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Armenien: Mehr als 30.000 Kinder unter den Vertriebenen

Kinder, die mit ihren Familien in den letzten Wochen aus Berg-Karabach nach Armenien geflohen sind, zeigen Anzeichen von schwerem psychischen Stress

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Darauf weist Unicef an diesem Dienstag hin. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen bezieht sich auf Berichte von Sozialarbeitern eines Zentrums, das Unicef gemeinsam mit Partnern in Goris eingerichtet hat und das täglich bis zu 300 Kinder aufnehmen kann. Sie berichten, dass die Kinder mit intensiven Gefühlen von Traurigkeit, Angst, Furcht und Wut zu kämpfen haben, die sich in Albträumen, Bettnässen und Weinkrämpfen äußern. “Andere ziehen sich in sich selbst zurück und sind unfähig, ihre Gefühle auszudrücken oder Kontakt zu ihrer Umgebung aufzunehmen.”

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Caritas: Situation in Afghanistan nach Erdbeben “dramatisch”

Nach den schweren Erdbeben in Afghanistan, bei denen nach bisher vorliegenden Schätzungen mindestens 2.000 Menschen ums Leben gekommen sind, bittet die österreichische Caritas um Spenden zur Unterstützung der Nothilfe vor Ort

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Caritas Österreich stehe mit den in Afghanistan tätigen Partnerorganisationen des Caritas-Netzwerks in engem Austausch, berichtete Knapp. „Kolleginnen und Kollegen vor Ort berichten uns, dass Menschen im Freien warten. Wir leisten schnellstmöglich Hilfe. Es braucht jetzt das Notwendigste: Trinkwasser, Nahrung, medizinische Versorgung und Notunterkünfte. Jede Minute zählt, um Menschenleben zu retten.“

Die Caritas ist nach eigenen Angaben seit 2002 in Afghanistan tätig und unterstützt dank Spenden vor allem vulnerable Gruppen wie Menschen mit Behinderungen, Frauen und Kinder.

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Flucht aus Berg-Karabach: “Gott sei Dank lief es friedlich ab”

Mehr als 100.000 Menschen mussten in den vergangenen Wochen aus Berg-Karabach nach Armenien fliehen. Im September gab es eine militärische Großoffensive durch Aserbaidschan. Daraufhin wurde die selbsternannte Republik im Kaukasus, die nicht international anerkannt ist, aufgelöst. Dort lebten bisher mehrheitlich christlichen Armeniern. Radio Horeb hat über die Lage im Kaukasus mit dem Kaukasus-Referenten von Caritas international, Martin Thalhammer, gesprochen

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Armenien: UNESCO sichert Flüchtlingen aus Berg-Karabach Hilfe zu – Vatican News
Armenian Caritas
Hoffnung für ein Land im Krieg (caritas-international.de)

Caritas International als Hilfswerk der deutschen Caritas-Verbände arbeitet immer mit einem Partner zusammen. In dem Fall ist es die Caritas Armenien, wie Thalhammer präzisiert. “Die Caritas Armenien berichtet uns, dass die Lage sehr herausfordernd ist. Mittlerweile haben über 100.000 Personen Berg-Karabach verlassen”, so der Kaukasus-Referent. “Gott sei Dank lief dies größtenteils friedlich ab.”

Insgesamt könne man sagen, dass der Exodus und der Flüchtlinge aus Berg-Karabach das relativ kleine und arme Land Armenien vor gewaltige Herausforderungen stelle. Allerdings sei die Solidarität mit den Geflüchteten im ganzen Land sehr groß “und sie erfahren da viel Unterstützung, unter anderem auch von der Caritas Armenien”.

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Schutzlose Armenier *UPDATE

Der Exodus der Karabach-Armenier ist eine humanitäre Tragödie, und zugleich eine historische. Ein Kommentar

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Berg Karabach
*Armenien: UNESCO sichert Flüchtlingen aus Berg-Karabach Hilfe zu – Vatican News

05.10.2023

Stephan Baier

In Berg-Karabach (Arzach) ist abgeschlossen, was makaber verharmlosend “ethnische Säuberung” genannt wird. Nur etwa 100 Armenier sind in ihrer angestammten Heimat geblieben, weit über 100.000 sind auf der Flucht oder bereits in Armenien angekommen. “Eine uralte Wiege des Christentums wurde ausgelöscht, die Kirchen und Klöster werden geplündert oder niedergerissen”, so ein armenischer Bischof gegenüber dieser Zeitung.

