Das Universum hinter dem Stacheldraht
Das Universum hinter dem Stacheldraht: Memoiren eines sowjet-ukrainischen Dissidenten

Myroslaw Marynowytsch, 1949 im ukrainischen Dorf Komarovychi nahe Lwiw geboren, ist ukrainischer Menschenrechtsaktivist, Mitbegründer der ukrainischen Helsinki-Gruppe, politischer Gefangener, später Präsident und jetzt Ehrenpräsident der ukrainischen Vereinigung von Amnesty International und Ehrenpräsident des ukrainischen PEN-Zentrums sowie Träger des Ordens der Freiheit der Ukraine und zahlreicher anderer Ehrungen.
Er arbeitet als Publizist sowie Religionswissenschaftler und Vizerektor der Ukrainischen Katholischen Universität in Lwiw. Wegen seiner Mitarbeit in der ukrainischen Helsinki-Menschenrechtsgruppe wurde Marynowitsch während der Breschnew-Ära sieben Jahre als Dissident in einem Arbeitslager inhaftiert und zwangsweise für drei Jahre ins Exil nach Kasachstan geschickt. Die Gruppe war die erste legale, nicht im Untergrund agierende Gruppe der Widerstandsbewegung, welche die Menschenrechtssituation in der Ukraine während der Sowjetzeit an die Öffentlichkeit brachte.
Die Hintermänner der Hamas
Nicht ihre „arabischen Brüder“ stützen und beschützen die Hamas, sondern die Autokraten in Teheran, Moskau und Ankara

Quelle
Angriffe auf Gaza „zum Massaker eskaliert“ | Die Tagespost (die-tagespost.de)
27.10.2023
Den Schulterschluss der arabischen Nachbarstaaten, den die Hamas am Tag ihrer Terrorattacke vor 20 Tagen vehement einforderte, hat es bisher nicht gegeben – und wird es mutmaßlich auch nicht geben. Zu sehr sind die fragilen Systeme Ägyptens, Jordaniens, des Libanon aber auch anderer arabischer Staaten darauf bedacht, die salafistischen Bewegungen im eigenen Land niederzuhalten. Andere jedoch haben sich klar auf der Seite der Hamas positioniert, vor allem drei nicht-arabische Autokratien: das Mullah-Regime im Iran, Erdoğans Türkei und Putins Russland.
Gaza/Jerusalem: Trauer und Schmerz – Gebet für den Frieden
Die Ordensfrau Maria del Pilar, Missionarin vom Institut „Fleischgewordenes Wort“, ist im Gaza-Streifen. Am Montagnachmittag nahm sie an der Beerdigung von 18 Christen teil, die bei einem Bombenangriff ums Leben kamen, bei dem ein Haus über ihnen einstürzte. Wir sprachen mit der Missionarin

Quelle
Israel: Daniels Bericht über den 7. Oktober und die Hölle im Kibbuz – Vatican News
Jerusalemer Kardinal: Tragödien auf beiden Seiten sehen
„Es war sehr traurig und schmerzhaft zu sehen, wie sich die Kinder von ihren Eltern verabschiedeten, und noch schmerzhafter war es, zu sehen, wie sich die Eltern von ihren Kindern verabschiedeten“, so Schwester Maria del Pilar gegenüber Radio Vatikan. Sie fügte an:
„Es war ein Bild, das sich nur sehr schwer vergessen lässt. Einige dieser Kinder nahmen an den verschiedenen Aktivitäten unserer Gemeinde teil. Sie waren vertraute Familien und standen uns sehr nahe. Hier in der Pfarrei Heilige Familie haben wir einige der Leichtverletzten zur Behandlung aufgenommen.“
Und später seien viele von denen gekommen, die in der orthodoxen Kirche Zuflucht gesucht hätten, so die Missionarin auf Spanisch.
Im Teufelskreis der Gewalt
Im Nahost-Konflikt plädierten die Päpste schon immer für eine Zwei-Staaten-Lösung und für eine Internationalisierung Jerusalems

