrien-Experte Fabrice Balanche, Professor an der Universität Lumière Lyon II gegenüber Radio Vatikan:

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Bericht: Hunderte Imame in Xinjiang festgenommen

Neue Untersuchungen belegen einer Meldung der Catholic News Agency zufolge eine gezielte Verfolgung und Inhaftierung muslimischer Gemeindevertreter und Gelehrter im chinesischen Xinjiang

Quelle
Religionsfreiheit weltweit China
OpenDoors – China
Wilde Schwäne
Die Masken der Niedertracht
Die Macht der Kränkung

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Kaschgar, 18. Mai 2021 (CNA Deutsch)

Neue Untersuchungen belegen einer Meldung der Catholic News Agency zufolge eine gezielte Verfolgung und Inhaftierung muslimischer Gemeindevertreter und& Gelehrter im chinesischen Xinjiang. Die chinesische Regierung betreibt dort eine gezielte Überwachung und “Sinisierung” der Uiguren.

Schätzungsweise 1 Million der muslimischen ethnoreligiösen Gruppe sind in mehreren hundert “Umerziehungslagern” in Chinas autonomer Region Xinjiang interniert worden.

Innerhalb der Lager sind die Uiguren Berichten zufolge Zwangsarbeit, Folter und politischer Indoktrination ausgesetzt. Ausserhalb der Lager werden die Uiguren von flächendeckenden Polizeikräften und Gesichtserkennungstechnologie überwacht und kontrolliert.

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16. Mai 2021 – Einsiedeln

“Kirche in Not (ACN)”-Wallfahrt mit Patriarch em. Gregorios aus Syrien und Abt Urban Federer OSB

Quelle, 7. Mai 2021

Das internationale katholische Hilfswerk “Kirche in Not (ACN)” lädt am Sonntag, 16. Mai 2021, zur Wallfahrt nach Einsiedeln ein. Hauptzelebrant im Pontifikalamt um 12.30 Uhr ist Abt Urban Federer, Festprediger Patriarch em. Gregorios III. Laham aus Damaskus. Aufgrund der geltenden Corona-Schutzmassnahmen wird die Anzahl der Gottesdienstbesucher limitiert sein. Der Gottesdienst wird via Livestream auf www.kirche-in-not.ch übertragen.

Am Gnadenort Einsiedeln stellen wir uns zusammen mit Patriarch em. Gregorios und Abt Urban unter den Schirm der Gottesmutter und danken ihr für das Bestehen des Hilfswerks, das im Jahr 1947 unter dem Namen “Ostpriesterhilfe” gegründet wurde.

Ungewisse Zukunft der Christen in Syrien

Der Anfang 2011 ausgebrochene bewaffnete Konflikt in Syrien hat zu einer schweren humanitären Krise geführt und der syrischen Bevölkerung unendliches Leid zugefügt.

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