Familie

Gute Idee, keine Mehrheit

Das Familienwahlrecht

Jürgen LiminskiDie Tagespost: ABO/Leserbriefe 

Die Tagespost, 24. November 2014

Von Jürgen Liminski

Das Familienwahlrecht – Eltern wählen für ihre minderjährigen Kinder – ist eine gute Idee. Etliche Prominente haben sich dafür ausgesprochen, zum Beispiel der Steuerrechtsexperte und frühere Verfassungsrichter Paul Kirchhof, die frühere Familienministerin Renate Schmidt, der frühere Bundespräsident Roman Herzog, um nur einige zu nennen. Es gab sogar eine fraktionsübergreifende Gruppe im Bundestag, die unter Federführung des FDP-Politikers und ehemaligen Vizepräsidenten des Bundestags, Hermann Otto Solms, dazu einen Gesetzentwurf einbrachte, der allerdings keine Mehrheit fand. Und in der Kirche fand die Idee praktische Zustimmung.

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Die Rückkehr des Naturrechts

Eine interreligiöse Konferenz im Vatikan über die gegenseitige Ergänzung von Mann und Frau in der Ehe

Johann_Christoph_ArnoldBruderhof – Gemeinschaft

Von Guido Horst

Papst Franziskus unterstrich das traditionelle Eheverständnis.

Rom, Die Tagespost, 21. November 2014

Das vielleicht gewichtigste Kompliment hat am Ende der Erzbischof von Philadelphia, Charles Chaput, gemacht: Zum Abschluss des dreitägigen interreligiösen Kolloquiums zu Ehe und Familie in der Synodenaula des Vatikans am Mittwochnachmittag stellte der Kapuziner-Bischof das kommende Welttreffen katholischer Familien vor, dessen Gastgeber seine Erzdiözese im September 2015 sein wird.

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Kardinal Müller

Kardinal Müller über den Mann, die Frau und die Familie

Es braucht ein Nachdenken über das “Zueinander von Mann und Frau” in der Kirche und in den öffentlichen Institutionen.

Das hat der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, im Interview mit Radio Vatikan betont. Anne Preckel sprach mit ihm am Rande des interreligiösen Kolloquiums zum Thema “Die Komplementarität von Mann und Frau” im Vatikan, das die vatikanische Glaubenskongregation in Zusammenarbeit mit drei päpstlichen Räten ausgerichtet hat. Die Leiblichkeit des Menschen und seine seelisch-geistige Ausrichtung seien nicht voneinander zu trennen, betonte der Kardinal mit Blick auf die sog. “Gender-Theorie”. Weiter sprach er sich für familienfreundlichere Verhältnisse in der Arbeitswelt aus.

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Eine neue Ökologie des Menschen

Papst Franziskus: Eine neue Ökologie des Menschen

Wenn die Kirche über Ehe und Familie spricht, dann darf sie nicht in die Falle von Ideologien geraten. Das sagte Papst Franziskus an diesem Montag in seiner Eröffnungsansprache für einen interreligiösen Kongress zu Ehe und Familie, den der Vatikan ausrichtet. Drei Tage lang dauert dieser Kongress, in die Vorbereitung waren gleich drei vatikanische Institutionen einbezogen: Neben der Glaubenskongregation auch die Räte für Familie, den interreligiösen Dialog und für die Einheit der Christen.

Wenn die Kirche vom Verhältnis von Mann und Frau zueinander spricht, benutzt sie den Begriff der Komplementarität, also der sich ergänzenden Gegensätzlichkeit. Nur gemeinsam sind Mann und Frau Mensch.

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Papst bestätigt USA-Besuch im September 2015

Franziskus will an Weltfamilientreffen in Philadelphia teilnehmen

Heilige Familie Quelle

– Spekulationen auch über Besuch in Argentinien schon 2015

Buenos Aires, kath.net/KAP, 17. November 2014

Papst Franziskus wird im kommenden Jahr die USA besuchen. Er wolle in Philadelphia am achten Weltfamilientag teilnehmen, gab der Papst selbst am Montagfrüh zum Auftakt eines interreligiösen Kongresses im Vatikan bekannt. Der vom Päpstlichen Familienrat organisierte Weltfamilientag findet vom 22. bis 27. September 2015 statt. Einen genauen Termin für seine Reise oder Angaben zu möglichen weiteren Besuchsstationen machte der Papst nicht. Dem Vernehmen nach will er auch Washington sowie die Vereinten Nationen in New York besuchen.

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Familien in den Mittelpunkt!

“Das Schicksal der Familie ist über kurz oder lang das Schicksal des Landes”

Kolping.de

Von Thomas Dörflinger

Die Tagespost, 12. November 2014

“Das Schicksal der Familie ist über kurz oder lang das Schicksal des Landes”, so hat Adolph Kolping formuliert. Er stützte seine Diagnose auf seine Erfahrungen, als die Gesellen Mitte des 19. Jahrhunderts aus ihren familiären Bindungen herausgerissen wurden und in Ermangelung sozialer Bindungen in der Verelendung landeten. Daraus leitete Kolping ab, einerseits bildeten die Familien das Rückgrat der Gesellschaft und andererseits seien familienhafte Gemeinschaften (wie die von ihm gegründeten Gesellenvereine) notwendig für ein funktionierendes soziales Netz.

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Gemeinsamer Einsatz für biblische Ehe!

Papst Franziskus und Evangelische Allianz kündigen Zusammenarbeit an

Ehe xpQuelle

Mit dem Päpstlichen Rat für Ehe und Familie habe man weitreichende Kooperationen vereinbart, um sich “weltweit für die Ehe aus biblischer Sicht” einzusetzen.

München, 10. November 2014, kath.net

Man werde sich gemeinsam für die biblische Ehe und gegen Menschenhandel einsetzen.

Dies ist das Ergebnis eines weiteren Treffens zwischen Papst Franziskus und der Spitze der Weltweiten Evangelischen Allianz wie der Theologe Thomas Schirrmacher, ein Mitglied der Delagation, in einem Interview mit dem Magazin PRO mitteilte.

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