Quelle
Israel wirft Kirchenvertretern Parteinahme für die Palästinenser vor | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Redemptionis anno – kathPedia
Papst Paul VI. 1964 Jerusalem
Pilgerfahrt ins Heilige Land, 1964 | Paul VI. (vatican.va)
Apostolische Reise ins Heilige Land (8.-15. Mai 2009) | BENEDIKT XVI. (vatican.va)
24.10.2023
Israels Außenminister Eli Cohen ist unzufrieden mit Papst Franziskus. Wie seine Behörde am Sonntag mitteilte, verlangt Cohen vom Vatikan „eine klare und unzweideutige Verurteilung der mörderischen Terrorakte der Hamas-Terroristen“. Damit replizierte Israels Außenminister auf die Angelus-Ansprache des Papstes.
Doch was hatte Franziskus gesagt? „Ich verfolge weiterhin mit großem Schmerz, was in Israel und Palästina geschieht. Ich denke an die vielen Menschen, vor allem an die Kinder und Alten. Ich erneuere meinen Aufruf zur Freilassung der Geiseln und fordere nachdrücklich, dass Kinder, Kranke, ältere Menschen, Frauen und alle Zivilisten nicht dem Konflikt zum Opfer fallen. Das humanitäre Recht muss eingehalten werden, insbesondere im Gazastreifen, wo es dringend notwendig ist, humanitäre Korridore zu gewährleisten und die gesamte Bevölkerung zu retten.“
Die Pest *UPDATE
Camus irrt sich nicht in seinem Roman

Aufruf an alle Christen gegen Corona-Angst und für Versöhnung
Die Pest
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*Corona und: Ein theologisch-literarisches Essay | Pastoralblätter (herder.de)
Albert Camus – Wikipedia
„Camus irrt sich nicht in seinem Roman. Das Drama sind nicht die, die durch die Hintertür zum Friedhof entwischen – und für die die Angst vor der Pest endlich vorbei war –, sondern die Lebenden, die in ihren stickigen Schlafzimmern Blut schwitzten, ohne der belagerten Stadt entfliehen zu können.“ (Gabriel García Márquez)
Die Stadt Oran wird von rätselhaften Ereignissen heimgesucht. Die Ratten kommen aus den Kanälen und verenden auf den Strassen. Kurze Zeit später sterben die ersten Menschen an einem heimtückischen Fieber: Die Pest wütet in der Stadt. Oran wird hermetisch abgeriegelt. Ein Entkommen ist nicht möglich. Albert Camus’ erfolgreichster Roman gehört zu den Klassikern der Weltliteratur. In ihm seziert er hellsichtig das menschliche Handeln im Angesicht einer Katastrophe.
Kardinal Pizzaballa in Sorge um katholische Pfarrei in Gaza
Nach der Explosion bei der orthodoxen Kirche St. Porphyrius im Gazastreifen ist der Patriarch des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, auch in Sorge um die Sicherheit der mehr als 500 Menschen, die in der nicht weit entfernten katholischen Pfarrei Zuflucht suchen


Quelle
Kardinal Pierbattista Pizzaballa
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt*
Viele Verletzte und Vertriebene, die vorher bei der orthdoxen Kirche Zuflucht gesucht hatten, sind jetzt zu uns gekommen. Wir wissen, dass es auch hier gefährlich ist. Es ist eine Gegend, die Ziel des Militärs ist. Es gab auch Warnungen, unsere Pfarrei ist informiert. Aber unsere Pfarrei hat entschieden, zu bleiben. Sie wissen nicht, wo sie hin sollten und sagen, im Gazastreifen gebe es keinen sicheren Ort. Also bleiben sie, sie vertrauen sich Gott an und beten. Es ist schön zu sehen, dass der Glaube stand hält: Der Glaube der Menschen lässt sich auch von Bomben nicht erschüttern“, sagte der Kardinal dem italienischen TV-Sender „TV2000“ am Freitag.


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