Hilfswerke

Belarus: Nuntius fordert schnelle Lösung für Migranten

Der Papstbotschafter in Belarus, Erzbischof Ante Jozic, hat zur Solidarität mit den Migranten an der westlichen Landesgrenze zu Polen aufgerufen. „In diesem Moment ist die Solidarität aller gefragt, um zuerst Leben zu retten und die beste Lösung für die Menschen an der Grenze zu finden.“

Quelle
Vatikan: Empörung über Tod von Baby an EU-Aussengrenze
D: Caritas-Direktor fordert Aufnahme von Belarus-Flüchtlingen

Das erklärte Jozic nach Angaben des Kirchenportals catholic.by vom Donnerstag. Er rief die Regierungen aller betroffenen Länder auf, entschlossen und schnell zu handeln, um zumindest vorübergehende Lösungen zu finden, die Leben retten.

Tausende Menschen aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens und anderer Regionen suchten ein besseres Leben für sich und ihre Familien und seien vor den vielen Schwierigkeiten in ihrer Heimat geflüchtet, so der Nuntius. Unabhängig von der aktuellen politischen Krise in Belarus müsse die Migrantenkrise dringend gelöst werden. Es brauche eine „Kontrolle der Migrantenströme“. Man dürfe nicht einfach zuschauen, wenn sich Menschen an der „Grenze zwischen Leben und Tod“ befänden.

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Klimagipfel Beschlüsse *UPDATE

Klimagipfel-Beschlüsse: Viel Kritik von Hilfswerken

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Klimaschutz: Papst ermutigt zu breitem Einsatz und zu Vernetzung
*Klimagipfel: Wirklich alles nur Blabla? Unser Interview

Klimagipfel-Beschlüsse: Viel Kritik von Hilfswerken

Nach Abschluss des UN-Klimagipfels COP26 im schottischen Glasgow haben Umweltschützer und Hilfsorganisationen teils scharfe Kritik am neu verabschiedeten Glasgower Klimapakt geübt.

Die blosse Anerkennung der Notwendigkeit zur Einhaltung des Ziels zur Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad reiche nicht aus, betonte etwa der internationale Dachverband katholischer Entwicklungsorganisationen (CIDSE) in einer Erklärung am Sonntag. Entscheidend sei zu handeln, die Chance auf wirklich ehrgeizige Massnahmen habe der Klimagipfel aber verpasst. Für bereits aktuell stark vom Klimawandel betroffene ärmere Staaten gebe es zudem „keine echte Solidarität“.

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Videomessaggio di Papa Francesco all’UNESCO

75 Jahre UNESCO: Glückwünsche vom Papst

Italien lässt afghanische Flüchtlinge über humanitären Korridor einreisen

Italien richtet einen humanitären Korridor für afghanische Flüchtlinge ein. Eine entsprechende Vereinbarung wird am Donnerstag im Innenministerium in Rom unterzeichnet, gab Sant’Egidio bekannt. Die katholische Basisgemeinschaft hat am Zustandekommen des Korridors mitgewirkt, zusammen mit weiteren kirchlichen, nationalen und internationalen Akteuren.

Quelle
Afghanistan
Fidesdienst

Wie viele afghanische Flüchtlinge im Zug der Aktion legal und sicher nach Italien einreisen können, wurde vorerst nicht bekannt gegeben. Die Menschen halten sich derzeit in Nachbarländern Afghanistans auf, so Sant’Egidio. An ihrer Ausreise beteiligen sich auch die italienische Bischofskonferenz, die Waldenser, die Internationale Organisation für Migration

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Haiti: „Kein Handel mit Menschenleben“

Ein beherzter Appell für die Freilassung der 17 entführten protestantischen Missionare kommt auch vom Bischof der haitianischen Diözese Anse-à-Veau-Miragoâne, Pierre-André Dumas. Vor einigen Tagen waren die Missionare von einer bewaffneten Gruppe entführt worden. Leider kein Einzelfall: UNICEF-Informationen zufolge sind in den ersten acht Monaten des Jahres 2021 100 Frauen und Kinder entführt worden

