Benedikt XVI. unternimmt Ausflug nach Castel Gandolfo
Gut drei Monate nach seinem Rückzug in ein ehemaliges Kloster in den vatikanischen Gärten hat Benedikt XVI. den Kleinstaat am Sonntag erstmals verlassen
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 19. August 2013
Gut drei Monate nach seinem Rückzug in ein ehemaliges Kloster in den vatikanischen Gärten hat Benedikt XVI. den Kleinstaat am Sonntag erstmals verlassen und einen Ausflug nach Castel Gandolfo unternommen. Wie der Sender Radio Vatikan am Montag berichtete, begab sich der emeritierte Papst gemeinsam mit seinen vier Haushälterinnen der katholischen Gemeinschaft „Memores Domini“ für drei Stunden in die päpstliche Sommerresidenz in den Albaner Bergen. Er habe im dortigen Garten einen Spaziergang gemacht, den Rosenkranz gebetet und ein Klavierkonzert mit klassischer Musik gehört, das für ihn gegeben worden sei, so Radio Vatikan.
Papst feiert „Ferragosto“ in Castelgandolfo
Besuch des Klarissenkonvents von der Unbefleckten Empfängnis
Mariä Himmelfahrt – Verbunden mit dem Geheimnis der Erlösung
D: Weniger Katholiken, weniger Feiertage
Papst Franziskus hat den grössten Teil des Sommers im Domus Santa Marta verbracht, anders als seine Vorgänger, die die heissen Monate im etwas kühleren Castelgandolfo Urlaub machten oder auch arbeiteten.
An diesem Donnerstag – dem Hochfest Aufnahme Mariens in den Himmel oder auf italienisch Ferragosto – wird der Papst die Tradition fortführen und die Messe in der Gemeindekirche des Ortes in den Albaner Bergen feiern.
Zunächst wird er privat den Klarissenkonvent von der Unbefleckten Empfängnis besuchen, danach folgen dann die Messe und das sich daran anschliessende Angelusgebet. Es wird bereits der zweite Besuch von Papst Franziskus in diesem Kloster sein.
rv 14.05.2013 ord Weiterlesen
Papst in Castel Gandolfo
„Seid barmherzig wie der Gute Samariter!“
Als leuchtendes Beispiel der Nächstenliebe hat Papst Franziskus bei seinem ersten Angelus-Gebet in Castel Gandolfo den „Guten Samariter“ hervorgehoben. Rund 20.000 Menschen hörten dem Papst an diesem Sonntag zu. Franziskus ging in seiner Katechese vom Lukasevangelium aus. Anders als die beiden Kultdiener sei der Samariter nicht achtlos an dem Schwerverletzten vorübergegangen, sondern habe mit seinem Handeln den Willen Gottes in die Tat umgesetzt. Franziskus:
Papst Franziskus besucht Vorgänger in Castel Gandolfo
Privates Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Die wunderschöne Umarmung zwischen Benedikt XVI. und Papst Franziskus
AKTUELL: Noch mehr tolle Fotos
Vatikanstadt, 23. März 2013, www.kath.net/ KNA/as
Papst Franziskus ist am Samstagmittag zu einem Besuch bei seinem Vorgänger Benedikt XVI. in Castel Gandolfo eingetroffen. Gegen 12.15 Uhr landete der Helikopter nach 15-minütigem Flug aus dem Vatikan am päpstlichen Sommersitz in den Albaner Bergen. Benedikt XVI. holte Franziskus am Landeplatz in den den Gärten der Ville Pontificie ab.
Nach einem privaten Gespräch in der Bibliothek des Palastes werden Papst Franziskus und sein Vorgänger gemeinsam zu Mittag essen. Eine Uhrzeit für die Rückkehr des Papstes nach Rom ist nicht geplant.
Abschied von Rom und Ankunft in Castel Gandolfo
Deine Demut hat dich noch grösser gemacht
Heiter und gelassen wirkt Benedikt XVI., als er am letzten Tag seines Pontifikats zu einer kleinen Abschiedszeremonie in den Hof des Vatikanischen Palastes tritt. Am Vormittag hatte er sich persönlich von allen Kardinälen verabschiedet Zenit berichtete (Petrus ruft Kardinäle zur Einheit)
Dann steigt er für eine fünfminütige Fahrt in den Wagen, der ihn zum bereitstehenden Hubschrauber der italienischen Republik bringt. Um 5.07 hebt dieser ab. Die Glocken des Petersdoms läuten.
Das vatikanische Fernsehen überträgt den kurzen
Arrivederci Castel Gandolfo!
Auch ausserhalb der ‚Catholica’ kann es Katholisches geben
Benedikt XVI.: Preist den Herrn für all sein phantasiereiches Wirken in Kirche und Welt! Die schwierige Situation im Osten der Republik Kongo. Arrivederci Castel Gandolfo! Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 30. September 2012
Letzter Angelus in Castel Gandolfo: am Montag wird Papst Benedikt XVI. nach seinem 90tägigen Sommeraufenthalt in den Albaner Bergen wieder in den Vatikan zurückkehren. Bereits am Freitag hatte sich der Papst vom Personal der Residenz von Castel Gandolfo und der „Ville Pontificie“ verabschiedet und dabei um das Gebet für seine bevorstehende Reise in den Marienwallfahrtsort Loreto (4. Oktober), die kommende Bischofssynode zur Neuevangelisierung und die Eröffnung des Jahres des Glaubens gebeten.
Gott hat Patz für den Menschen
Mehrere tausend Menschen an der Messe in Castel Gandolfo
Mehrere tausend Menschen waren an diesem Mittwoch dabei, als Papst Benedikt eine Messe in der Pfarrkirche von Castelgandolfo feierte. Anwohner und Touristen begingen mit dem Papst und seinem Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone das Hochfest Mariä Himmelfahrt. In seiner Predigt dachte der Papst, der im Palazzo nebenan seinen Sommerurlaub verbringt, darüber nach, was das Fest für uns heute bedeutet.
„Eine erste Antwort ist: Wir lernen durch Mariens Aufnahme in den Himmel, dass in Gott Platz ist für den Menschen. Gott selbst ist das Haus mit den vielen Wohnungen, von dem Jesus spricht, er ist das Haus des Menschen. Und Maria entfernt sich nicht von uns, als sie mit Gott vereint wird, sie geht auch nicht in eine ferne Galaxis: Wer zu Gott geht, der nähert sich uns vielmehr an, weil Gott uns allen nahe ist. Die mit Gott vereinte Maria hat teil an der Anwesenheit Gottes, sie ist uns sehr nahe, jedem einzelnen von uns. Sie kann uns hören und helfen, sie ist uns allen nahe.“ Und so wie in Gott Platz sei für den Menschen, so sei auch im Menschen Platz für Gott, führte der Papst weiter aus.
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