Ergebene Bitte
Sorgen und Hoffnungen über die Zukunft der Familie
Heiliger Vater,
Im Hinblick auf die Synode über die Familie vom Oktober 2015 wenden wir uns an Sie, um unsere Sorgen und Hoffnungen über die Zukunft der Familie darzulegen.
Unsere Sorgen basieren auf der Tatsache, dass wir seit Jahrzehnten eine sexuelle Revolution erleben, die von einem Zusammenschluss mächtiger Organisationen, politischer Kräfte und Medien vorangetrieben wird. Sukzessive bedroht diese Revolution die Existenz der Familie, die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft. Seit der so genannten 68. Revolution sind wir einer graduellen und systematischen Nötigung von moralischen Sitten ausgesetzt, die den Gesetzen Gottes und der Natur widersprechen. Diese Nötigung ist dermassen unerbittlich, dass es heute beispielsweise schon vielerorts möglich ist, dass Kinder im zartesten Alter die abartige „Gendertheorie“ vermittelt bekommen.
Was es bedeutet, wirklich Christ zu sein
Titelthema 8-9/2015
Quelle
Der Geist der Liturgie
Was es bedeutet, wirklich Christ zu sein
Der Präfekt der Liturgie-Kongregation über die kommende Synode zu Ehe und Familie: Der Gedanke, das Lehramt in ein hübsches Schmuckkästchen zu packen und es von der pastoralen Praxis zu trennen, ist eine Form von Häresie, eine gefährliche Schizophrenie.
von Robert Kardinal Sarah
Nicolas Diat: Im letzten Dezember hat Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, erklärt: „Die Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, gehört weltweit zu den drängenden Herausforderungen der Ehe- und Familienpastoral im Kontext der Evangelisierung.“ Welche Ansicht haben Sie zu diesem Thema, das zu den Fragen der letzten Synode im Oktober 2014 gehörte?
Bischofssynode 2015
II. Teil: Die Unterscheidung der Geister im Hinblick auf die Berufung der Familie
Quelle
Familie und göttliche Pädagogik
Der Blick auf Jesus und die göttliche Pädagogik in der Heilsgeschichte
37. (12) Wenn wir „wirklich unsere Schritte auf dem Terrain der zeitgenössischen Herausforderungen verifizieren wollen, dann besteht die entscheidende Bedingung darin, den Blick fest auf Jesus Christus gerichtet zu halten, in der Kontemplation und Anbetung seines Antlitzes zu verweilen […].Denn jedes Mal, wenn wir zur Quelle der christlichen Erfahrung zurückkehren, dann öffnen sich neue Wege und ungeahnte Möglichkeiten“ (Papst Franziskus, Ansprache am 4.Oktober 2014). Jesus hat mit Liebe und Zärtlichkeit auf die Männer und Frauen geblickt, die ihm begegneten; als er die Erfordernisse des Gottesreiches verkündete, hat er ihre Schritte mit Wahrheit, Geduld und Barmherzigkeit begleitet.
Bischof Algermissen feierte Jahresgedächtnis für Erzbischof Dyba
„Dieser Kämpfer fehlt uns heute!“
Streibarer Hirte
KathTube: Klare Position Bischof Algermissen zu Gender-Ideologie: FANTASTISCHE HOMILIE
„Dieser Kämpfer fehlt uns heute!“, unterstrich der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen am Donnerstag im Fuldaer Dom in der Messfeier zum Jahresgedächtnis für seinen Vorgänger, Erzbischof Dr. Johannes Dyba.
Dieser habe das menschliche Leben an seinem Anfang und an seinem Ende immer verteidigt. Seine Persönlichkeit fehle in der heutigen Zeit, in der gesellschaftliche Fehlentwicklungen und faule Kompromisse in Kirche und Gesellschaft zu beklagen seien, betonte der Oberhirte am 15. Todestag Dybas.
Im Anschluss
Menschenkenntnis
Alfred Adlers internationales Standardwerk der Psychologie
Alfred Adlers Persönlichkeitstheorie kurz erklärt
Weitere Literatur des Autors
Der Bundesrat will Ehe und Familie schwächen
„Menschenkenntnis“, die er als wissenschaftliche Disziplin begreift, sucht er das Gesetz der seelischen Entwicklung des Menschen grundlegend zu entwickeln, denn es ist „der wichtigste Wegweiser für jeden, der nicht dunklen Regungen verfallen will, sondern bewusst sein Schicksal aufzubauen bestrebt ist“.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Alfred Adler, 1870 in Wien geboren, entschied sich früh für den Arztberuf, den er dann lange Jahre in Wien ausübte.
Die Fahnenflucht der Richter
Kinderbetreuung
Quelle
Von Jürgen Liminski
Die Tagespost, 20. Juli 2015
Häme und Spott waren zu erwarten, logische Fehlschlüsse auch. Das ist gängige Münze bei Ideologen und manche rotgrünen Politiker waren nach dem Urteil zum Betreuungsgeld damit auch schnell auf dem gleichgesinnten Medienmarkt. Aber das Urteil ist ambivalent, trotz des einstimmigen Votums der Richter. Zwar ist die Kompetenzzuweisung an die Länder nicht zu beanstanden, Kinderbetreuung ist nach dem Kinder- und Jugendhilferecht (SGB VIII) eine kommunale Aufgabe und für die Finanzausstattung der Kommunen sind die Länder verantwortlich. Es gab übrigens auch vor Beginn der Krippenoffensive vor zehn Jahren eine Diskussion unter Fachleuten darüber. Aber gegen die Krippen-Förderung gab es eben keine Kläger – auch Hamburg nahm das Fördergeld für die Krippen gern –, so dass das Gesetz seinen Lauf nahm. Jetzt, nachdem die meisten Krippenplätze und somit vollendete Tatsachen geschaffen sind, klagte Hamburg, mit der Rückendeckung von Grünen, Linken und SPD. Das Urteil aus Karlsruhe stellt aber de facto nun auch die Kita-Förderung durch den Bund infrage. Sollte es da einen Kläger geben, etwa die Landesregierung Bayerns, müsste auch hier der Bund von der Förderung entlastet werden. Das ist der Hebel, den Bayern ansetzen kann, um sein bayerisches Betreuungsgeld zu finanzieren.
Papst über Familie
Papst über Familie: „Der beste Wein kommt noch“
Quelle
LIVE-Übertragungen Radio Vatikan: 18:00 bis 20:30 Uhr: Heilige Messe in Guayaquil, Ecuador
Auch wenn alle Hochrechnungen und Statistiken zum Thema Familie das Gegenteil behaupteten, der „beste Wein“, die Freude und Fülle, kommt noch. Das war die Botschaft, die Papst Franziskus am ersten vollen Tag seiner Papstreise den Familien Ecuadors mitgebracht hatte. In Guayaquil feierte der Papst die Heilige Messe mit Familien, über eine Million Menschen hatten sich in der schwülen Hitze versammelt und lange auf die Ankunft des Papstes gewartet. In guter Tradition zog Papst Franziskus zunächst im Papamobil seine Runden, bevor dann mit etwas Verspätung die Messe begann.
In seiner Predigt legte er die Erzählung aus dem Johannesevangelium von der Hochzeit in Kana aus: Maria bemerkt, dass es keinen Wein mehr gibt, geht zu Jesus und dann zu den Dienern des Hauses.




Neueste Kommentare