Kath. Familie leben bedeutet, dem Zeitgeist widerstehen
P. Heinrich Walter (Schönstatt-Bewegung) bei der Bischofssynode im Vatikan
Vatikanstadt, 15. Oktober 2012, zenit.org
In der neunten Generalkongregation der Bischofssynode für die Neuevangelisierung hat P. Heinrich Walter, seit 2003 Generaloberer der Schönstatt-Bewegung, einen Vortrag über die Familie als Ort der Neuevangelisierung gehalten.
[Wir dokumentieren die Ansprache im Wortlaut:]
Familie als Ort und Träger der Neuevangelisierung
Die Apostelgeschichte berichtet uns, wie der Glaube am Anfang in den Häusern gelebt wurde.
„Wir waren glücklich und voller Begeisterung“
Die Jahre vergehen, aber gewisse Aussagen bleiben

Rom, Die Tagespost 12. Oktober 2012
Messe bei strahlender Sonne und Papstansprache beim Schein des Mondes: In Rom hat in Erinnerung an das Konzil das „Jahr des Glaubens“ begonnen. Von Guido Horst
Die Jahre vergehen, aber gewisse Aussagen bleiben. Fünfzig Jahre ist es her, da hat der selige Johannes XXIII. seine berühmte „Mondscheinansprache“ zu Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils gehalten. In einem Fackelzug waren damals Abertausende von Menschen auf den Petersplatz geströmt und vom Fenster des päpstlichen Arbeitszimmer aus sagte der Roncalli-Papst jene unvergesslichen Worte: „Geht nach Hause und erweist euren Kindern eine Zärtlichkeit. Und sagt ihnen, dass es eine Zärtlichkeit des Papstes ist.“
Kindeswohl:
Kinder so genanntem bildungsfernem Milieu entziehen?
Die professionellen Hände und die Meinung deutscher und türkischer Eltern
Rom, 12. Oktober 2012, ZENIT.org/iDAF
Sind „bildungsferne“ Eltern zu dumm, um ihren Kindern Krabbeln, Laufen und Sprechen beizubringen? Wer das Betreuungsgeld als „Verdummungsprämie“ oder „bildungspolitische Katastrophe“ abqualifiziert, wird diese Frage konsequenterweise bejahen. Denn auch um diese elementaren Lebensvollzüge geht es bei der Betreuung von ein- und zweijährigen Kindern.
Die Familie ist das stärkste Glaubenszeugnis
Vinko Puljic, Kardinal und Erzbischof von Sarajewo, referiert im Rahmen der Bischofssynode
Vatikanstadt, 12. Oktober 2012, ZENIT.org
Im Folgen veröffentlichen wir den Redebeitrag vom 10. Oktober 2012 von Kardinals Vinko Puljic, Erzbischof von Sarajewo, bei der fünften Vollversammlung der Bischofssynode zur Neuevangelisierung:
Wir leben heute mit den schmerzhaften Erfahrungen des Krieges. Etwa die Hälfte der Katholiken wird buchstäblich von ihren Wohnungen und ihrem Grundbesitz vertrieben. Die Machtspiele der lokalen und internationalen Politik nach dem Krieg machten eine Rückkehr der Katholiken unmöglich. Mit dem Einbruch der europäischen Demokratie und des Relativismus erlebten die Werte der Familie eine Erschütterung, sodass auch wir heute in unseren Herzen eine starke Sehnsucht nach der Neuevangelisierung spüren.
Bischofssynode: 7. Generalsitzung
„Priester hätten eine „nicht austauschbare spezifische Rolle“
Universales Heil, das die Kirche vermittelt, ist untrennbar von der sakramentalen Identität des Priesters.
Beiträge über die Unterwanderung des Bildungssystems, Angriffe durch biblische Fundamentalisten und die Stellung des Priesters.
Von Jan Bentz
Vatikanstadt, 12. Oktober 2012, ZENIT.org
Nach dem Morgengebet und einer kurzen Besinnungspredigt seiner Exzellenz John Onaiyekan, Erzbischof von Abuja in Nigeria, hat die Bischofssynode mit ihrer heutigen 7. Generalsitzung begonnen.
Mehr Barmherzigkeit bitte!
Seelsorge darf nicht instrumentalisiert werden:
Krisenindikator einer nachlässigen Verkündigung
– von Pfarrer Hendrick Jolie
Der Umgang der Kirche mit sogenannten „wiederverheirateten Geschiedenen“ ist wieder einmal in aller Munde. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Priestern und Diakonen aus dem Erzbistum Freiburg „Wiederverheiratete Geschiedene“ vom Mai 2012. Die unterzeichnenden Geistlichen behaupten, sie würden sich im „pastoralen Handeln gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen von der Barmherzigkeit leiten lassen“. Gleichzeitig bekunden sie das Vorhaben, in Widerspruch zu Lehre und Ordnung der Kirche die genannten Personen zu den Sakramenten zuzulassen – gemeint sind die Sakramente der Krankensalbung, der Versöhnung und der Heiligen Kommunion. Die Freiburger Geistlichen erinnern hierbei an das oberste Prinzip des kirchlichen Rechts, „salus animarum suprema lex“ (das Heil der Seelen ist das oberste Gebot). Man gibt also vor, das Heil der Seelen wiederverheirateter Geschiedener im Auge zu haben, wenn man sie – unabhängig vom Gnadenstand – zu den Sakramenten zulässt.
Geschenk zum Papstbesuch im Libanon:
Jugendkatechismus auf Arabisch
6. September 2012, KIN – Den Jugendkatechismus YOUCAT gibt es bald auch auf Arabisch
Bei einem Jugendtreffen mit Papst Benedikt XVI. bei dessen Besuch im Libanon werden am 15. September die ersten 50 000 Exemplare verteilt. Darauf hat jetzt der Koordinator des Jugendtreffens, Pater Toufic Bou Hadir, in einem Schreiben an das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not hingewiesen. Das mehr als 300 Seiten starke Buch, das 527 Fragen zum Glauben beantwortet, sei ein persönliches Geschenk des Papstes an die Jugendlichen.


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