950 Jahre dem Pferd treu geblieben
Die Pferdezucht im Kloster Einsiedeln
Kavallo,von Thomas Frei
Zahlenmässig mag sie wohl an Bedeutung verloren haben, die Pferdezucht im Kloster Einsiedeln. Doch was sie an Hippogeschichte ausweisen kann, ist weltweit einzigartig. Und der Pferde wegen reisen heute noch Tausende nach Einsiedeln.
Friedliches Schnauben, zickiges Wiehern, hier und dort ein verhaltenes metallisches Tack, Tack, Tack – vertraute Pferdegeräusche. Zum Kloster Einsiedeln gehören sie seit 950 Jahren. Nur einmal in der fast 1000-jährigen Geschichte waren die Ställe leer, als die Franzosen 1798 unter General Schauenburg die Klosterstallungen bis auf den letzten Fohlenschwanz als Kriegsbeute räumten und sich die schönsten Pferde gegenseitig zum Geschenk machten.
Silvesterchläuse in Urnäsch
EindrücklicherWinterbrauch

Die Silvesterchläuse in Urnäsch
Silvesterchläuse in Urnäsch: Video
Silvesterchlausen
Alter Silvester
2012
Das Silvesterchlausen ist in den Appenzell Ausserrhoder Gemeinden Urnäsch, Herisau, Hundwil, Stein, Waldstatt, Schwellbrunn und Schönengrund, der eindrücklichste Winterbrauch.
Im Appenzeller Hinterland und in einzelnen Gemeinden im Mittelland halten am 31. Dezember und am 13. Januar (Alter Silvester) die Silvesterchläuse Einzug. Falls der 31. Dezember bzw. 13. Januar auf einen Sonntag fällt, findet das Silvesterchlausen am Samstag statt. Das Silvesterchlausen ist der wohl eindrücklichste Winterbrauch im Appenzellerland.
‚Trinke die Liebe des heiligen Johannes!’
Der Gedenktag des Apostels und Evangelisten ist mit einem alten Brauch verbunden, der „Johannesminne“
Quelle
Rom, kath.net/un, 27. Dezember 2013, von Ulrich Nersinger
In der vorchristlichen Antike kannten die Griechen und Römer ein besonderes Trankopfer (λοιβή, libatio) zu Ehren ihrer Götter. Ähnliches begegnet uns bei den Volksstämmen der Germanen. Das Mittelalter wandelte diesen uralten Brauch zu einem „bibere in nominibus Sanctorum – Trinken zu Ehren der Heiligen“ um.
Im oberbayerischen Benediktinerstift Ebersberg trank man am Fest des heiligen Sebastian Wein aus der Hirnschale des Märtyrers. Das Schottenstift in Wien besass einen der Pfeile, mit denen der Blutzeuge für seine christliche Überzeugung getötet worden sein soll; durch dessen Schaft sogen die Gläubigen den „vinum Sancti Sebastiani – Wein des heiligen Sebastian“.
Christus – Sinn des Lebens und der Geschichte mitten unter uns
Papst Franziskus: Fürchtet euch nicht! VATIKAN
Quelle
Papst Franziskus : Weihnachtsbesuch bei Papst Benedikt XVI.
KathTube. Christmette in voller Länge
KathTube: Predigt als Video
Unser Vater ist geduldig, er liebt uns, er schenkt uns Jesus. Er ist das Licht, das die Finsternis erhellt. Er ist unser Friede. Die Predigt im Wortlaut und als Video
Rom, kath.net/as, 24. Dezember 2013
Christmette in der Petersbasilika – das erste Weihnachten mit Papst Franziskus
An dem feierlichen Gottesdienst nahmen im überfüllten Petersdom rund 10.000 Gläubige aus aller Welt teil. In seiner Predigt betrachtete der Papst die Lesungen zur Feier der Heiligen Nacht (Jes 9,1-6; Tit 2,11-14; Lk 2,1-14).
Countdown für 200 Jahre ‚Stille Nacht‘ läuft
Neuer Vorstand der Stille-Nacht-Gesellschaft
Quelle:Videos
Stille-Nacht-Gesellschaft
– Noch kein EU-Kulturerbe-Siegel für Lied
Salzburg , kath.net/KAP, 17. Dezember 2013
„Der Countdown für 200 Jahre ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘ 2018 hat begonnen“: Mit einem Hinweis auf die intensiven Vorbereitungen, die zum Jubiläum des weltweit populärsten Weihnachtsliedes geplant sind, hat die Stille-Nacht-Gesellschaft im Anschluss an ihre jüngste Generalversammlung in Wagrain (Salzburg) über den neu gewählten Vorstand informiert.
UNESCO-Schutz für weihnachtliche Gabenbringer gefordert
Antrag an UNESCO:
Der heilige Nikolaus, der Weihnachtsmann und das Christkind sollen zum UNESCO-Weltkulturerbe werden – Es gelte die Einzigartigkeit der drei Figuren zu sichern sowie vor Adaptionen und „verschleifenden Einflüssen“ zu bewahren
Rothenburg, kath.net/KNA, 6. Dezember 2013
Der heilige Nikolaus, der Weihnachtsmann und das Christkind sollen zum UNESCO-Weltkulturerbe werden. Dafür setzt sich das Deutsche Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der Tauber ein, wie dieses am Donnerstag mitteilte. So sei ein Antrag auf Aufnahme in das „Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschlands“ gestellt worden. Laut Mitteilung gibt es dafür auch breite Zustimmung von Kirche und Politik. Über den Antrag entscheidet die Kultusministerkonferenz. Sie kann bis zu 34 Vorschläge an die UNESCO-Kommission weiterleiten, die im Herbst 2014 entscheidet.
Die Anfänge der Nikolaus-Verehrung im Westen
Kaiserin Theophanu brachte ihre beiden Lieblingsheiligen mit in das Reich zwischen Rhein und Elbe
Quelle
Die in Köln begrabene Kaiserin Theophanu brachte ihre beiden Lieblingsheiligen mit in das Reich zwischen Rhein und Elbe: St. Nikolaus und St. Pantaleon. Von Michael Hesemann
Düsseldorf, kath.net, 6. Dezember 2013
Gemeinhin wird angenommen, der Transfer der Reliquien des hl. Nikolaus von Myra in Kleinasien nach Bari in Apulien im Jahre 1087 habe auch den Beginn der Verehrung dieses grossen Heiligen im Westen Europas markiert. Tatsache ist zumindest, dass sie dadurch einen Aufschwung nahm. Als Papst Urban II. 1095 zum Ersten Kreuzzug aufrief, wurde Bari von einem Teil des Kreuzfahrerheeres als Hafen genutzt, um ins Heilige Land überzusetzen. Sie erfuhren dort vom hl. Nikolaus als Patron der Seefahrer, riefen ihn an um eine sichere Überfahrt und erzählten von ihm, als sie in ihre Heimat zurückkehrten.



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