Frieden

Türkei: “Schluss mit den Massakern im Nahen Osten”

Der türkische Bischof, der am Montag zum apostolischen Administrator von Anatolien ernannt worden ist, zeichnet im Gespräch mit Vatican News ein Bild der Kirche im Land und lädt junge Priester ein, sich als sogenannte “fidei donum” (wörtlich: Geschenk des Glaubens) in diesem “an Potenzialen reichen Land” zu engagieren. Die Lage nach dem Erdbeben sei nach wie vor ernst: “Wir müssen noch unsere Kathedrale wieder aufbauen”

Quelle
In Deutschland geborener Weihbischof wird Administrator von Apostolischem Vikariat Anatolien
Nordafrikanische Bischöfe: „Gegen Krieg, gegen alle Kriege“ – Vatican News

Antonella Palermo – Vatikanstadt

Der Jesuit Antuan Ilgit ist am Montag zum Nachfolger von Paolo Bizzeti, seines Zeichens ebenfalls Jesuit, bestimmt worden. Franziskus wählte den in Deutschland geborenen Türken als ersten einheimischen Bischof dazu aus, die Leitung des Apostolischen Vikariats Anatolien –zunächst übergangsweise – zu übernehmen. Bizzeti hatte aus Altergründen seinen Rückzug von dem Amt erbeten. Ilgit wurde nun zum Apostolischen Administrator “sede vacante et ad nutum Sanctae Sedis” (bei vakantem Bischofssitz und bis auf Widerruf durch den Heiligen Stuhl) bestimmt. Zuvor war er stellvertretender Vikar und bischöflicher Kanzler des Apostolischen Vikariats von Anatolien (ab 2022). Er ist Sprecher der türkischen Bischofskonferenz, verantwortlich für die Jugend- und Berufspastoral und Vorsitzender der Nationalen Kommission für Katechese.

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Papst Franziskus bekundet Nähe zu Ukraine in Brief nach 1000 Kriegstagen

In einem Brief an Erzbischof Visvaldas Kulbokas, den apostolischen Nuntius in der Ukraine, hat Papst Franziskus am 19. November seine große Trauer über das Leid der Menschen in dem Land ausgedrückt, die seit dem russischen Angriff am 24. Februar 2022 nun seit 1000 Tagen Krieg ertragen müssen

Quelle
Gott wird für jede vergossene Träne Rechenschaft fordern – L’Osservatore Romano
Nuntius an Ostern in der Ukraine: “Licht Christi brennt weiter in unserer Mitte” – Vatican News
Visvaldas Kulbokas – Wikipedia

Von Kristina Millare und Zoe Romanowsky

Vatikanstadt – Mittwoch, 20. November 2024

In einem Brief an Erzbischof Visvaldas Kulbokas, den apostolischen Nuntius in der Ukraine, hat Papst Franziskus am 19. November seine große Trauer über das Leid der Menschen in dem Land ausgedrückt, die seit dem russischen Angriff am 24. Februar 2022 nun seit 1000 Tagen Krieg ertragen müssen.

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22. November 2024 Hl. Rosenkranz

 

Papst an G20 in Brasilien: Wege für Frieden finden

Papst Franziskus hat die Teilnehmer des G20-Gipfels in Brasilien dazu aufgerufen, mehr für dauerhaften Frieden auf der Welt zu tun: “Es ist von größter Bedeutung, dass die Gruppe der Zwanzig neue Wege findet, um einen stabilen und dauerhaften Frieden in allen Konfliktgebieten zu erreichen, mit dem Ziel, die Würde der betroffenen Menschen wiederherzustellen”, heißt es in einer Botschaft, die das katholische Kirchenoberhaupt diesen Montag zur Eröffnung des Treffens schickte

Quelle
Von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin verlesene Botschaft des Heiligen Vaters an das G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs [Rio de Janeiro, 18.-19. November 2024]

Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

Bei den G20-Treffen versammeln sich seit 1999 die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. Die Gruppe setzt sich aus den Finanzministern und Zentralbankchefs von 19 Ländern zusammen; das zwanzigste Mitglied ist die EU. Es sind zudem Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank sowie des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses (IMFC) dabei.

Für den Heiligen Stuhl ist Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin für zwei Tage zum G20-Gipfel in die brasilianische Metropole Rio de Janeiro gereist. Zum Auftakt verlas er dort am Montagabend die Papstbotschaft.

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Ukraine: 1.000 Tage Krieg

Suche nach gangbaren Wegen zum Frieden für die Ukraine – Eine Reflexion tausend Tage nach Beginn des Konflikts in der Ukraine – von unserem Chefredakteur Andrea Tornielli

Quelle
Ukraine: 1.000 Tage Krieg – Unicef fordert Schutz für Kinder – Vatican News
Parolin: “Wir dürfen nicht vor der Unabwendbarkeit des Krieges kapitulieren” – Vatican News

Andrea Tornielli

Tausend Tage. Tausend Tage sind seit dem 24. Februar 2022 vergangen, als die Armee der Russischen Föderation auf Befehl von Präsident Wladimir Putin die Ukraine angriff und dort einmarschierte. Tausend Tage und eine unbestimmte – aber sehr hohe – Zahl von Toten, Zivilisten und Militärs, von unschuldigen Opfern wie Kindern, die auf den Straßen, in Schulen und in ihren Häusern getötet wurden. Tausend Tage und Hunderttausende von Verwundeten und Traumatisierten, die ein Leben lang behindert bleiben werden, Familien, die obdachlos geworden sind. Tausend Tage und ein gemartertes und verwüstetes Land. Nichts kann diese Tragödie rechtfertigen, die schon früher hätte gestoppt werden können, wenn alle auf das gesetzt hätten, was Papst Franziskus die “Friedenspläne” nannte, anstatt sich der vermeintlichen Unausweichlichkeit des Konflikts zu ergeben.

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15. November 2024 Hl. Rosenkranz

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News

Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News
Hl. Albertus Magnus

Ukraine-Krieg – Dramatischer dritter Kriegswinter *UPDATE

Die Ukraine steht vor ihrem dritten und härtesten Kriegswinter

Quelle
Moskaus verdeckte Kriege | Die Tagespost
Dritter Kriegswinter in der Ukraine: “Die Menschen sind erschöpft” – Vatican News
*Harter Winter für die Ukraine: Renovabis ruft zur Winterhilfe auf – Vatican News

07.11.2024

Stephan Baier

Die Ukraine steht vor ihrem dritten und härtesten Kriegswinter. Militärisch hat der russische Aggressor im Donbass an einer tausend Kilometer langen Front zuletzt Gebietsgewinne gemacht und seine Angriffe deutlich verstärkt. An mehreren Stellen haben die russischen Truppen die zweite Verteidigungslinie der Ukraine durchbrochen. Militärexperten befürchten gar einen Dammbruch, weisen aber auch darauf hin, dass die Soldaten beider Seiten erschöpft sind. Der Abnützungskrieg geht allerdings stärker zulasten der Ukraine, die massive Rekrutierungsprobleme hat.

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