Kardinal Müller

Kardinal Müller sieht “nicht den geringsten Grund” für Rücktritt von Kardinal Woelki

Kardinal Gerhard Müller hat den Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, gegen Anfeindungen und Rücktrittsforderungen verteidigt
**UPDATE

Quelle
*”Woelki soll zerstört werden, weil er klar katholisch ist” – Die Wahrheit hinter der Hasskampagne
Kardinal Woelki (35)
**Rektor der Kölner Hochschule für Theologie sieht Land NRW und Heiligen Stuhl am Zug (catholicnewsagency.com)
Limburg ist überall (104)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Rom, 1. August 2022 (CNA Deutsch)

Kardinal Gerhard Müller hat den Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki, gegen Anfeindungen und Rücktrittsforderungen verteidigt. “Er sehe nicht den geringsten Grund, warum Kardinal Woelki zurücktreten müsste”, so der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation und Bischof von Regensburg am Sonntag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Woelki sei ein Opfer von Diffamierungskampagnen.

Woelki hatte auf Anregung von Papst Franziskus Anfang März offiziell seinen Rücktritt angeboten. Bis heute wurde dieses Angebot weder angenommen noch abgelehnt. Stattdessen sagte der Papst auf seiner Reise nach Kanada dpa “Schauen wir mal. So eine Entscheidung trifft man nicht unter Druck.”

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Aymans: “Bei der Amtsfrage geht es ums Ganze” *UPDATE

Deutschland kann weltkirchlich nicht Avantgarde sein. Auch wenn von der Würzburger Synode Anstösse ausgegangen seien, auf die Forderungen des synodalen Weges lässt sich das nicht übersetzen, meint der Münchner Kirchenrechtler Winfried Aymans

Quelle
“Seit 1978 ist nichts mehr geschehen”
Festakt zum 60. Geburtstag von Bischof Gerhard Ludwig Müller
“Fest eines Bischofs ist Freude für das Volk”
Literatur: Winfried Aymans
*Kirche muss Fels in der Brandung sein
Winfried Aymans: Kirche muss “Fels in der Brandung” sein
Kirche als “Fels in der Brandung”? “Das war einmal”, sagt Bischof Meier (catholicnewsagency.com)

Nach der Änderung des Kirchlichen Gesetzbuchs, mit der Papst Franziskus Frauen als Lektorinnen und Akolythinnen zugelassen hat, warnt der Münchner Kirchenrechtler Winfried Aymans vor falschen Schlussfolgerungen. Im Gespräch mit der “Tagespost” wendet er sich gegen Thesen, Deutschland könne als Avantgarde eine Zulassung von Frauen zum Weiheamt anstossen.

Anstösse aus Deutschland

Viele Gläubige hätten den Eindruck, die Kirche würde sich nicht weiter bewegen, so ZdK-Präsident Sternberg bei der Eröffungskonferenz zur ersten Synodalversammlung in Frankfurt. Der DBK-Vorsitzende Kardinal Marx warnt indes vor zu hohen Erwartungen.

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Müller: Putin wird sich vor Gott verantworten müssen **UPDATE

Durch den Krieg gegen die Ukraine lade der russische Präsident als Christ besondere Schuld auf sich, so Kardinal Müller. Putin habe einen “Machtspieltrieb mit der Gefühlswelt eines Triebtäters”.

Quelle
Katholischer Bischof von Charkiw: “Auf plötzlichen Tod vorbereitet”
Schwere Zerstörungen in Charkiw – Viele Gebäude von russischer Artillerie getroffen | UKRAINE-KRIEG – YouTube
Christ-Erlöser-Kathedrale (Moskau) – Wikipedia
EKD-Auslandsbischöfin reagiert auf Offenen Brief – EKD
Putin. Ein Verhängnis
*Neutralität ist nicht das Gebot der Stunde | Die Tagespost (die-tagespost.de)
**Eskalation in der Ukraine: Geschichtsrevisionismus nach Solschenizyn-Art

“Putin ist für furchtbarste Verbrechen verantwortlich, Verbrechen an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern”, so Müller. “Leider gibt es auch bei uns immer noch Menschen, die ihn verteidigen.”

