Frieden

Wo bleiben die schöpferischen Anstrengungen für Frieden?

Europa scheint sich der Logik der Aufrüstung und des Krieges hinzugeben und zeigt Apathie, was die Suche nach Frieden betrifft, gibt der Chefredakteur von Vatican News Andrea Tornielli zu bedenken. In diesem Kontext sei die in Ungarn gestellte Frage des Papstes eine wichtige Mahnung

Quelle
Robert Schumann

Andrea Tornielli – Vatican News

Wo bleiben die schöpferischen Friedensbemühungen?

Es ist eine dramatische Frage, die Franziskus aus dem Herzen Europas stellt, aus Ungarn, dessen Grenzen an die Ukraine grenzen, die Opfer des russischen Angriffskrieges ist. Es ist eine Frage, die in erster Linie die Führer der betroffenen Nationen sowie die Regierungschefs Europas und der ganzen Welt herausfordert. Sie stellt auch das Gewissen eines jeden von uns in Frage.

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Sudan: Bischof verschanzt sich in der Kathedrale

Auch zum Ende des Fastenmonats Ramadan kommt der Sudan nicht zur Ruhe. Trotz vereinbarter Feuerpausen tobt der Konflikt. Tausende sind aus der Hauptstadt Khartum geflohen. “Kirche in Not” sieht nicht nur die Christen unter Druck  *UPDATE

Quelle
Machtkampf im Sudan | radio horeb Leben mit Gott …
Sudan- Ende des muslimischen Fastenmonats: Eid-el-Fitr-Feierlichkeiten von Unruhen geprägt – Agenzia Fides
Papst fordert Ende der Gewalt im Sudan – Vatican News
*Russlands unheilvolle Rolle im Sudan

“Momentan können wir nur telefonisch beistehen. Ich versuche die verschiedenen Kontakte täglich anzurufen und sage einfach, dass wir da sind. Ich frage jedes Mal nach, was wir tun können.” Das sagt Kinga Schierstädt, Projektreferentin für Afrika beim katholischen Hilfswerk “Kirche in Not” dem Kölner Domradio.

Es gehe in aktuellem Fall nicht um einen Religionskampf, so Schierstädt weiter, sondern um zwei Militärgeneräle, die gegeneinander kämpfen. “Aber die Gefahr, dass Zivilisten dem zum Opfer fallen, ist sehr sehr groß, weil ohne Rücksicht auf Verluste geschossen wird. Somit ist die Gefahr außer Haus zu gehen, wahnsinnig groß”, fügt sie an. Was die Katholiken im Sudan betreffe, sagt sie: “Die katholische Kirche im Sudan ist sehr klein, etwa 95 Prozent der Einwohner sind Muslime. Da es kein religiöser Konflikt ist, sind alle Bürger gleich betroffen. Die öffentlichen Gottesdienste am vergangenen Sonntag sind ausgefallen. Das Glaubensleben findet in den Krisenzonen nur mehr in den Privathäusern statt.” Einer von den Bischöfen habe ihr gesagt, dass er sich inzwischen in der Kathedrale verschanzt hat beziehungsweise dahin geflohen ist: “Hier bin ich wenigstens in der Nähe vom Allerheiligsten. Das ist momentan mein einziger Schutz.”

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Abu Masen: “Dieses Land verdient keine Mauern, sondern Brücken”

Ein Interview mit dem Präsidenten des Staates Palästina, dreißig Jahre nach dem Abkommen von Oslo

Quelle
Heiliges Land – Palästinensischer Präsident bittet Vertreter der christlichen Kirchen um Schutz der heiligen Stätten in Jerusalem – Agenzia Fides
Palaestinensische-gebiete.pdf (kirche-in-not.de)
Geschichte Palästinas von seinen Anfängen bis heute (lpb-bw.de)
Osloer Abkommen als Meilensteine im Nahost-Friedensprozess | Hintergrund aktuell | bpb.de

