Familien-Pastoral

Irrige Sensationsmeldung über die Trauuungen durch den Papst

„Hätte sich der zuständige Redakteur bei einer sachkundigen Person informiert, so wäre es nicht nötig gewesen, daraus eine Sensationsmeldung zu machen“

Quelle
KathTube:  Papst Franziskus traut 20 Ehepaare im Petersdom

Ein Kommentar von Bischofsvikar Helmut Prader

St. Pölten/Vatikan, kath.net, 15. September 2014

Der ORF brachte am Sonntag in den Nachrichten eine Sensationsmeldung: Im Vatikan haben im Beisein des Papstes 20 Paare geheiratet, wobei auch Paare dabei waren, wo schon einmal jemand kirchlich verheiratet war.

So wurde die Meldung in den Raum gestellt. Nach kurzer Recherche konnte man nachlesen, dass zumindest eine Person dabei war, deren erste Ehe annulliert wurde.

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„Morallehre bereichert“

Bischof Koch widerspricht belgischem Bischof: Morallehre bereichert

Quelle
Bistum Dresden-Meissen

Koch: „Weit mehr als die Ablehnung mancher kirchlicher Lehräusserungen in diesen Fragen, etwa weil man ihre theologischen und anthropologischen Grundlagen nicht teilt, wundert mich, dass deren zentrale Inhalte gerade innerkirchlich kaum bekannt sind.“

Bonn, kath.net/KNA, 10. September 2014

Der katholische Bischof von Dresden-Meissen, Heiner Koch, widerspricht der Kritik des Antwerpener Bischof Johan Bonny an die früheren Päpsten Paul VI. und Johannes II. Aus ihren Schreiben habe er „viele bereichernde Impulse zu den Themen Sexualität sowie Ehe und Familie erhalten“, sagte Koch der in Bonn erscheinenden „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ (Donnerstag). Als Beispiele nannte er die Theologie des Leibes oder die integrativ-ganzheitliche Sicht menschlicher Sexualität. Koch ist stellvertretender Vorsitzender der Kommission Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz.

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Nur das Wahre kann auch pastoral sein

Wiederverheirateten Geschiedenen Wege zur Heilung zu eröffnen, bedeutet nicht, die Wahrheit im Namen der Liebe zu kompromittieren

Erzbischof Müller:  Zur Seelsorge wiederverheirateter Geschiedener
Papst Benedikt XVI.: Pontifikat zwischen Konzilstheologe und Glaubenspräfekt
Zu einigen Einwänden gegen die kirchliche Lehre über den Kommunionempfang von wiederverheirateten geschiedenen Gläubigen

Wiederverheirateten Geschiedenen Wege zur Heilung zu eröffnen, bedeutet nicht, die Wahrheit im Namen der Liebe zu kompromittieren. Von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.

Rom, kath.net, 08. September 2014

Am 12. September erscheint im Würzburger Echter-Verlag der von Bischof Rudolf Voderholzer (Regensburg) herausgegebene Band „Zur Seelsorge wiederverheirateter Geschiedener. Dokumente, Kommentare und Studien der römischen Glaubenskongregation. Mit einer Einleitung von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.“

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Die unzertrennliche Einheit der Ehegemeinschaft

Familiaris Consortio, Vatikan Nr. 19

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19. Die erste Gemeinschaft ist die, die sich zwischen den Eheleuten bildet und entwickelt: Kraft des ehelichen Liebesbundes sind Mann und Frau „nicht mehr zwei, sondern eins“ (Mt 19,6; vgl. Gen 2,24) und berufen, in ihrer Einheit ständig zu wachsen durch die Treue, mit der sie täglich zu ihrem Eheversprechen gegenseitiger Ganzhingabe stehen.

Die Ehegemeinschaft wurzelt in der natürlichen Ergänzung von Mann und Frau und lebt aus dem persönlichen Willen der Gatten, ihr ganzes Leben zu teilen, das, was sie haben und das, was sie sind. Deshalb ist eine solche Gemeinschaft die Frucht und das Zeichen eines tief menschlichen Anspruchs. Aber in Christus, dem Herrn, sagt Gott ja zu diesem menschlichen Anspruch, bestätigt, läutert und erhebt ihn und führt ihn durch das Ehesakrament zur Vollendung: Der in der sakramentalen Eheschliessung geschenkte Heilige Geist eröffnet den christlichen Ehegatten eine neue Gemeinschaft, eine Liebesgemeinschaft, die lebendiges und wirkliches Bild jener einzigartigen Einheit ist, die die Kirche zum unteilbaren Mystischen Leib des Herrn Jesus Christus macht.

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Vatikan lädt zum Gebet ein

Familiensynode: Vatikan lädt zum Gebet ein

Der Vatikan lädt zu einem weltweiten Gebetstag für die bevorstehende Familiensynode ein.

Am Sonntag, den 28. September, sind alle Diözesen, Pfarreien und Orden der katholischen Kirche dazu aufgerufen, in der Messe für das Gelingen des Bischofstreffen zu beten, heisst es in einer Mitteilung des Synodensekretariates von diesem Samstag.

Handreichungen dazu würden demnächst veröffentlicht.

Die Dritte Ausserordentliche Bischofssynode tritt vom 5. bis 19. Oktober im Vatikan zusammen und steht unter dem Motto „Die pastoralen Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“. An der Versammlung nehmen die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen sowie weitere, noch zu berufene Mitglieder, Experten und Beobachter teil.

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Die vaterlose Gesellschaft

Wenn Männer nicht mehr präsent sind, leidet die ganze Gesellschaft

Wenn Männer nicht mehr präsent sind, leidet die ganze Gesellschaft
Die vaterlose Gesellschaft
Briefe von Männern und Frauen

1963 legte der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich seine Studie über den „Weg zur vaterlosen Gesellschaft“ vor. Der Einfluss unmittelbarer Vorbilder gehe verloren. Heute, sagt die Erziehungswissenschaftlerin Astrid von Friesen, sei der leibliche Vater oft gar nicht mehr präsent.

Die Weihnachtsgeschichte lässt sich auch als die eines vaterlosen Jungen und seines Stiefvaters lesen oder als die einer Patchworkfamilie. Maria, eine junge Magd wird unehelich schwanger, eine extreme Schmach. Gott verschafft ihr deswegen einen etwas einfältigen Ehemann, der im Traum die Botschaft oder den Befehl erhält, Maria, seine Verlobte, zu heiraten.

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Stark im Bund mit Maria

Vom Anfang in Dachau zum internationalen Netzwerk von Hauskirchen

Schönstatt: Apstolische Bewegung
Vatikan: Familiaris consortio: Über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt von heute 
Josef-Ketenich-Hof
Mit der pilgernden Gottesmutter durch Europa

Streifzug durch die Geschichte der Schönstattfamilienbewegung

Von Weihbischof Michael Gerber

Die Tagespost, 03. September 2014

Die gegenwärtige Diskussion um Ehe und Familie provoziert nicht zuletzt die Frage nach den Ressourcen. Es ist die Überzeugung der Kirche, dass die urmenschliche Sehnsucht nach vorbehaltloser und unbegrenzter Annahme eine Antwort findet im Jawort, das sich die Brautleute mit der Spendung des Sakramentes der Ehe gegenseitig schenken. Darin manifestiert sich die Zusage der unbedingten Treue Gottes.

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