33. Sonntag im Jahreskreis
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 13,24-32
Quelle
Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: In jenen Tagen, nach der grossen Not, wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen;
die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn mit grosser Macht und Herrlichkeit auf den Wolken kommen sehen.
Und er wird die Engel aussenden und die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.
Lernt etwas aus dem Vergleich mit dem Feigenbaum! Sobald seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.
Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Ende vor der Tür steht.
31. Sonntag im Jahreskreis B (04.11.2018)
Predigt: Die Liebe Gottes weitergeben an die Mitmenschen

L1: Dtn 6,2-6; L2: Hebr 7,23-28; Ev: Mk 12,28b-34
Quelle
Josef Spindelböck
Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!
Die Völker und Kulturen der Antike waren weitgehend geprägt vom Vielgötterglauben, dem Polytheismus. Die Götter wiederum stellte man sich in sinnenhaft-irdischer Weise vor, sei es in Verbindung mit den Naturelementen, mit Tieren oder nach Art menschlicher Helden.
Doch ein Volk gab es, welches ganz anders war: Die Hebräer oder Israeliten – also das jüdische Volk – beanspruchten von sich, in einzigartiger Weise von dem einen, wahren Gott auserwählt zu sein. Dieser Gott war nicht nach Menschenart; man konnte ihn nicht sehen, und doch zeigte er seine Gegenwart und Wirkmächtigkeit im Laufe der Geschichte, so vor allem in der Befreiung des Volkes Israel aus der Knechtschaft der Ägypter. In der Lesung aus dem Buch Deuteronomium erinnert Mose das Volk an seine Erwählung und an die Einzigartigkeit seines Gottes. Dieser Gott schenkt allen, welche seine Gebote halten, das Heil. Weil es nur einen einzigen Gott gibt, welcher die Quelle alles Guten ist, darum gebührt ihm Anbetung und Ehre, ja sogar Liebe. „Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ (Dtn 6,4–5)
31. Sonntag im Jahreskreis
Aus dem Heiligen Evangelium nach Markus – Mk 12,28b-34
Heiliger Karl Borromäus – Tagesheiliger
In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist grösser als diese beiden.
Da sagte der Schriftgelehrte zu ihm: Sehr gut, Meister! Ganz richtig hast du gesagt: Er allein ist der Herr, und es gibt keinen anderen ausser ihm, und ihn mit ganzem Herzen, ganzem Verstand und ganzer Kraft zu lieben und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist weit mehr als alle Brandopfer und anderen Opfer.
Jesus sah, dass er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, Jesus eine Frage zu stellen.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Samstag der 30. Woche im Jahreskreis
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 14,1.7-11
Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau.
Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlass, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen:
Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein anderer eingeladen sein, der vornehmer ist als du,
und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen.
Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Allerseelen
Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 14,1-6
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott, und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt: Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Und wohin ich gehe – den Weg dorthin kennt ihr.
Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen?
Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater ausser durch mich.
Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel
Allerseelen UPDATE
Das Gedächtnis der Verstorbene am Allerseelentag geht auf den hl. Odilo von Cluny zurück
Weitere Beiträge zu Allerseelen
Das Gedächtnis der Verstorbene am Allerseelentag geht auf den hl. Odilo von Cluny zurück, der es im 10. Jahrhundert für die cluniazensischen Klöster eingeführt hat. Von dort breitete sich der Gedenktag aus; er wurde mancherorts zudem mit vielen Volksbräuchen ausgeschmückt.
Der geistliche Hintergrund dieses Totengedenkens ist in der geheimnisvollen Gemeinschaft der Kirche und der Gemeinschaft der Heiligen zu suchen. Die Kirche umfasst die Lebenden und die Toten, die Sünder und die Vollendeten, denn alle bilden den Leib Christi. Wenn die Lebenden für die Toten beten, können sie darauf hoffen, für sie Vergebung zu erlangen, da der Tod die Einheit des Leibes Christi nicht zerstören kann.
Mittwoch der 30. Woche im Jahreskreis
Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 13,22-30

Quelle
Abraham
Do.
Hl. Wolfgang von Regensburg – Tagesheiliger
In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte.
Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen:
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.
Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschliesst, dann steht ihr draussen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiss nicht, woher ihr seid.
Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Strassen gelehrt.
Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiss nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan!
Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid.





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