Schweiz sollte sich nicht völlig von der Weltkirche ablösen
Die Schweiz sollte sich nicht völlig von der Weltkirche ablösen
Quelle, 26. April 2019
Die Schweiz sollte sich nicht völlig von der Weltkirche ablösen
Rom bleibt in der Deutschschweiz nur das Bistum Chur, um über einen Personalentscheid auch effektiv auf das kirchliche Geschehen einzuwirken. Gastkommentar zur Huonder-Nachfolge von Niklaus Herzog/Neue Zürcher Zeitung
Chur-Zürich (kath.net/Neue Zürcher Zeitung), 26. April 2019
Die Debatte um die Nachfolge von Bischof Vitus Huonder als Bischof von Chur hat eine breite Medienberichterstattung ausgelöst. Sie leidet allerdings daran, dass sie allein auf das Bistum Chur fokussiert und damit die grösseren Zusammenhänge verkennt. Auch der Ruf nach einem «Brückenbauer», der die verschiedenen Strömungen im Bistum Chur verbinden soll, ist einer eingeschränkten Optik geschuldet.
Biblisch – Die Folgen des Ungehorsams
Gott macht keine leeren Worte
Hesekiel 12
Ezechiel
Ungehorsam in der Bibel
Gott macht keine leeren Worte
21 Das Wort des Herrn erging an mich, er sagte:
22 »Du Mensch, was reden die Leute bei euch im Land Israel? Sie sagen: ›Die Zeit kommt und geht und die Prophezeiungen treffen nie ein!‹3
23 Ich werde dafür sorgen, dass dieses Gerede in Israel ein Ende hat. Sag zu ihnen: ›So spricht Gott, der Herr: Die Zeit ist gekommen, dass alles eintrifft, was meine Propheten euch angedroht haben.
24 Künftig wird es im Volk Israel keine falschen Propheten mehr geben, die leere Träume erzählen und den Menschen nach dem Mund reden.
Durchhaltevermögen, Geduld und Sanftmut
Durchhaltevermögen, Geduld und Sanftmut – Die Offenbarung des Johannes
Quelle – Vortrag von Bischof Vitus Huonder beim Einkehrtag von Pro Ecclesia am Samstag, 30. März 2019 in Einsiedeln
Die Offenbarung des Johannes
So lange diese Weltzeit dauert, so lange wir in der Erwartung der Wiederkunft unseres Herrn leben, so lange wir der sogenannten pilgernden Kirche (früher war die Rede von der streitenden) angehören (Lumen gentium 8)1, sind Qualitäten wie Durchhaltevermögen, Geduld und Sanftmut gefragt. Es gibt auf dem Weg unserer Pilgerschaft keine Zeit, da diese Eigenschaften und Tugenden nicht notwendig wären: Durchhaltevermögen, weil die Angriffe auf den Glauben nie nachlassen; Geduld, weil die Zeit dauert;
Sanftmut, weil der Mensch im Zorn nicht das tut, was Gott gefällt:
Jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn; denn der Zorn eines Mannes schafft keine Gerechtigkeit vor Gott. Darum legt alles Schmutzige und die viele Bosheit ab und nehmt in Sanftmut das Wort an, das in euch eingepflanzt worden ist und die Macht hat, euch zu retten (Jak 1,19-21).
„Entweltlichung der Kirche oder Entchristianisierung der Welt“
Woelki: Stehen vor der „Entweltlichung der Kirche oder der Entchristianisierung der Welt“
Quelle
Alternative Kultur orientiert am Evangelium
Woelki: Stehen vor der „Entweltlichung der Kirche oder der Entchristianisierung der Welt“
Erzbischof von Köln warnt: Kirche muss sich nicht neu „erfinden“ oder „Lebenswirklichkeiten bejahen“, sondern den Blick auf Christus lenken.
Von CNA Deutsch/EWTN News
Köln, 28.. März 2019 (CNA Deutsch)
Mit einer deutlichen Warnung, dass das Christentum mit einer Krise des Glaubens und Verstehens zu kämpfen hat, nicht „mit einer neuen Lebenswirklichkeit, die nun endlich bejaht werden muss“, hat Kardinal Rainer Maria Woelki eine Absage an Versuche erteilt, über Sexualität statt den Glauben zu reden.
Jesus Christus steht im Zentrum der Weltgeschichte
Jesus Christus steht im Zentrum der Weltgeschichte. Hugo Rahner – ein zu Unrecht vergessener Theologe
Quelle
Hugo Rahner – Literatur
Hugo Rahner – „Hugo Rahner – sein geschichts- und symboltheologisches Denken“
Jesus Christus steht im Zentrum der Weltgeschichte. Hugo Rahner – ein zu Unrecht vergessener Theologe
Publiziert am 18. März 2019
Karl Rahner (1904-1984) gehört wohl zu den meistzitierten und -rezipierten Theologen der Gegenwart. Weit weniger ist heute sein Bruder Hugo bekannt, der ebenfalls Jesuit war und sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor allem als Patristiker (Theologie der Kirchenväter der ersten christlichen Jahrhunderte) und Kirchenhistoriker einen Namen gemacht hatte. Während dieser Zeit war Hugo Rahner – geboren 1900 – auch ein durchaus bekannter Theologe, zuweilen sogar bekannter als sein Bruder Karl. Dass er heute allerdings weitgehend vergessen ist, ist mehr als bedauerlich, denn Hugo Rahner hat Wegweisendes in seiner Zeit gesagt und geschrieben, was auch in heutiger Theologie und Verkündigung seinen Platz haben sollte. Am 21. Dezember 2018 jährte sich sein Todestag zum 50. Mal.
Matthäus 18,1-7
Etwa zu dieser Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten: „Wer ist eigentlich der Grösste im Reich, das der Himmel regiert?“
Da rief Jesus ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte
und sagte: „Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Reich kommen, das der Himmel regiert. (Matthäus 19.14)
Darum ist einer, der es auf sich nimmt, vor den Menschen so gering dazustehen wie dieses Kind, der Grösste in diesem Reich.
Und wer einen solchen Menschen in meinem Namen aufnimmt, nimmt mich auf. (Matthäus 10.40)
Wer aber einen von diesen Geringgeachteten, die an mich glauben, zu Fall bringt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins tiefe Meer geworfen würde. (Lukas 17.1-2)
Weh der Welt wegen all der Dinge, durch die Menschen zu Fall kommen! Es ist zwar unausweichlich, dass solche Dinge geschehen, doch weh dem Menschen, der daran schuld ist! Weiterlesen


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