Evangelium

3. Adventssontag – Gaudete Sonntag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 3,10-18

Quelle
Jubel und Betroffenheitslyrik

In jener Zeit fragten die Leute den Johannes den Täufer: Was sollen wir also tun?
Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.
Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun?
Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist.
Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold!
Das Volk war voll Erwartung, und alle überlegten im stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei.
Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk in seiner Predigt.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

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Hl. Adelheid

Hl. Adelheid – gefeiert am 16. Dezember

Quelle

Hl. Adelheid – Deutsche Kaiserin, Klostergründerin

* um 931 in Burgund in Frankreich
† 16. Dezember 999 in Seltz im Elsass in Frankreich

Adelheid war die Tochter des Königs Rudolf II. von Burgund. Nach dem Tod ihres Vaters heiratete der König der Lombardei Adelheids gerade verwitwete Mutter und verlobte Adelheid mit seinem Sohn Lothar, 947 heiratete Adelheid König Lothar II. von Niederburg und Italien. Lothar wurde 950 vergiftet, der vermutliche Mörder Berengar II. machte sich zum König und forderte Adelheid auf, die Frau seines Sohnes Adalbert zu werden. Als sie sich weigerte, beraubte er sie, setzte sie in Garda gefangen und misshandelte sie. Ein Priester Martin befreite sie durch einen unterirdischen Gang, versteckte sie zusammen mit ihrer kleinen Tochter Emma im Wald und ernährte sie mit im See gefangenen Fischen.

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Freitag der 2. Adventswoche

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 11,16-19

Quelle
Hl. Johannes vom Kreuz – Tagesheiliger

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen:
Wir haben für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen.
Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen.
Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch die Taten, die sie bewirkt hat, recht bekommen.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

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Der Advent – eine Chance zum geistlichen Neubeginn

Der Advent – eine Chance zum geistlichen Neubeginn – 2. Adventsonntag C (09.12.2018)

L1: Bar 5,1-9; L2: Phil 1,4-6.8-11; Ev: Lk 3,1-6

Josef Spindelböck

Quelle
Nächste Ausfahrt Bethlehem

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Jedes Jahr erleben wir aufs Neue die Advent- und Weihnachtszeit. „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind,“ heisst es im bekannten Weihnachtslied.

Alle Jahre wieder, solange wir hier auf Erden weilen, können wir hinzufügen. Uns ist natürlich klar, dass der Sohn Gottes in der Geschichte des Heiles vor 2000 Jahren vom Himmel gekommen ist, um Mensch zu werden. Der Heilige Geist bewirkte das Wunder der jungfräulichen Empfängnis und Geburt Jesu aus Maria. Ein Kind ist uns geschenkt, welches unser Erlöser ist!

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1. Adventssonntag

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas – Lk 21,25-28.34-36

Hl. Luzius Bistumspatron Diözese Chur

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.

Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Dann wird man den Menschensohn mit grosser Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.

Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.

Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht, so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.

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Vor ihm wird jedes Knie sich beugen

Vor ihm wird jedes Knie sich beugen – Christkönigssonntag B (25.11.2018)

L1: Dan 7,2a.13b-14; L2: Offb 1,5b-8; Ev: Joh 18,33b-37
Quelle

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Wir feiern heute den Christkönigssonntag. Damit endet die Reihe der Sonntage im Kirchenjahr. Wir bekennen in heiliger Freude: Jesus Christus ist unser König und Herr. Ihn, den wahren Sohn Gottes, der zugleich der Menschensohn ist, beten wir an!

Irdische Herrschaft ist zwar um des Gemeinwohls willen notwendig, unterliegt aber oft der Korruption. Macht wird missbraucht, Menschen werden unterworfen und geknechtet. Als Christen leben wir in dieser Welt, obwohl wir nicht von dieser Welt sind (vgl. Joh 17,14). Der Erlöser sagt uns, dass er unser König ist. Doch sein Reich ist nicht von dieser Welt (vgl. Joh 18,36)!

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Hochfest Christkönig – letzter Sonntag im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes – Joh 18,33b-37

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Hl. Katharina von Alexandria – Tagesheilige

In jener Zeit fragte Pilatus Jesus: Bist du der König der Juden?
Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt?
Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?
Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.
Pilatus sagte zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.

Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel

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