Eine humanitäre Tragödie, und zugleich eine historische. Der Angriff Aserbaidschans auf die “Republik Arzach” kam nicht unerwartet, doch die Welt sah der nahenden Katastrophe tatenlos zu. Für die Mächtigen in Moskau wie in Brüssel scheint aserbaidschanisches Öl wertvoller zu sein als armenisches Blut.

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Die nächste armenische Tragödie

Die “ethnische Säuberung” von Berg-Karabach ist nahezu abgeschlossen. Doch der mehr als hundertjährige Leidensweg des armenischen Volkes geht weiter

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Autonome Republik Nachitschewan – Wikipedia

02.10.2023

Stephan Baier

Mehr als 100.000 Armenier haben ihre angestammte Heimat Berg-Karabach (Arzach) bereits fluchtartig verlassen. Bleiben wird wohl nur, wer keine Möglichkeit zur Flucht hat oder bereits verhaftet wurde. Die Menschen haben eine humanitäre Tragödie hinter sich – und auch vor sich: Eine neunmonatige Hunger-Blockade mussten die Karabach-Armenier durchstehen, neun Monate, in denen es an Medikamenten und Grundnahrungsmitteln mangelte, ja Menschen schlicht verhungert sind. Und nun kommen sie, die Haus und Heimat verloren haben, mit wenigen Habseligkeiten nach tagelanger, anstrengender Flucht in einem Land an, das ihnen weder ein Dach über dem Kopf noch eine medizinische Versorgung garantieren kann.

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Bergkarabach: UN-Vertreter besuchen die Region

Eine Mission der Vereinten Nationen besuchte am Sonntag den 01. Oktober Bergkarabach, nachdem nun fast die gesamte ethnisch-armenische Bevölkerung geflohen ist. Ein Sprecher der aserbaidschanischen Präsidentschaft sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass die Mission vor allem hier sein, um die humanitären Bedürfnisse zu prüfen. Es ist das erste Mal seit etwa 30 Jahren, dass die internationale Organisation Zugang zu der Region erhält

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Ein Heiliger und Symbol des armenischen Christentums im Vatikan (catholicnewsagency.com)

Später am Sonntag erklärte ein Sprecher des aserbaidschanischen Außenministeriums, dass die Mission einen Kontrollpunkt an der Grenze zwischen Karabach und Armenien besucht habe. Am Montag werde voraussichtlich eine Pressekonferenz stattfinden.

Eine ungewisse Zukunft

Ein AFP-Journalist sah an einem Grenzübergang entlang des Lachin-Korridors, der Karabach mit Armenien verbindet, nur ein einziges Auto aus der inzwischen verlassenen Enklave ankommen.

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Der Völkermord an den Armeniern – Ein verleugnetes Verbrechen

Osmanisches Reich – Der Genozid an den Armeniern: Ein verleugnetes Verbrechen

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Bundesarchiv Internet – Der Völkermord an den Armeniern
Der Völkermord an den Armeniern (1915-1916) – Genocide Alert (genocide-alert.de)
“Das ist der zweite Völkermord nach 1915 an den Armeniern”

Von Frank Otto und Tobias Völker

Im November 1914 tritt das krisengeschwächte Osmanische Reich in den Ersten Weltkrieg ein. Als sich ein halbes Jahr später eine kleine Gruppe von Armeniern gegen die türkische Herrschaft erhebt, antwortet die Regierung mit beispielloser Gewalt: Ihre Schergen treiben die Angehörigen der christlichen Minderheit in Todesmärschen Richtung Süden. Dabei sterben mehr als eine Million Menschen – ein Völkermord, den die Türkei bis heute leugnet……. Weiterlesen

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