Irak – Niniveh-Ebene
Irak – Chaldäischer Patriarch: „Über die Zukunft der Niniveh-Ebene sollten die Einwohner der Region entscheiden
Mossul, Fides-Dienst, 4, Juli 2017
Unter den irakischen Christen ist man sich uneinig, was die künftige Verwaltung der so genannten Niniveh-Ebene anbelangt, die vor kurzem von den Milizen des IS befreit wurde und als Heimat der christlichen Gemeinden Mesopotamiens gilt. Der chaldäische Patriarch Louis Raphael Sako, betont in diesem Zusammenhang, dass über die Zukunft der Niniveh-Ebene im wesentlichen nur Personen entscheiden sollten, “die aus dieser Region stammen” und es sollte geprüft werden “ob es tatsächlich politische Parteien gibt, die deren Interessen vertreten“. In diesem Sinn äussert sich der chaldäische Patriarch erneut zur Frage, die im Mittelpunkt der Konfrontation politischer Parteien und Organisationen steht, die angeblich christliche Glaubensgemeinschaften im Irak vertreten.
Eine Schale Getreide verändert die Welt *UPDATE
Eine Schale Getreide verändert die Welt: Die hoffnungsvolle Geschichte von Mary´s Meals. Aus dem Englischen von Susanne Held

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CNN – Former fish farmer feeds 1 million kids every school day
*Weitere Rezension
Was ein einzelner Mensch bewirken kann – Wie “Mary’s Meals” einer Million Kindern eine Zukunft gibt
Nachdem der Schotte Magnus MacFarlane-Barrow und sein Bruder im Fernsehen einen Bericht über das vom Krieg zerrissene Bosnien-Herzegowina gesehen hatten, beschlossen sie, eine Woche Urlaub zu nehmen um zu helfen. Keiner der beiden hätte gedacht, dass diese Erfahrung ihr Leben völlig umkrempeln sollte. Was als Reise in einem klapprigen Landrover begann, wuchs sich für Magnus zum Lebenswerk aus. Er kündigte seine Stelle, verkaufte sein Haus und steckte seine gesamte Energie in die Ernährung der ärmsten Kinder der Welt.
Nigeria – Polizei befreit Priester aus den Händen der Entführer
Ein katholischer Priester wurde aus den Händen seiner Entführer befreit
Lagos, Fides-Dienst, 28. Juni 2017
Ein katholischer Priester wurde aus den Händen seiner Entführer befreit. Pfarrer Charles Nwachukwu aus der Diözese Okigwe im Staat Imo (im Südosten von Nigeria) wurde von fünf bewaffneten Männern am vergangenen 16. Juni auf dem Weg von Umuokpu Agbajah nach Nwangele L.G.A. verschleppt worden. Die Polizei begann umgehend mit den Ermittlungen und konnte den Aufenthaltsort des Priesters im Wald bei Umuokpu lokalisieren.
Am 18. Juni überraschte eine Eingreiftruppe aus Imo die Entführer und befreiten Pfarrer Nwachukwu.
Die Polizei fand auch das Fahrzeug des Priesters, Waffen und Munition in der Nähe des Versteckes. Die festgenommenen Entführer sollen mit der Polizei zusammenarbeiten und bereits weitere Entführungen gestanden haben.
„Christina wurde ein neues Leben geschenkt”
Mädchen drei Jahre durch IS verschleppt – Priester berichtet über Rückkehr
Die Bilder im Internet verbreiteten sich wie ein Lauffeuer: Seit dem 10. Juni ist das sechsjährige Mädchen Christina aus der irakischen Ninive-Ebene wieder in den Armen ihrer Eltern. Drei Jahre lang waren sie getrennt: Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hatte das Mädchen verschleppt.
Jetzt ist es frei und wurde zu ihrer Familie zurückgebracht, die sich derzeit als Flüchtlinge im nordirakischen Erbil aufhält. Es ist wie ein Wunder, das neben der Solidarität der muslimischen Bevölkerung auch auf das Gebet der Familie von Christina zurückzuführen ist.
Vatikan – Peterspfennig
Vatikan: Am Sonntag startet Sammlung für den Peterspfennig
Er ist ein Zeichen der Verbundenheit mit dem Papst und gleichzeitig eine Hilfe für Bedürftige: Ab diesem Sonntag startet die Sammlung für den „Peters-Obolus“, den Peterspfennig.
Verstärkt wurde für die Aktion in diesem Jahr vor allem die Internetpräsenz für das Spendensammeln, diese Möglichkeiten nutzten laut Vatikan vor allem Deutsche, US-Amerikaner und Italiener. „Für den Obolus zu spenden, ist wie ein Gläubiger, der seiner eigenen Pfarrei eine Spende gibt und sagt: Nutzt es für das Wohl der Gemeinschaft“, erklärt der Substitut des Vatikanischen Staatssekretariates, Erzbischof Angelo Becciu. Es gehe um Solidarität. Das erfülle laut Becchiu auch der Papst für die Universalkirche – mit dem Peterspfennig.
Krisenerprobter Bischof aus der Ukraine – in der Schweiz!
Bischof Bohdan Dzyurakh – Krisenerprobter Bischof aus der Ukraine – in der Schweiz!
Bischof Bohdan weilt zwischen dem 23. und 28. Juni 2017 zu Gast in der Schweiz. Er gehört der ukrainisch griechisch-katholischen Kirche an die mit Rom uniert ist. Der Bischof besucht in der Schweiz verschiedene Pfarreien, in denen er über die aktuelle Lage in der Ukraine berichtet. Er wird Bezug nehmen auf die Annexion der Krim und die Kämpfe in der Ost-Ukraine.
Versöhnung und interreligiösen Dialog
Bischof Franjo Komarica aus Bosnien-Herzegowina in der Schweiz
Auf Einladung von «Kirche in Not» (ACN) spricht Bischof Komarica von Banja Luka vom 17.-23. Juni 2017 in verschiedenen Schweizer Kirchgemeinden über die Situation in seiner Heimat. Komarica gilt als beherzter Christ und als Kämpfer für Versöhnung und interreligiösen Dialog. Während des Balkankrieges bot er persönlich vielen Menschen Zuflucht. Seit Kriegsende setzt er sich für das Recht der Vertriebenen ein, nach Bosnien-Herzegowina zurückzukehren. Agenda Mittagstalk bei Radio Maria mit Bischof Komarica – Interview mit Frau Lucia Wicki-Rensch.







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