Evangelium

‘Vorhandene Ressourcen nicht zur Selbstzerstörung nutzen’

Angelus: Vorhandene Ressourcen nicht zur Selbstzerstörung nutzen

Quelle
Angelus-Vatikan

Die Menschheit ist aufgerufen, sorgfältig und verantwortungsvoll mit den ihr zur Verfügung gestellten Ressourcen umzugehen. Das betonte Papst Franziskus bei seiner Katechese zum Angelusgebet an diesem Sonntag. Bei seinen Überlegungen ging der Papst vom Evangelium des Tages aus, in dem Johannes von der wundersamen Brotvermehrung berichtet (vgl. Joh 6, 1-15).

Christine Seuss – Vatikanstadt

Eine grosse Menschenmenge war Jesus und seinen Jüngern an den See von Tiberias gefolgt. Jesus sorgt sich um die Labung der hungrigen Menschen, die gekommen sind, um sein Wort zu hören. Das Geld, das er bei sich trägt, reicht jedoch bei Weitem nicht aus, um genug zu essen zu kaufen. Ein Junge wird von Andreas zu ihm geführt und bietet alles an, was er hat: fünf Brote und zwei Fische, auch wenn dies bei Weitem nicht genug zu sein scheint.

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Sich von Gott auch im Urlaub finden lassen

16. Sonntag im Jahreskreis B (22.07.2018)

L1: Jer 23,1-6; L2: Eph 2,13-18; Ev: Mk 6,30-34

Josef Spindelböck

Quelle

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Für viele Menschen bieten die Sommermonate eine gute Gelegenheit zur Erholung. Je nachdem, wie das Wetter ist und welche Interessen die Erholungssuchenden in ihrem Urlaub verfolgen, können sie diese Tage und Wochen gestalten. Viele Familien wissen diese gemeinsame Zeit zu schätzen, sei es, dass von zu Hause aus gemeinsam etwas unternommen wird oder dass die Familie eine Urlaubsreise unternimmt, soweit dies leistbar und möglich ist.

„Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus!“ (Mk 6,31). Mit diesen Worten lädt Jesus die zwölf Apostel ein, nach den anstrengenden Tagen etwas innezuhalten und neue Kraft zu sammeln. Ja, wir alle brauchen dies, damit wir unsere innere Spannkraft nicht verlieren und uns nachher mit neuer Freude und Hingabe den Aufgaben des Alltags widmen können!

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16. Sonntag im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 6,30-34

Hl. Maria Magdalena – Tagesheilige

In jener Zeit versammelten sich die Apostel, die Jesus ausgesandt hatte, wieder bei ihm und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.
Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.
Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuss aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an.
Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

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Samstag der 15. Woche im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 12,14-21

Quelle
Hl. Laurentius von Brindisi – Tagesheiliger

In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.
Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Strassen hören.
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

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Erwählt durch Gottes Liebe

15. Sonntag im Jahreskreis B (15.07.2018)

L1: Am 7,12-15; L2: Eph 1,3-14; Ev: Mk 6,7-13

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Viele Menschen haben den Eindruck, der Lauf der Welt und auch die zeitliche Abfolge ihres Lebens wäre ohne tieferen Sinn. Angesichts einer solchen Einstellung fragen dann viele auch gar nicht nach Gott und dem ewigen Leben. Sie sind zufrieden, wenn der Alltag einigermassen erträglich ist und man ein paar schöne Dinge im Leben geniessen kann. Manche erhoffen sich sogar vom Leben in dieser Welt eine Art Heilsersatz. Das heisst, sie erwarten sich statt des Himmels, an den sie nicht glauben, das Glück auf Erden, vielleicht sogar ein irdisches Paradies; zugleich aber erfahren sie immer wieder, wie unsicher, wie vergänglich und zerbrechlich alles ist.

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15. Sonntag im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 6,7-13

Quelle
Hl. Bonaventura – Tagesheiliger

In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, ausser einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst.
Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füssen, zum Zeugnis gegen sie.

Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf.
Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.

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Freitag der 14. Woche im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 10,16-23

Hll. Heinrich II. und Kunigunde – Tagesheilige

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!

Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.
Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.
Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.
Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.

Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.

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