UNO: Notfallpläne für den gesamten Nahen Osten aktiviert
Der Krieg im Nahen Osten droht das internationale System der humanitären Hilfe dauerhaft zu destabilisieren. Tom Fletcher, der UN-Koordinator für Nothilfe, warnte am Dienstag in New York vor einer Überlastung der Kapazitäten und aktivierte umfassende Notfallpläne für den Iran sowie die angrenzende Region. Laut Fletcher stehe man vor einer Krise, deren Auswirkungen weit über die unmittelbaren Kriegsgebiete hinausreichen
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Deutschland/Libanon: Missio Aachen startet Hilfsaktion – Vatican News
Libanon: Bischöfe wenden sich gegen “zerstörerischen Krieg” – Vatican News
“Zu viele Warnlichter blinken”, konstatierte der Chef des Büros für Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) angesichts der aktuellen Entwicklungen. Besonders besorgniserregend seien die “Dominoeffekte”: Länder wie Afghanistan und Pakistan, die bereits Millionen Unterversorgte beherbergen, stießen bei der Aufnahme neuer Flüchtlinge an ihre Grenzen. Zudem behinderten Luftraumsperrungen die Logistik und die notwendige Rotation von Hilfspersonal massiv.
Irak/Iran: Assyrische Patriarchen rufen zu Gewaltstopp auf
Die beiden assyrischen Patriarchen Mar Awa Royel III. und Louis Raphael Sako haben vom Irak aus zu einem Ende der Gewalt und zum Gebet für den Frieden für den Iran und den gesamten Nahen Osten aufgerufen. Im sunnitisch dominierten Pakistan kam es nach dem Tod des iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei zu Protesten mit Toten


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Kardinal Sako
Ordensmann: Libanon zahlt für Konflikt der anderen – Vatican News
Frieden (1029)
“Wir rufen alle beteiligten Parteien und alle relevanten Akteure dazu auf, Zurückhaltung und Vorsicht walten zu lassen, insbesondere im Hinblick auf den Schutz unschuldiger Zivilisten, unabhängig von ihrer Nationalität oder ihrem Glauben”, hieß es in einer vom Patriarchat der Assyrischen Kirche des Ostens veröffentlichten Stellungnahme.
Die Assyrische Kirche des Ostens steht unter der Leitung von Patriarch Mar Awa, er hat seinen Sitz in der nordirakischen Stadt Erbil. Die Assyrische Kirche des Ostens zählt im Iran bis zu 30.000 Gläubige.
Kirchliche Stimmen zu Nahost: Warnung vor Gewaltspirale
Der Weltkirchenrat hat ein rasches Ende des Schlagabtauschs von Israel und der USA mit dem Iran gefordert. Bischöfe in Österreich riefen zu Gebet auf
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Arabien: Apostolische Vikare rufen angesichts der Eskalation zu Umsicht auf – Vatican News
Christen in Jerusalem: Erschüttert und besorgt – Vatican News
Angriffe auf und durch Iran: Weitere Reaktionen – Vatican News
Der Ökumenische Kirchenrat verurteilte die Militärangriffe Israels und der USA gegen den Iran und dessen Vergeltungsschläge. Diese Spirale der Gewalt gefährde Millionen von Zivilisten, untergrabe die regionale und internationale Sicherheit und belaste die ohnehin fragile wirtschaftliche und soziale Stabilität im Nahen Osten, erklärte Generalsekretär Jerry Pillay am Samstag in Genf.
Militärische Konfrontation und Vergeltung könnten weder beständige Sicherheit noch Frieden bringen. Stattdessen brächten sie mehr Leid und erhöhten die Gefahr eines regionalen Flächenbrands mit unvorhersehbaren globalen Folgen, so der Vertreter des Verbands von 356 Kirchen, die zusammen mehr als 580 Millionen Christen repräsentieren. Die römisch-katholische Kirche gehört dem Rat nicht an.
Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Nuntius bittet um Gebet
Immer mehr zivile Tote, immer weitflächigere Zerstörungen: nach vier Jahren Krieg in der Ukraine scheint die Lage in dem Kriegsland verzweifelter denn je. Auch dem Apostolischen Nuntius im Land, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, fällt es zunehmend schwer, “zu verstehen, wie wir dieser Gewalt entkommen können, die immer weiter zuzunehmen scheint”. Im Interview mit Radio Vatikan ruft er zum Gebet für die Ukraine auf
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Schweiz: Caritas warnt vor Verschärfung der Not in der Ukraine – Vatican News
Svitlana Dukhovych – Vatikanstadt
Die ukrainische Redaktion von Radio Vatikan sprach anlässlich des vierten Jahrestages des Krieges in der Ukraine, den Russland am 24. Februar 2002 begann, mit dem Nuntius.
Interview
Exzellenz, vier Jahre sind seit Russlands großangelegtem Einmarsch in die Ukraine vergangen…
Vier Jahre eines so umfassenden Krieges sind eine lange Zeit. Und die Intensität dieses Krieges nimmt weiter zu. Ich habe mir die Statistiken angesehen: Verglichen mit vor vier Jahren haben sich die russischen Streitkräfte auf ukrainischem Boden etwa vervierfacht. Auch die Raketen- und Drohnenangriffe haben sich in den letzten Jahren verdrei- bis vervierfacht. Berichte der Vereinten Nationen und anderer Organisationen belegen, dass auch die Zahl der zivilen Opfer steigt. Zu Beginn des Krieges gab es die meisten zivilen Toten und Verletzten in besetzten Gebieten oder in Frontnähe. Inzwischen steigt die Zahl der getöteten und verwundeten Zivilisten abseits der Front. Die UNO gibt an, dass 35 Prozent der zivilen Toten und Verletzten in der gesamten Ukraine zu verzeichnen sind.
Europas Bischöfe starten eucharistische Gebetskette für die Krisengebiete
Vom Aschermittwoch, dem 18. Februar, bis zum Gründonnerstag, dem 2. April, verbindet eine “eucharistische Kette” die Gläubigen des gesamten Kontinents. Das Ziel: Ein gemeinsames Gebet für einen “entwaffneten und entwaffnenden Frieden” in der Ukraine, im Heiligen Land und weltweit

