„Gotteslob ist nicht vertane Zeit“
Mit einem „Friedhofsgesicht“ lässt sich die christliche Freude nicht weitergeben
Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag bei seiner Frühmesse im Vatikan. Christen sollten sich „stärker daran gewöhnen, von Freude zu reden“, anstatt zu klagen.
„Der Heilige Geist, der uns führt, ist der Urheber der Freude! Und diese Freude im Geist gibt uns die wahre christliche Freiheit. Ohne Freude können wir nicht frei werden, sondern bleiben Sklaven der Traurigkeit. Der grosse Paul VI. sagte, dass man das Evangelium nicht mit traurigen, entmutigten Christen weitertragen kann. Manchmal machen die Christen ein Gesicht, das mehr zu einem Friedhof passt als zum Gotteslob, stimmt`s?“
Reist Franziskus nach Jerusalem und Istanbul?
Bartholomaios lud den Papst zu ökumenischen Pilgerfahrten in die Heimat Jesu und der Apostel ein
Rom, DT, 22. März 2013, von Stephan Baier
Zu zwei Reisen hat der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., den Papst in einer Unterredung am Mittwochnachmittag eingeladen – und Franziskus soll spontan eingewilligt haben: nach Jerusalem und nach Istanbul. Das berichtete die vatikannahe Nachrichtenagentur „Asia News“ am Donnerstag.
„Die beiden werden ins Heilige Land reisen, um an den 50. Jahrestagen der Umarmung zwischen Athenagoras und Papst Paul VI. zu erinnern“, schreibt auf „Asia News“ ein christlicher Journalist aus Istanbul unter dem Pseudonym „Nat de Polis“.
Kardinal Montini Rolf Hochhut und das Konklave
Giovanni Battista Montini, der Erzbischof von Mailand

Dass nicht die eigene Person, sondern stets die anderer im Fokus zu stehen hat, bewies ein Kardinal und späterer Papst an der Schwelle eines Konklave
Vatikanstadt, 28. Februar 2013, Zenit.org, Ulrich Nersinger
Giovanni Battista Montini, der Erzbischof von Mailand, galt schon nach dem Tode Pius’ XII. (1958) als ein aussichtsreicher Kandidat für den Stuhl Petri. Doch der Oberhirte der norditalienischen Diözese besass noch nicht den Kardinalspurpur. Zwar hätte er dennoch gewählt werden können, aber ein solcher Schritt war damals wie heute ein rein theoretischer. Von Papst Johannes XXIII. bereits am 15. Dezember 1958 in den Senat der Kirche berufen, standen für ihn im Konklave des Jahres 1963 die Chancen sehr gut, neues geistliches Oberhaupt der Katholiken in aller Welt zu werden. Die Tage vor dem Einzug in die Papstwahlversammlung verbrachte der „Papabile“ nicht im Kreisen um seine Person, sondern in der Verteidigung eines Mannes, dessen Andenken in dieser Zeit der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth in den Schmutz gezogen hatte.
Roms Glocken
Roms Kirchen läuten zum Abschied von Benedikt XVI.
Bischof Marcello Semeraro: Wenn der Papst mit dem Hubschrauber aus den Vatikanischen Gärten abfliege, solle in allen römischen Kirchen geläutet werden.
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 21. Februar 2013
Mit Glockengeläut wollen die Bistümer Rom und Albano am 28. Februar den Abschied von Benedikt XVI. aus dem Vatikan begleiten. Wenn der Papst mit dem Hubschrauber aus den Vatikanischen Gärten abfliege, solle in allen römischen Kirchen geläutet werden; auf die gleiche Weise werde er wenige Minuten später bei der Landung in Castel Gandolfo willkommen geheissen, sagte der Bischof von Albano, Marcello Semeraro, am Mittwoch in Radio Vatikan.
Paul VI. auf dem Weg zur Seligsprechung
Montini wurde am 26. September 1897 in Brescia in Norditalien geboren
Papst Paul VI., geboren als Giovanni Battista Montini, ist einen Schritt weiter auf dem Weg zu seiner Seligsprechung. Papst Benedikt XVI. unterschrieb an diesem Donnerstag ein Dekret, mit dem er den so genannten „heroischen Tugendgrad“ seines Vorgängers anerkannte. Die Kirche drückt damit aus, dass der Betreffende die christlichen Tugenden in vorbildlicher Weise gelebt habe. Damit ist das Verfahren zur Seligsprechung zunächst abgeschlossen, es fehlt nur noch die Anerkennung eines Wunders, das auf die Fürsprache Pauls VI. hin erfolgt ist.
Die Glaubensnovene 9. Tag
Für die Religionsfreiheit, für die Bischofssynode, 7.-28.10.12 in Rom und Frieden in Venezuela
Der Text der Novenentage ist dem „Credo des Gottesvolkes“ von Papst Paul VI. entnommen.
1. Tag: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, den Schöpfer der sichtbaren Dinge – wozu diese Welt gehört, auf der wir unser Leben verbringen – den Schöpfer der unsichtbaren Dinge- wozu die reinen Geister, die wir Engel nennen, gehören – den Schöpfer auch der geistigen und unsterblichen Seele in jedem einzelnen Menschen.
Apostolica Sollicitudo
Paul VI. Apostolisches Schreiben Motu Proprio
Über die Errichtung der Bischofssynode für die ganze Kirche
Die apostolische Sorge, in der Wir, die Zeichen der Zeit aufmerksam durchforschend, die Wege und Methoden des geistlichen Apostolates den wachsenden Notwendigkeiten unserer Tage sowie den veränderten Verhältnissen der Gesellschaft anzupassen suchen, drängt Uns dazu, Unsere Verbindung mit den Bischöfen, „die der Heilige Geist dazu bestimmt hat…, die Kirche Gottes zu leiten“ (Apg 20,28), mit noch engeren Banden zu bestärken. Dazu veranlassen Uns nicht nur Ehrerbietung und Verehrung, Hochschätzung und Gesinnung der Dankbarkeit, die Wir mit Fug und Recht für alle ehrwürdigen Brüder im Bischofsamt hegen, sondern auch die so überaus schwere Uns auferlegte Bürde des universalen Hirten, die Uns zur Amtspflicht macht, das Volk Gottes auf ewige Weiden zu führen.



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