1. August 2022

Der deutsche Kurienkardinal Gerhard Müller ist der Ansicht, dass der russische Machthaber Wladimir Putin als Christ durch die von ihm verschuldeten Kriegsverbrechen in der Ukraine besondere Schuld auf sich lade. “Hitler und Stalin hatten kein Gewissen, aber Putin bekreuzigt sich in der Christus-Erlöser-Kirche”, erklärte Müller am Wochenende im Gespräch mit der “Deutschen Presse-Agentur” in Rom. Damit versündige er sich am Christentum.

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“Der Synodale Weg war von Anfang an schon am Ende”

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat scharfe Kritik am “Synodalen Weg” in Deutschland geübt

Quelle

Von Rudolf Gehrig

Rom, 2. August 2022 (CNA Deutsch)

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat scharfe Kritik am “Synodalen Weg” in Deutschland geübt. In einem Interview mit EWTN Vatican / CNA Deutsch erklärte der 74-jährige Kurienkardinal, der von seinen Initiatoren als “Reformprozess” deklarierte “Synodale Weg” sei “am Ende” und befinde sich auf einem “anti-katholischen Holzweg”.

Wie CNA Deutsch berichtete, hatte der Heilige Stuhl am 21. Juni 2022 eine Erklärung veröffentlicht, in der festgehalten wird, dass der “Synodale Weg” in Deutschland “nicht befugt” sei, “die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten”. Es sei “notwendig”, dies zur “Wahrung der Freiheit des Volkes Gottes und der Ausübung des bischöflichen Amtes” klarzustellen.

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Kardinal Müller im Gespräch

Kardinal Müller im Gespräch über die Glaubenskongregation und ihre Reform

Quelle
Kardinal Müller: Deutsche machen sich bei Reformen Illusionen
Amazon.de : Lothar C. Rilinger
Kongregation für die Glaubenslehre – Profil (vatican.va)
Kongregation für die Glaubenslehre – Index (vatican.va)
Kardinal Woelki kommt zu Maria Himmelfahrt zur Lichterprozession nach Maria Vesperbild

Von Lothar C. Rilinger

Rom, 27. Juli 2022 (CNA Deutsch)

Papst Franziskus hat im Rahmen der von ihm initiierten Kurienreform durch die Apostolische Konstitution Praedicate Evangelium die Struktur der Kongregationen und Sekretariate reformiert. Der leitende Gedanke ist darin zu sehen, dass die Kirche im Wesentlichen durch Synoden, nicht mehr durch das Kardinalskollegium fortentwickelt werden soll. Dadurch wurde der Kongregation für die Glaubenslehre die Vorrangstellung in der Kurie – die suprema – genommen und sie wurde zu einem Dikasterium heruntergestuft. Sie wurde darüber hinaus der Behörde für die Evangelisierung nachgeordnet.

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Herausforderungen der katholischen Kirche

Müller: “Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‘bösen Putin’ herzieht”

‘Papst Franziskus an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland’

Schreiben von Papst Franziskus an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Quelle
Papst Franziskus korrigiert den Deutschen Sonder-Weg
Kardinal Müller (72)

Schreiben von Papst Franziskus an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland

Liebe Brüder und Schwestern,

Die Betrachtung der Lesungen der österlichen Festzeit aus der Apostelgeschichte hat mich bewegt, euch diesen Brief zu schreiben. In diesen Lesungen begegnen wir der allerersten apostolischen Gemeinde, die ganz von dem neuen Leben durchdrungen ist, das der Heilige Geist geschenkt hat, der gleichzeitig alle Umstände so gefügt hat, dass daraus gute Anlässe zur Verkündigung geworden sind. Die Jünger schienen damals alles verloren zu haben und am ersten Tag der Woche, zwischen Bitterkeit und Traurigkeit, hörten sie aus dem Munde einer Frau, dass der Herr lebe. Nichts und niemand konnte das Eindringen des Ostergeheimnisses in ihr Leben aufhalten und zugleich konnten die Jünger nicht begreifen, was ihre Augen geschaut und ihre Hände berührt haben (vgl. 1 Joh 1,1).

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