Hl. Papst Paul VI.

D: Internetdossier zu Paul VI.

Papst Franziskus spricht am kommenden Sonntag auf dem Petersplatz in Rom Papst Paul VI. selig, der von 1963 bis 1978 im Amt war

Zu diesem Anlass gibt es auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz ab diesem Montag ein Online-Dossier. Darin setzt sich unter anderem der Mainzer Kardinal Karl Lehmann als Zeitzeuge mit dem Montini-Papst auseinander. Kardinal Lehmann schreibt, er sei überzeugt, dass der Papst, der bis heute für viele als der sogenannte „Pillenpapst“ gelte, verkannt werde. Paul VI. habe mit grosser Entschlossenheit das Zweite Vatikanische Konzil fortgesetzt und viel „für die Verwirklichung der nachkonziliaren Reformen“ getan, so Kardinal Lehmann. „Er hat als Papst die für die Kirche schwierigen, aufgestauten Probleme der Moderne erkannt und die ‚Zeichen der Zeit‘ nüchtern zur Kenntnis genommen. Er bereiste als erster Papst die Welt, baute Brücken zur Orthodoxie, zum Judentum und galt rasch durch seinen Einsatz für Evangelisierung, Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit als der erste moderne Papst.“

Weiterlesen →

Neue Biographie über Paul VI.

Paul VI.: Ein Papst im Zeichen des Widerspruchs

Buchbesprechung: Neue Biographie über Paul VI. von Vatikanist Ulrich Nersinger

Rom, zenit.org, Tanja Schultz

Die Seligsprechung von Paul VI. am 19. Oktober zwingt zu einer Rückschau auf ein Pontifikat (1963-1978), das wie kein anderes den Umwälzungen seiner Zeit und somit starker Kritik ausgesetzt war. Das fünfzehnjährige Petrusamt von Giovanni Battista Montini (1897-1978) fällt in die „bleierne Zeit“ des italienischen Klassenkampfs und Terrorismus, der Forderung nach Laizismus und der Verbreitung kommunistisch-atheistischen Gedankenguts im Bürgertum. Innerkirchlich sah sich der frühere Vatikandiplomat und Erzbischof von Mailand eingekeilt zwischen dem Ruf nach Modernisierung der Kirche und den Traditionalisten, die den Reformeifer bremsten und die dem Papst vorwarfen, liberal-sozialistischen Kreisen nahezustehen.

Weiterlesen →

Ehe und Familie

Ehe und Familie: Zur Deutungshoheit der Medien über die Bischofssynode

Albrecht Duerer Die Hl. FamiliePapst Paul VI.Quelle                                    UPDATE
KathTube: K-TV-Interview mit Prof. Hubert Gindert

Jetzt rächt sich, dass das katholische Ehe- und Familienverständnis jahrzehntelang in Predigt, Katechese und Hirtenschreiben der Bischöfe vernachlässigt wurde, um bei Gläubigen und Medien nicht anzuecken.

Ein Kommentar von Hubert Gindert

Kaufering, kath.net/Forum Deutscher Katholiken, 01. Oktober 2014

Als sich Papst Benedikt nach seinem Rücktritt vom Klerus von Rom verabschiedete, sprach er auch über seine Erfahrungen beim Zweiten Vatikanischen Konzil, das er als Berater des Kölner Kardinals in Rom erlebte. Dabei erinnerte er an den Unterschied zwischen dem wirklichen Konzil in der Konzilsaula und dem „Medienkonzil“ draussen, d.h. über das, was in den Medien darüber verbreitet wurde. Die Medieninterpretation hat das Konzilsverständnis ganz wesentlich geprägt.

Weiterlesen →

Burke: Die Medien manipulieren die Bischofssynode

„Man muss nicht brillant sein um zu sehen, dass die Medien seit Monaten versuchen, diese Synode stark zu manipulieren.“

Quelle

Präfekt der Apostolischen Signatur: Die Medien haben Papst Franziskus als jemanden dargestellt, der die Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene und andere Positionen vertrete, obwohl dies nicht stimme.