Quelle
Fidesdienst
Kirche in Not
Haiti: 60 Prozent aller Kirchen einer Diözese vom Beben zerstört
Haiti

Christine Seuss und Federico Piana- Vatikanstadt

Die Arbeit als Missionar in Haiti wird immer gefährlicher. Während das Land unter der Last einer galoppierenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krise zusammenbricht, nimmt die Gewalt bewaffneter Banden ständig zu. Dabei machen die Kriminellen auch vor jenen nicht Halt, die materielle und moralische Hilfe für eine Bevölkerung leisten, der es an grundlegenden Gütern fehlt – darunter vor allem an Lebensmitteln und Medikamenten -, und die sich noch nicht von den Folgen des verheerenden Erdbebens vom vergangenen August erholt hat.

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Papst: „Hunger bekämpfen, Konsumverhalten ändern“ *UPDATE

„Ein ehrgeiziges Ziel“: So nennt Papst Franziskus die Absicht der internationalen Gemeinschaft, den Hunger in der Welt bis 2030 auszurotten. In einer Botschaft zum bevorstehenden Welternährungstag spricht der Papst von „einer der wichtigsten Herausforderungen der Menschheit“

Quelle
Papst twittert über Arbeit der Landfrauen: Lernen wir von ihnen!
Welternährungstag
Rückschritte bei Hungerbekämpfung
Kirche in Not
Msgr. Obiora Ike aus Nigeria zu Gast in der Schweiz
*Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“

Der Text von Papst Franziskus anlässlich des Welternährungstages, der an diesem Freitag veröffentlicht wurde, richtet sich an die UNO-Organisation für Ernährung, kurz FAO; sie hat ihren Hauptsitz in Rom. Franziskus setzt sich für „innovative Lösungen“ ein, „um die Art und Weise zu verändern, in der wir Lebensmittel produzieren und konsumieren“. Das sei auch wichtig, um die Erholung nach der Corona-Pandemie zu beschleunigen.

Der Papst ruft nach einer „konzertierten Aktion, damit alle Menschen Zugang zu Nahrung haben, bei der ökologische Nachhaltigkeit garantiert wird“. Kosten dürfe das nicht mehr als angemessen. „Jeder von uns hat bei der Umwandlung der Nahrungsmittelsysteme seinen Beitrag zu leisten.“

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UNICEF: Kinder in Afghanistan brauchen sofortige Hilfe

Auch in der aktuellen Krise und nach dem Abzug vieler internationaler Akteure leistet UNICEF zusammen mit seinem großen Netzwerk an Partnern umfangreiche Hilfe in Afghanistan und weitet seine Massnahmen aus

Quelle
UNICEF: Welttag der Mädchen im Zeichen der Digitalkultur

Anlässlich des an diesem Dienstag stattfindenden G20-Sondergipfels zu Afghanistan warnt UNICEF vor den Folgen der dramatischen Gesundheits- und Ernährungskrise in dem Land.

Letzten Schätzungen zufolge werden bis Ende des Jahres 3,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren an akuter Mangelernährung leiden – bis Ende des Jahres könnten eine Million Kinder so schwer mangelernährt sein, dass sie sterben könnten. Zehn Millionen Mädchen und Jungen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

UNICEF in Afghanistan: die Hilfe geht weiter…

Auch in der aktuellen Krise und nach dem Abzug vieler internationaler Akteure leistet UNICEF zusammen mit seinem grossen Netzwerk an Partnern umfangreiche Hilfe in Afghanistan und weitet seine Massnahmen aus. Mehr als 300 UNICEF-Mitarbeiter sind im Einsatz, um die Hilfe für bedrohte Kinder und Familien rechtzeitig vor dem Winter auszuweiten.

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