Quelle
Rat der europäischen Bischofskonferenzen – Wikipedia
COMECE – Die katholische Kirche in der Europäischen Union – Schweizer Bischofkonferenz
Mario Galgano – Vatikanstadt
Die vom Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) koordinierte Initiative sieht vor, dass jede nationale Bischofskonferenz während der Fastenzeit mindestens eine heilige Messe organisiert, die explizit den Opfern der Kriege gewidmet ist. Diese Kette soll nicht nur ein Akt der Frömmigkeit sein, sondern ein “sichtbares Zeichen der Hoffnung für den gesamten europäischen Kontinent”.
Papst Leo XIV.: “Friede ist ein Weg, kein fernes Ziel”
In ihrer Mitteilung beziehen sich die Bischöfe auf die Botschaft von Papst Leo XIV. zum Weltfriedenstag am 1. Januar 2026. Darin mahnte der Pontifex: “Öffnen wir uns für den Frieden! Empfangen und erkennen wir ihn an, anstatt ihn als fern und unmöglich zu betrachten. Bevor er ein Ziel ist, ist der Friede eine Gegenwart und ein Weg.”
“Das Christentum im Nahen Osten verschwindet still und leise”
Es gibt Orte, an denen das Christentum älter ist als viele europäische Nationen. In Aleppo, Mossul oder der Ninive-Ebene reicht seine Geschichte bis in die ersten Jahrhunderte zurück. Doch ausgerechnet dort, wo der Glaube einst Wurzeln schlug, werden diese Wurzeln heute immer dünner. Nicht durch ein einziges Ereignis, sondern durch einen schleichenden, beinahe lautlosen Exodus
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Quelle
Experte: Christentum verliert im Nahen Osten seine Wurzeln – Vatican News
Der Exodus der Christen aus dem Nahen Osten hört nicht auf | tagesschau.de
Christen im Nahen Osten: Eine bedrängte Minderheit kämpft ums…
“Wir lassen euch nicht allein”: Bischof Bertram Meier zieht Bilanz seiner Syrien-Reise – Vatican News
Blutbad in Taraba: 80 Tote und 90.000 Vertriebene lösen verzweifelten Protestmarsch aus – Vatican News
DR Kongo: Aktivistin Kamate fordert zivilen Widerstand – Vatican News
Interessen: Pizzaballa übt Kritik an Gaza-Friedensplänen – religion.ORF.at
14. Februar 2026
Von M. Hikmat
“Das Christentum im Nahen Osten verschwindet still und leise”, sagt Charles de Meyer, Präsident und Mitbegründer von SOS Chrétiens d’Orient in einem Interview mit der Zeitschrift The European Conservative. Seine Worte klingen nüchtern, fast sachlich. Doch hinter ihnen steht eine historische Verschiebung von dramatischem Ausmass. Seit 2014 hat seine Organisation tausende Freiwillige in Länder wie Syrien, Irak, Libanon und Armenien entsandt. Finanziert ausschliesslich durch private Spenden, arbeiten sie im Wiederaufbau, in Schulen, in der Nothilfe. Sie sind dort präsent, wo internationale Aufmerksamkeit oft fehlt. Was de Meyer beschreibt, ist kein plötzlicher Zusammenbruch, sondern ein langsames Verschwinden.
‘Lady of Knock’ bitte für uns!
Lady of Knock – Beschütze den neuen Papst Leo XIV.
Ireland’s International Eucharistic and Marian Shrine | Knock Shrine
Auftrag und Wahrheit
Herz Jesu Weihe
Weihe an das Herz Jesu: Am Anfang steht das Herz
Heiligstes Herz Jesu – Wikipedia
Irland wird am 22. Juni in Knock an das Heiligste Herz Jesu geweiht
Irland wird dem Heiligsten Herzen Jesu geweiht – katholisch.de









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