Evangelium

Wie ein Sauerteig wirkt das Evangelium

Wie ein Sauerteig wirkt das Evangelium – 19. Sonntag im Jahreskreis C (11.08.2019)

Quelle
Leitwort „Hab keine Angst, du kleine Herde“

L1: Weish 18,6-9; L2: Hebr 11,1-2.8-19; Ev: Lk 12,32-48

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

„Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.“ (Lk 12,32). Mit diesen Worten wendet sich unser Herr Jesus Christus im heutigen Evangelium nach Lukas an seine Jünger.

Wenn wir es im Zusammenhang der damaligen Zeit verstehen, so begreifen wir, dass diese Worte Jesu eine Ermutigung darstellten für die verhältnismässig kleine Zahl der Christen am Anfang. Kein Mensch konnte erwarten und vorhersehen, dass sich die Kirche Jesu Christi im Laufe der Jahre ausbreiten würde über die ganze Welt. Und doch hatte Jesus ausdrücklich den Auftrag dazu gegeben:

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Sammelt euch Schätze für den Himmel

Evangelium Lk 12,13-2: 18. Sonntag im Jahreskreis

Evangelium Lk 12,13–21 – Wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast?

Quelle
Evangelist Lukas

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus:
Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen!
Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler bei euch eingesetzt?

Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier!
Denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin, dass einer im Überfluss seines Besitzes lebt.
Und er erzählte ihnen folgendes Gleichnis:

Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.
Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun?
Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte.

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18. Sonntag im Jahreskreis ‚Unser Schatz ist im Himmel‘

18. Sonntag im Jahreskreis C (04.08.2019) – ‚Unser Schatz ist im Himmel‘

Quelle

L1: Koh 1,2; 2,21-23; L2: Kol 3,1-5.9-11; Ev: Lk 12,13-21

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Das Evangelium dieses Sonntags hat es in sich: es ist keineswegs harmlos und bietet keinen Anlass, sich beruhigt zurückzulehnen und auf die eigenen Verdienste zu pochen!

Eigentlich wirken die Worte Jesu aufs erste verstörend: Gewiss, wir sehen schon ein, dass wir uns vor der Habsucht hüten sollen, denn ein solcher Mensch denkt nur an sich selber und an die Maximierung dessen, was er an materiellen Gütern und Besitz anhäuft. Aber ist es tatsächlich unvernünftig, bei einer guten Ernte daran zu denken, die Scheunen zu erweitern bzw. vielleicht gar einen Neubau der Vorratsspeicher zu erwägen? Der kluge Mann baut vor, heisst es manchmal. Denn niemand weiss, wie es morgen weitergeht. Ist da jener Mensch nicht zu loben, der kraft eigener Einsicht und mit grösstmöglichem Einsatz für sein Leben vorsorgt und der es sich dann gut gehen lassen kann?

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Donnerstag der 17. Woche im Jahreskreis

Evangelium nach Matthäus 13,47-52

In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Netz, das man ins Meer warf, um Fische aller Art zu fangen.
Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, lasen die guten Fische aus und legten sie in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.
So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten: Ja.
Da sagte er zu ihnen: Jeder Schriftgelehrte also, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Vorrat Neues und Altes hervorholt.

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17. Sonntag – Im Jahreskreis

Evangelium Lk 11, 1–13 – Bittet und es wird euch gegeben

Quelle
Vater unser: Entdecken Sie die verändernde Kraft eines einfachen Gebets

+Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Jesus betete einmal an einem Ort;
als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger beten gelehrt hat!

Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht:
Vater, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen!
Und erlass uns unsere Sünden;
denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist.
Und führe uns nicht in Versuchung!

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Römer 1

Römer 1,1-32 (Die Gottlosigkeit der Nationen)

Verfasser, Empfänger und Gruss

1 Paulus, Knecht1 Christi Jesu, berufener Apostel2, ausgesondert für das Evangelium Gottes
2 das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheissen hat
3 über seinen Sohn, der aus der Nachkommenschaft3 Davids gekommen ist dem Fleische nach,
4 und als Sohn Gottes in Kraft eingesetzt4 dem Geist der Heiligkeit nach aufgrund der Totenauferstehung: Jesus Christus, unseren Herrn.
5 Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen,
6 unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi.
7 Allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen in Rom: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

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