Jahr des Glaubens

Glaube an die Menschwerdung Gottes ist kein Menue

„Die Kirche ist jung!“, rief Benedikt XVI. am 24. April 2005 auf dem Petersplatz

Die katholische Kirche wird sich nicht nur auf das Zweite Vatikanische Konzil besinnen müssen, sondern auf alle Konzilien. Denn nur in der Gesamtheit sind die Dogmen verständlich. Von Paul Badde

Die Welt, 10. Oktober 2012

„Die Kirche ist jung!“, rief Benedikt XVI. am 24. April 2005 auf dem Petersplatz. Gerade war er Papst geworden, mit 78 Jahren. Tausende waren nach Rom gepilgert zum Sterben Johannes Paul II. und zur Wahl seines Nachfolgers. Der Frühlingstag leuchtete. Menschen, so weit das Auge reichte.

„Die Kirche lebt. Und sie ist jung“, rief der neue Pontifex, „sie trägt die Zukunft der Welt in sich“. Es schien die Sprache des letzten Konzils zu sein, kein Kardinal auf dem Platz kannte das Konzil besser als er. Benedikt XVI. ist der letzte Papst, der das II. Vaticanum mitgeprägt hat, dessen Beginn Papst Johannes XXIII. am 11. Oktober 1962 in bewusster Erinnerung an das Konzil von Ephesus (431) beginnen liess.

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Gott ist keine Hypothese, er ist Wirklichkeit

Generalaudienz über Aggiornamento und die Wirkung des Konzils nach 50 Jahren

Vatikanstadt, 10. Oktober 2012, ZENIT.org

In der Katechesenreihe während der Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. heute über das 50jährige Jubiläum der Eröffnung des zweiten Vatikanischen Konzils, das am morgigen Tag begangen wird.

Wir dokumentieren die offizielle deutsche Zusammenfassung der Katechese:

Liebe Brüder und Schwestern!

Morgen sind es fünfzig Jahre, dass Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet hat, und an diesem Tag beginnen wir auch ein Jahr des Glaubens, um uns wieder neu in das Wollen dieses Konzils und den Willen des Herrn selbst hineinzugeben, glauben zu lernen und aus dem Glauben zu leben.

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Deutsche Synodenteilnehmer:

Dem Glauben neue Strahlkraft geben

Pressekonferenz zum Auftakt

Bonn, 10. Oktober 2012, ZENIT.org/PM DBK,

Zum Auftakt der XIII. ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode in Rom haben die deutschen Synodenteilnehmer auf einer Pressekonferenz ihre Erwartungen an die Synode vorgestellt.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, hob hervor, dass Papst Benedikt XVI. vor allem im „Jahr des Glaubens“ diesen Glauben neu ins Gespräch bringen wolle: „Für mich sind die zentralen Fragen: Wie können wir neue Wege der Glaubensverkündigung finden – in der Sprache und bei den Methoden? Was heisst es, in einer säkularen Welt heute als Christ zu leben? Wie können wir Menschen für das Evangelium ansprechen und gewinnen?“ Den deutschen Bischöfen sei es wichtig, ihre in den vergangenen Jahren gemachten Erfahrungen einer neuen Evangelisierung mit in die Synode einzubringen.

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‚Jahr des Glaubens‘ in der Diözese Linz

Die Pfarre Asten in der Diözese Linz zeigt, wie man das „Jahr des Glaubens“ feiern kann

…..und lädt ab 19. Oktober zu spannenden Katechesen über das Credo ein. Referenten: Bischof Schwarz, P. Karl Wallner, DDDr. Peter Egger, Anton Lässer ua.

Linz, kath.net, 9. Oktober 2012

Das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene „Jahr des Glaubens“ wird auch in der Diözese Linz gefeiert. Auf der offiziellen Homepage der Diözese findet man zwar kaum Hinweise auf das wichtige Jahr, nicht weniger wichtiger ist allerdings eine Veranstaltung in der Pfarre Asten bei Linz. Gemeinam mit der Charismatischen Erneuerung Oberösterreich lädt die Pfarre Asten ab 19. Oktober zu zahlreichen spannenden Veranstaltungen über das Credo ein. Beginn ist am 19. Oktober mit einem Vortrag von DDDr. Peter Egger über das Credo-Thema „Ich glaube an Gott, den Vater den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“. Am 11. Dezember 2012 kommt dann Bischof Ludwig Schwarz.

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Ich, Küng

Höchste Zeit für einen Gang zu den Quellen – und eine Widerrede

Der Theologe und Autor Hans Küng instrumentalisiert das II. Vatikanische Konzil zu persönlichen Zwecken. Höchste Zeit für einen Gang zu den Quellen – und eine Widerrede.

Übermorgen beginnt die katholische Kirche ihr „Jahr des Glaubens“. Es soll der Neuevangelisierung der Gegenwart dienen und der Erinnerung an das Zweite Vatikanische Konzil, das vor 50 Jahren eröffnet wurde: ein geschicktes Doppel. Der Verlust von Glaubenswissen und der Kollaps der Glaubenspraxis in den westlichen Ländern ereigneten sich nämlich parallel zu den Konzilsnachwehen, wie sie andauern bis heute. Wurde das letzte Konzil falsch gedeutet oder wies es falsche Wege? Diese Frage ist offen.

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Irland:

Bischöfe wünschen zum Jahr des Glaubens weitere Verbreitung des Katechismus

Herbstvollversammlung über Abtreibungsgesetz, Erziehung, die Bischofssynode und die Früchte des Eucharistischen Kongresses

Maynooth, 30. September 2012, ZENIT.org

Die Bischöfe Irlands beendeten am Mittwoch, dem 25. September 2012, ihre allgemeine Herbstvollversammlung. Aufgrund „weit verbreiteter Fehlinformation“ über die Folgen des im Dezember 2010 gefällten Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte wurde der Schwerpunkt auf das Abtreibungsgesetz in Irland gelegt und daran erinnert, dass die irische Regierung keinerlei Verpflichtung unterliegt, aufgrund des Gerichtsurteils Abtreibungsgesetze zu erlassen.

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Angelus beten, Credo sprechen, Kreuzzeichen machen

Bischof Philip Egan aus Portsmouth/Südengland gibt praktische Impulse für das Jahr des Glaubens

Doch gerettet wird man „niemals durch ein Programm oder eine Struktur“, sondern „einzig durch eine Person, Jesus Christus“

Portsmouth, kath.net/pl, 8. Oktober 2012

Philip Egan, Bischof des südenglischen Bistums Portsmouth, schlägt in einem Hirtenbrief zum Jahr des Glaubens vor, dass in den katholischen Schulen mittags wieder der Angelus gebetet werde, um „Marias Glaubensantwort in Erinnerung zu rufen“. Ausserdem sollen Schüler und Lehrkörper der katholischen Schulen ermutigt werden, das Apostolische Glaubensbekenntnis aufzusagen.

Egan war Ende September zum Bischof geweiht worden, in der Dankansprache nach der Weihe hatte er gesagt: „Betet, dass ich ein demütiger, rechtgläubiger Bischof werde“.

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