Von Roberto Cetera

Auf der Straße, die von Jerusalem nach Ramallah führt, ist bereits seit einiger Zeit die Dunkelheit angebrochen und die Straßen sind mit der Festbeleuchtung erleuchtet, die hier während des Ramadans angezündet zu werden pflegt. Der Abend ist hier bereits lau und an den Straßenrändern haben sich Familiengruppen zum iftar versammelt, dem Abendessen, das auf das lange Fasten folgt, das tagsüber eingehalten wird. Das strahlende Weiß der zur muqata, der Residenz des Präsidenten, gehörenden Gebäude hebt sich ab von der Dunkelheit einer mondlosen Nacht. Das Gespräch mit Präsident Abbās findet zu nächtlicher Stunde statt; das ist hierzulande keineswegs unüblich. Nach diversen Sicherheitskontrollen gelangen wir in einen Wartesaal, der mit einem großen Fotoposter dekoriert ist, auf dem die goldene Kuppel des Felsendoms und die beiden grauen Kuppeln der Grabeskirche so abgebildet sind, als grenzten sie unmittelbar aneinander.

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A Message For Peace

 

Die Schwestern von Auschwitz: Roman nach einer wahren Geschichte

Drei Schwestern – ein Versprechen für die Ewigkeit

Literatur/Musik/DVD (3754)

Als Kinder versprechen die Schwestern Cibi, Magda und Livia ihrem Vater, immer zusammenzubleiben, egal was passiert. 1942 wird die jugendliche Livia aus ihrer slowakischen Heimat nach Auschwitz deportiert. Cibi, die Älteste, folgt Livia, entschlossen, ihr beizustehen. Als schließlich auch Magda in das Vernichtungslager gebracht wird, geben sich die Schwestern ein weiteres Versprechen: gemeinsam zu überleben. Und ihr Zusammenhalt macht das Unmögliche möglich. Ihr Weg führt sie aus der Hölle des Konzentrationslagers durch das vom Krieg zerrissene Europa zurück in eine Heimat, die keine mehr ist. So beschließen die Schwestern, in Israel neu anzufangen und nicht nur zu überleben, sondern zu leben.

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14. April 2023 12.00 Uhr Hl. Rosenkranz

From the Holy House in Loreto, Regina Caeli prayer and Holy Rosary

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News

 

Analyse: Die konkrete Diplomatie von Johannes Paul II. und ihr Erbe *UPDATE

Vor hundert Jahren wurde Karol Wojtyla geboren. Bevor er Papst wurde, lernte er die zwei grossen totalitären Regime des Jahrhunderts kennen. Das verlieh seinem Pontifikat den Odem der Freiheit

Quelle
*Pacem in terris: Ein weiterhin relevantes diplomatisches Erbe – Vatican News
Pacem in terris: Wie Johannes XXIII. den Frieden erklärte – Vatican News
Papst bei Generalaudienz: Pacem in terris ist auch heute aktuell – Vatican News

Von Susanne Finger und Andrea Gagliarducci

Vatikanstadt, 19. Mai 2020 (CNA Deutsch)

“Es gibt viel Polen und viel Kirche in den diplomatischen Gedanken des heiligen Johannes Paul II” schreibt der Vatikanist Andrea Gagliarducci von ACI Stampa, der italienischsprachigen Schwesternagentur von CNA Deutsch, im folgenden Artikel.

Viel Polen, weil das Land, aus dem der Papst kam, mit seiner Geschichte und diesem qualvollen historischen Abschnitt einen jungen Menschen nicht gleichgültig lassen konnte. Und viel Kirche, weil Papst Johannes Paul II trotzdem nie nur ein polnischer Papst war. Er war der Papst der universalen Kirche. Er war der Papst, der die Religion nirgendwo mit Füssen getreten sehen wollte, denn das hatte er in Polen gesehen und generell in den Staaten unter sowjetischer Herrschaft.

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