Die Kirche im Kampf um das rechte Bild des Menschen
Wider den Gender-Wahn
Quelle
Demophraphischer Winter über Europa
Disputa 4/2015
Wider den Gender-Wahn
Die Kirche im Kampf um das rechte Bild des Menschen
Die katholische Kirche ist die einzige geschlossen auftretende und über den gesamten Globus verbreitete Institution, die sich dem mit Unsummen propagierten Gender-Wahn noch entgegenstemmen kann. Ob ihr das gelingt, entscheidet sich auch auf der kommenden Bischofssynode in Rom. Der Autor des folgenden Beitrags ist Präsident des Päpstlichen Ökumene-Rats und als Kurienkardinal automatisch Mitglied der kommenden Bischofsversammlung zu Ehe und Familie.
Papst: “Jesus wäscht den ganzen Leib”
Papst Franziskus hat zwölf Häftlingen an diesem Gründonnerstag die Füsse gewaschen
In seiner Predigt erinnerte Papst Franziskus an die unendliche Liebe Jesu, die ohne Grenzen sei und bis zu seinem Ende ging. “Die Liebe Christi für uns hat keine Grenzen, immer mehr und immer mehr. Er wird nicht müde, zu lieben,” betont Papst Franziskus. Jesu Liebe sei so stark, dass er für jeden sein Leben hingegeben habe. “Er opfert für jeden einzelnen von uns sein Leben auf. Nicht nur für mich, sondern für alle – für dich, für dich, für mich, für euch alle,” so der Papst, während er die Häftlinge ganz persönlich anspricht und mit einem Fingerzeig seine Aussage unterstreicht.
Ökumene-Kardinal
Ökumene-Kardinal: Zwei-Staatenlösung im Heiligen Land gefordert
Die Nahost-Politik des Vatikans dreht sich vor allem um die Zwei-Staaten-Lösung, also die Integrität Israels und die Anerkennung Palästinas. Daran erinnerte der Ökumene-Verantwortliche des Vatikans, Kurienkardinal Kurt Koch, im Gespräch mit Radio Vatikan. Am Donnerstagabend hielt der Schweizer Kardinal einen Vortrag unter dem Titel “Päpste und der Nahe Osten” mit einem besonderen Blick auf das Verhältnis zum Judentum und den orientalischen Kirchen.
Kardinal Koch ist Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen. Dem Rat angeschlossen ist auch der Dialog mit dem Judentum. Sein Referat fand an der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl statt. Im Anschluss präzisierte Kardinal Koch im Gespräch mit Radio Vatikan, dass die politisch-diplomatischen Kompetenzen zur vatikanischen Nahost-Einstellung Sache des Staatsekretariats seien. “Die grosse Sorge, die wir haben, ist die Tatsache, dass die Christen im Heiligen Land bleiben können. Falls sie das Heilige Land verlassen, wenn wir dort nur noch Steine und keine Menschen mehr haben, dann haben wir etwas ganz Wesentliches verloren. Die Christen gehören zur Identität des Heiligen Landes. Deshalb muss es für uns eine ganz grosse Sorge sein, die Christen zu ermutigen, dort zu bleiben aber ihnen auch konkret zu helfen.”
Kardinal Kurt Koch geehrt
Am 15. März vollendet Kardinal Kurt Koch sein 65. Lebensjahr
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Kardinal Walter Kasper-Institut
Zur Feier dieses Geburtstags und zu einem Symposion lud das Kardinal Walter Kasper Institut nach Vallendar ein. Der wissenschaftliche Kongress fand vom 8.-10. März an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar statt. Gruss- und Gratulationsworte an den Jubilaren richteten der Präsident der Schweizer Bischofkonferenz, Bischof Markus Büchel, und weitere Persönlichkeiten wie Kardinal Gerhard Müller, der Basler Bischof Felix Gmür und SEK-Ratspräsident Gottfried Locher.
Kardinal Kurt Koch ist seit 2010 in Rom Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Er ist der katholischen Kirche in der Schweiz auf dreifache Weise besonders verbunden: als früherer Professor der Theologischen Fakultät Luzern, als früherer Bischof von Basel und als ehemaliges Mitglied der Schweizer Bischofskonferenz, die er während dreier Jahre präsidierte.
Wahrnehmung der Synode soll sich nicht verengen
Kardinal Kurt Koch will die Debatte um wiederverheiratete Geschiedene nicht verengen lassen
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Reflexion zur Synode über die Familie: UPDATE
Die öffentliche Wahrnehmung der kommenden Weltbischofssynode im Oktober darf sich nicht auf die Zulassung zu den Sakramenten von Wiederverheirateten Geschiedenen konzentrieren, kritisiert Kurienkardinal Kurt Koch.
Auch die Debatte dürfe sich nicht darauf beschränken. “Glaubwürdige und hilfreiche Lösungen” könnten in dieser Frage nur gefunden werden, wenn man den Mut habe, „die grundlegenden Probleme beim Namen zu nennen”, schreibt Koch in einem Gastbeitrag für die vatikanische Tageszeitung “Osservatore Romano”.
Der Präsident
Papst fordert die Einheit der Christen
Papst feiert Abschlussvesper: Die Einheit der Christen
Papst Franziskus konzelebrierte an diesem Sonntagabend eine ökumenische Vesper zum Abschluss der Weltgebetswoche für die Einheit der Christen. Bereits bei dem heutigen Mittagsgebet sprach er zu den Gläubigen und forderte eine Einheit aller Christen und keine Trennung der einzelnen Konfessionen. Streitigkeiten unserer Geschichte sollen überwunden werden und intellektuelle Konkurrenzkämpfe hätten in der Ökumene keinen Platz. Das Vorbild sei Jesus Christus, betonte er. Wir sollen dem Fremden “gelassen und unbeschwert” gegenüberstehen, denn nur so könnten wir wachsen.
In seiner Predigt hatte er betont, dass auch eine gegenseitige Abwerbung von Gläubigen nicht akzeptabel sei. Alle Christen seien im “Dienst ein und desselben Evangeliums”, so der Papst. Zugleich forderte er in der Kirche Sankt Paul vor den Mauern dazu auf, “alles polemische oder apologetische Verhalten” abzulegen und gemeinsam das Verbindende zwischen allen Christen zu suchen. So könnten “viele von der Vergangenheit ererbte Streitigkeiten unter den Christen” überwunden werden.
Gebetswoche für die Einheit der Christen
Ansprache von Kardinal Koch bei der Vesper an Papst Franziskus
Im Wortlaut: Die Ansprache von Kardinal Koch an Papst Franziskus bei der Vesper zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen in der Basilika St. Paul vor den Mauern 2015:
Sehr geehrter Heiliger Vater.
Im Namen aller hier in der Basilika San Paolo fuori le Mura zum Gebet versammelten Schwestern und Brüder darf ich Sie ganz herzlich begrüssen. Wir danken Ihnen, dass Sie der Feier der Vesper vorstehen und mit Ihrer Anwesenheit erneut bezeugen, wie sehr Ihnen die Sorge um die Wiederherstellung der Einheit der Christen am Herzen liegt.







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