Vatikan, kath.net/CNA, 24. September 2014

„Man muss nicht brillant sein um zu sehen, dass die Medien seit Monaten versuchen, diese Synode stark zu manipulieren.“ Dies sagte Raymond Kardinal Burke, Präfekt der Apostolischen Signatur, im Hinblick auf die bevorstehende Bischofssynode zum Themenkreis Ehe und Familie, zur „Catholic News Agency“ (CNA). Dabei hätten die Medien, erläuterte Burke, Papst Franziskus als jemanden dargestellt, der die Kommunionzulassung für wiederverheiratete Geschiedene und andere Positionen vertrete, obwohl dies nicht stimme.

Weiterlesen →

Ein Papst und die moderne Kunst

„Collezione Paolo VI“ in Concesio (Brescia)

Papst Paul VI.Im Geburtsort Papst Pauls VI. gewährt ein Museum Einblicke in die Werke bedeutender Künstler der Moderne.

Die Tagespost, 25. August 2014, Von Ulrich Nersinger

Am 19. Oktober wird Papst Paul VI. (Giovanni Battista Montini, 1963–1978) zur Ehre der Altäre erhoben werden. Die kommende Seligsprechung zeichnet einen Papst aus, der in schwierigen Zeiten im ständigen Bemühen stand, die Kirche der Welt und die Welt der Kirche nahezubringen. Im Mai des Jahres 1964 war Paul VI. in der Sixtinischen Kapelle des Vatikans mit Malern, Bildhauern, Musikern und Dichtern zusammengetroffen. Ihnen machte er bei dieser Gelegenheit ein überraschendes Angebot: „Die Freundschaft zwischen Kirche und Künstlern muss wieder hergestellt werden. Wir haben Euch geplagt, weil wir Euch als oberste Regel die Nachahmung auferlegt haben, Euch, die ihr Schaffende seid, immer lebendig und voller Ideen und voller Neuheiten. Man kann wohl sagen, dass wir Euch hin und wieder eine Bleihaube übergezogen haben; verzeiht uns!… Schliessen wir Frieden? Heute? Wollen wir wieder Freunde sein? Wird der Papst wieder ein Freund der Künstler sein?“

Weiterlesen →

„Den Blick von Jesus weiterschenken“

Franziskus über Pfarreiarbeit: „Den Blick von Jesus weiterschenken“

Quelle
Evangelii nuntiandi: Über die „Evangelisierung in der Welt von heute“

Franziskus hat die Kirche seines Bistums Rom zu mehr „Mütterlichkeit“ ermutigt. Die Kirche sei eine zärtliche und fürsorgliche Mutter, und diese Haltung müsse in ihrem gesamten Auftritt jederzeit durchscheinen, sagte Franziskus am Montagabend zur Eröffnung des Seelsorgekongresses der Diözese Rom in der vatikanischen Audienzhalle.

„Wenn wir als Kirche keine Kinder hervorbringen, wenn wir steril sind, dann läuft etwas schief. Die Kirche will Mutter sein. Sicher, wir brauchen Pastoralpläne, aber das ist nicht das Wesentliche, sondern nur eine Hilfe zur Mütterlichkeit der Kirche. Wenn die Kirche keine Kinder hat, wird sie eine alte Jungfer. Und sie macht nicht bloss Kinder, die Kirche, sondern es ist ihre Identität, welche zu machen, das heisst zu evangelisieren.“

Weiterlesen →

Papstreise ins Heilige Land

Papstreise ins Heilige Land: Drei Länder, drei Weltreligionen und die Ökumene

In gut einer Woche beginnt die Papstreise ins Heilige Land, an diesem Donnerstag wurden die mitfahrenden und berichtenden Journalisten aus Rom über die Einzelheiten unterrichtet. Für unsere Redaktion in Jerusalem dabei ist Pater Bernd Hagenkord.

Drei Tage und drei Länder, insgesamt 14 Ansprachen, das klingt auf den ersten Blick sehr viel. Ist das Programm so eng, wie es sich liest?

„Wir haben bei der Vorstellung des Programms erst einmal erst einmal gestaunt, wie dicht gepackt es ist. Es sind nur drei Tage, inklusive der Flüge, und dabei hält der Papst 14 Ansprachen oder Predigten. Das ist viel.

Weiterlesen →

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung