Vatikan-Briefmarken zu Friede: Größtes Gut der Menschen
Der Vatikan setzt ein weiteres Zeichen für den Frieden: Diesen Dienstag gibt das Markenamt eine neue Serie Postwertzeichen zum Thema Frieden heraus. Eine Marke zeigt so etwa zwei bunte Arme in Herzform, die sich überschneiden und die Hände reichen, eine andere Papst Franziskus mit Ukraine-Flagge. Am 16. und 17. Mai 2023 gibt es die Marken mit Sonderstempel bei der Vatikanpost unter den Kolonnaden des Petersplatzes
Quelle
Papst gibt auf Twitter Tipps für Frieden – Vatican News
UN-Videoblog: Die Internationale Allianz für Religionsfreiheit (catholicnewsagency.com)
Die beiden dem Frieden gewidmeten Briefmarken sind Teil der Europa-Serie 2023 des vatikanischen Briefmarkenamtes. Die Marke im Wert von 0,10 € zeigt Papst Franziskus bei seiner Generalaudienz am 6. April 2022, als ihm eine ukrainische Flagge übergeben worden war, die aus der Stadt Butscha kam, wo gerade ein schreckliches Massaker stattgefunden hatte. Papst Franziskus bat bei dieser, wie vielen weiteren Gelegenheiten seit dem Angriffskrieg, um Frieden für die Ukraine und darum, den Krieg dort und das Leid der Menschen nicht zu vergessen und für sie zu beten.
Europatag: Einheit und Frieden nötiger denn je
Der Europatag findet dieses Jahr wieder vor dem tragischen Hintergrund des Krieges auf europäischem Boden statt – mit schrecklichem körperlichem, materiellem und geistigem Leid für die Menschen in der Ukraine. Das hebt der Vorsitzende der EU-Bischofskommission COMECE, Bischof Mariano Crociata, in einer Botschaft zum Europatag an diesem Dienstag hervor
Quelle
9. Mai –Europatag | Europäische Union
Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges verschlechtern seit mehr als einem Jahr die soziale Lage der Bevölkerung, wobei die Auswirkungen auf die schwächsten Bevölkerungsgruppen noch verheerender seien, so Bischof Crociata. Der Comece-Vorsitzende betont auch, dass 73 Jahre nach der Erklärung von Robert Schuman das Bedürfnis nach Einheit und Frieden groß sei. Daran habe auch Papst Franziskus in seiner Ansprache vor der Vollversammlung der COMECE am 23. März eindringlich erinnert, betont Crociata. Das Ganze sei “noch dringlicher und unerträglicher geworden”.
Der Dritte Weltkrieg: Das Undenkbare denken
Spannend formuliert und historisch fundiert gehen die Autoren Hang Nguyen und Jamal Qaiser der Frage nach, wie es gelingen kann, die Menschheit vor einem Dritten Weltkrieg zu bewahren

Rezension
Ein Appell von Hang Nguyen | Diplomatic Council (diplomatic-council.org)
Spannend formuliert und historisch fundiert gehen die Autoren Hang Nguyen und Jamal Qaiser der Frage nach, wie es gelingen kann, die Menschheit vor einem Dritten Weltkrieg zu bewahren.
Die globalen Machtzentren und Atomwaffenarsenale, der Sicherheitsrat und die Blauhelme der UNO, die Macht und Ohnmacht der internationalen Institutionen, der Cyber War, biologische Waffen, Kriegspropaganda, asoziale Medien, Terrorismus, Killerroboter und der Kampf um den Weltraum sind nur einige der Themen.
Ebenso zur Sprache kommen die Entwicklungen in Afghanistan, Syrien, Nordkorea und der Ukraine sowie der sich zuspitzende globale Konflikt zwischen den USA und China.
Ukraine: Parolin bekräftigt Hoffnung auf Waffenstillstand
Kardinal Pietro Parolin zeigt sich “überrascht” über Äußerungen der Regierungen Russlands und der Ukraine. Beide haben erklärt, dass sie nichts von einer Friedensmission des Vatikan wüssten
Papst Franziskus hatte am Sonntag beim Rückflug von Ungarn nach Rom gegenüber Journalisten von einer “Mission” gesprochen, die derzeit im Gang sei. Wörtlich sagte er: “Ich bin bereit, alles zu tun, was getan werden muss. Auch jetzt ist eine Mission im Gange, aber sie ist noch nicht öffentlich. Warten wir ab… Wenn es öffentlich ist, werde ich es sagen.” Kurz darauf hatten Moskau wie Kyiv reagiert: Sie wüssten von einer solchen Initiative des Vatikan nichts, es habe in dieser Hinsicht keine spezifische Kommunikation gegeben.
Darauf reagierte der vatikanische Kardinalstaatssekretär nun “überrascht”: “Meines Wissens waren und sind sie sich beide Seiten der Sache bewusst”, äußerte er am Donnerstagabend am Rand einer Buchvorstellung in Rom. Und noch einmal: “Soweit ich weiß, wissen sie es… ich weiß, dass beide Parteien informiert wurden”.


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