Felsenkirchen von Lalibela oder Neu-Jerusalem
UNESCO Weltkulturerbe
Lalibela ist weltweit bekannt für die monolithischen elf Kirchen, die – überwiegend mehrgeschossig – in rote Basaltlava gemeisselt sind. Die Kirchen entstanden beginnend mit der Regentschaft von *Kaiser Gebra Maskal Lalibela, auch bekannt unter dem Namen Heiliger Lalibela (ein Mitglied der Zagwe-Dynastie) im 12./13. Jahrhundert. Wahrscheinlich wurde insgesamt 100 Jahre an der Anlage gebaut. In dieser Zeit blühte der christliche Glaube in Äthiopien, die Kirchen werden auch als Symbol für die enge Verbundenheit der äthiopischen Christen mit dem Heiligen Land verstanden.
Erstkommunion- und Firmvorbereitung
Katechetischer Kongress in Rom
Im Kontext des von Papst Benedikt ausgerufenen „Jahr des Glaubens“ findet seit Montag in Rom ein viertägiger katechetischer Kongress statt. Unter den ca. 70 Teilnehmern verschiedener, in der Katechese tätiger Einzelpersonen und Gruppen sind Bischöfe aus über 30 Ländern Europas. Thematischer Schwerpunkt ist die Evangelisierung junger Menschen zwischen 7 und 16 Jahren, also die Erstkommunionvorbereitung bei Kindern und die Firmvorbereitung bei Jugendlichen. Eines der Hauptreferate wird der Kärntner Bischof Alois Schwarz halten.
Vorbereitet wurde das Treffen von der CCEE (Rat der Europäischen Bischofskonferenzen) -Kommission „Katechese, Schule und Universität“ unter der Leitung des Vorsitzenden der Bischofskonferenz von England und Wales, Erzbischof Vincent Nichols, der mit seiner Ansprache den Kongress eröffnete.
Pro multis
Papst verlangt von deutschsprachigen Bischöfen die Formel „für viele“ bei der Hl. Eucharistie
Bonn, kath.net, 24. April 2012
Papst Benedikt XVI. hat mit Datum vom 14. April 2012 einen Brief an die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz verfasst und in dem Brief von den deutschen Bischöfen die Formel „für viele“ bei der Hl. Eucharistie eingefordert. Der Brief erging auch an den Vorsitzenden der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, bezeichnete in einer Stellungnahme den Brief als „Klärung und Abschluss einer Diskussion“. Weiterlesen
Kardinal Cottier: Nicht hinters Konzil zurück
„Die Neuevangelisierung wird nicht in Rom passieren, sondern in den Bustümern“
Das sagte der Schweizer Kardinal Georges Cottier in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Imedia. Rom gebe zur Neuevangelisierung, der unter anderem eine Weltbischofssynode im Oktober dient, lediglich „den ersten Anstoss“. Dass der Vatikan auch mit Blick auf das bevorstehende Jahr des Glaubens vor allem auf den Weltkatechismus setzt, kommentiert Cottier so: „Der Katechismus dient dazu, die Evangelisierer auszubilden. Sie müssen doch im Besitz der Botschaft sein, die sie übermitteln sollen. Als solcher ist der Katechismus ein wunderbares Instrument.“
Nuntius in Österreich: ‚Auf Ungehorsam liegt kein Segen‘
Dokumente des II. Vatikanum in der Hermeneutik der Kontinuität lesen
Zurbriggen betonte, dass die Antwort auf heutige pastorale Probleme keinesfalls in „ortskirchliche(n) Sonderwege(n)“ lägen – Dokumente des II. Vatikanum in der Hermeneutik der Kontinuität lesen.
Wien, kath.net/pm, 20. april 2012
„Auf dem Ungehorsam, der von der Gemeinschaft der Kirche wegführt, liegt gewiss kein Segen! Haben wir Mut zu einem stets neuen, dreifachen Miteinander – mit Christus, mit der Kirche, mit dem Papst.“ Darauf wies Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, der Apostolische Nuntius in Österreich, am Donnerstagabend im Wiener Stephansdom in seiner Predigt beim Pontifikalamt zum siebten Jahrestag der Wahl von Papst Benedikt XVI. hin. Der Nuntius betonte, dass „die Antwort auf pastorale Herausforderungen der heutigen Zeit auch bestimmt nicht ein ‚ortskirchlicher‘ Sonderweg“ sei, denn „dadurch würden Gruppen von Gläubigen oder Priestern oder einzelne Regionen die auch für sie selbst lebensspendende kirchliche Communio ausschliessen“.
Voranzeige
Eröffnung des „Jahr des Glaubens“ im Bistum Chur
Sonntag, 11. November 2012 in der Kathedrale in Chur
Papst Benedikt XVI. hat mit dem Apostolischen Schreiben „Porta fidei“ ein Jahr des Glaubens ausgerufen. Dieses Glaubensjahr beginnt zusammen mit dem 50-Jahr-Jubiläum des II. Vatikanischen Konzils am 11. Oktober 2012. Die Kongregation für die Glaubenslehre hat in einer Note mit pastoralen Hinweisen verschiedene Aktivitäten innerhalb des Glaubensjahres angeregt. Auf der Ebene der Diözese wird empfohlen, das Glaubensjahr formell mit einem Gottesdienst zu beginnen. Deshalb lädt Bischof Vitus Huonder alle Priester, Diakone, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral sowie die Gläubigen auf den Sonntag, 11. November 2012, in die Kathedrale Chur ein zur Eröffnung des Glaubensjahrs. Weiterlesen
Vesper mit den Bischöfen Mexikos und Lateinamerikas
Kathedrale Unsere Liebe Frau vom Licht, León Sonntag, 25. März 2012
Ansprache von Papst Benedikt XVI.
Apostolische Reise nach Mexiko und in die Republik Kuba, (23.-29. März 2012)
Meine Herren Kardinäle, liebe Mitbrüder im bischöflichen Dienst!
Es ist mir eine grosse Freude, mit euch allen in dieser Kathedrale von Léon zu beten, die Unserer Lieben Frau vom Licht geweiht ist. Auf dem schönen Bild, das in diesem Gotteshaus verehrt wird, hält die Heilige Jungfrau ihren Sohn mit grosser Zärtlichkeit in der einen Hand, während sie die andere ausstreckt, um den Sündern zu helfen. So sieht die Kirche aller Zeiten Maria; sie preist sie, weil sie uns den Erlöser geschenkt hat, und vertraut sich ihr an, weil sie die Mutter ist, die ihr göttlicher Sohn uns vom Kreuz aus übergeben hat. Darum rufen wir sie oft als „unsere Hoffnung“ an, weil sie uns Jesus gezeigt hat und die Wunder, die Gott für die Menschheit vollbracht hat und vollbringt, in einfacher Weise übermittelt hat, als würde sie diese den Kleinen im Haus erklären.



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